Aktionswoche Hauswirtschaft

Aktionswoche Hauswirtschaft

Die Hauswirtschaft: Ohne sie geht nichts, sie hält den Laden am Laufen und ist doch meistens unsichtbar. Letzteres soll sich ändern, darum lief eine ganze Aktionswoche Hauswirtschaft, ausgerufen vom Deutschen Hauswirtschaftsrat. Spot an auf die vielfältigen Aufgaben und die multiprofessionellen Teams, die in allen Einrichtungen und Häusern kochen, putzen, waschen, wirtschaften und für Wohlbefinden sorgen!

Um mehr Sichtbarkeit ging es auch der Hauswirtschaft im Sozialwerk, die sich an der Aktionswoche beteiligte. In den Foyers und Speiseräumen der Heimstätten informierten Postkarten und Plakate. Hauswirtschaftsleiterin Birgit Köpke und ihr Team kamen bei einem Gläschen Erdbeerbowle mit Bewohnern und Bewohnerinnen der Heimstätten, Angestellten und Gästen ins Gespräch.

Das Hauswirtschaftsteam bei der Aktionswoche im Ohlenhof

 

Bunter Strauß Hauswirtschaft Hauswirtschaft

Musikalische Frühlingsgrüße

Die Überraschung war gelungen: Die Bewohnerinnen und Bewohner der Heimstätte Ohlenhof feierten ihr Frühlingsfest, als mittendrin die Tür aufging und eine ganze Schar festlich gekleideter Kinder hereinspazierte. Die fröhlichen kleinen Sänger des ukrainischen Kinderchores kamen zu Besuch und brachten Kinderlieder aus ihrer Heimat mit. Berührend waren die Liedtexte, die zwar in ihrer Muttersprache vorgetragen wurden, aber unverkennbar die unvergleichliche Liebe zur Mama zum Ausdruck brachten. So wurde musikalisch für alle Mütter um Schutz, Freude und Gesundheit gebetet und besonders ihre Hände besungen, die wie Flügel eines Engels sind und viel Gutes tun. Auch die Großmütter kamen nicht zu kurz: Die Kinder dankten ihnen für ihre Gute-Nacht-Geschichten, für das getröstet werden und dafür, dass sie von der Oma das Beten gelernt haben. Die „Babusja“ ist halt einfach ein Sonnenschein für jedes Kind. Zum Schluss sangen die Bewohnerinnen und Bewohner noch das Lied von der Vogelhochzeit und die Kinder unterstützen sie dabei nach Kräften.

Manchem der betagten Zuhörer und auch den Mitarbeitenden standen Tränen in den Augen und die Chorkinder ernteten reichlich Beifall und Anerkennung. Initiiert von der Chormeisterin Anna Chulkova, selbst Ukrainerin und seit vielen Jahren im Sozialwerk musiktherapeutisch tätig, sind Begegnungen von Jung und Alt in den verschiedenen Einrichtungen immer wieder möglich und hinterlassen auf beiden Seiten bleibende Eindrücke.

Der im Sozialwerk angegliederte Projektchor für geflüchtete Kinder aus der Ukraine wird dankenswerterweise von der “Aktion Deutschland hilft” und vom Paritätischen Landesverband Bremen gefördert. Darüber hinaus danken wir für freundlich zugedachte Spenden der Sparkasse Bremen, der PSD Bank Bremen und der Sparda Bank Hannover, die den Kindern dadurch eine musikalische Förderung ermöglichen.

Pastorin Andrea Hammer, Ph.D.

Tag der offenen Tür in den ArBiS-Werkstätten

Die ArBiS-Bremen gGmbH veranstaltet einen Tag der offenen Tür in ihren Werkstätten. Am Donnerstag, den 14.03.2024 stehen von 11:00 bis 15:00 Uhr die Türen der Werkstätten offen, um allen Interessierten einen Einblick in die Arbeit und das Miteinander bei der ArBiS zu geben.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen aus der eigenen Bäckerei erwartet alle Teilnehmenden ein offener Verkauf und natürlich fachkundige Führungen durch Werkstätten und eben jene Bäckerei! Naschen, Gucken und Quatschen inklusive!

Wo: Werkstatt Holz und Ideen, Schwarzer Weg 94, 28239 Bremen
Wann:
Am Donnerstag, den 14.03.2024
Uhrzeit:
11 bis 15 Uhr

Freude im Doppelpack

Wer freut sich nicht in der Weihnachtszeit über Lichterglanz, leckeres Essen und gute Musik? Auch für die Kinder des ukrainischen Kinderchors war es eine besondere Zeit, denn es gab für sie gleich zwei Anlässe, wo sie ihre fröhlichen Lieder in deutscher und ukrainischer Sprache präsentieren konnten. Ihre Vorfreude auf das Weihnachtsfest wollten sie gerne teilen. Gemäß dem Motto: Geteilte Freude ist doppelte Freude, konnten sie ihren Auftritt bei der Mitarbeiterweihnachtsfeier des Sozialwerks kaum abwarten. Vor so großem Publikum zu singen und mit ihren Liedern Freude zu machen, war aber auch eine herausfordernde Sache für sie. Doch die wochenlange Vorbereitung von Dipl. Chormeisterin Anna Chulkova zahlte sich aus. Ihren Zuhörern zauberten die Kinder im Alter zwischen 4 und 11 Jahren ein anerkennendes Lächeln ins Gesicht und kräftiger Applaus war der Dank für ihr intensives Üben.

Gleich eine Woche später durften die Kinder nochmals Freude bereiten und luden zu ihrem Weihnachtskonzert ein. Der Saal der Heimstätte am Oslebshauser Park war vollbesetzt und die Kinder verstanden es, ihr Publikum mit ganz unterschiedlichen Weihnachtsliedern zu begeistern. Ihre Freude darüber, miteinander aufzutreten und ihr internationales Repertoire zu präsentieren, war einfach ansteckend. So wurden sie zu Freudenboten und hatten selbst großen Spaß dabei, sich auf einer Bühne präsentieren zu können. Viel ermutigender Applaus und Anerkennung für ihre Leistung spornten die kleinen Sängerinnen und Sänger an. Die wollen sich nun aber nicht auf ihrem Erfolg ausruhen, sondern üben bereits neue Lieder ein. Schließlich steht schon bald ihr nächstes Frühjahrskonzert in Oslebshausen an. Wir sind schon ganz gespannt darauf!

 

Pastorin Andrea Hammer, Ph.D.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Termin vormerken: Weihnachtskonzert des ukrainischen Kinderchors

Der ukrainische Kinderchor, der seit Ende letzten Jahres in der Heimstätte am Oslebshauser Park sein Domizil hat, lädt zum Weihnachtskonzert.

Samstag, 16.12.2023 um 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr)

Sozialwerk der Freien Christengemeinde e.V.
Oslebshauser Landstr. 18
28239 Bremen

Unter der Leitung unserer ukrainischen Mitarbeiterin Dipl. Chormeisterin Anna Chulkova erfreut der Kinderchor alle Interessierten –groß und klein- mit weihnachtlichem Liedgut und freut sich auch auf Deinen Besuch!

Der Kinderchor im Sommer 2023 auf dem Bremer Marktplatz

Der Kinderchor im Sommer 2023 auf dem Bremer Marktplatz

 

 

 

 

 

 

Tag der offenen Tür in der Tagespflege Ohlenhof

Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms „Heimathafen Bremer Westen“ laden wir ein:

Lernen Sie die Tagespflege Ohlenhof in Gröpelingen unverbindlich bei Kaffee und Kuchen am Dienstag, 15.08.23 von 16.00 – 18.00 Uhr kennen! Unser erfahrenes Team bietet Menschen mit einer dementiellen Erkrankung ein individuell abgestimmtes Pflege- und Betreuungskonzept. Unser Ziel ist die Förderung und Erhaltung der Fähigkeiten, um ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen zu können. Angehörige finden bei uns ein offenes Ohr und Beratung im täglichen Umgang vorbei.

Sozialwerk der Freien Christengemeinde
Tagespflege Ohlenhof
Schwarzer Weg 92 d
28239 Bremen
Tel. 0421/619 01 86

Unsere Tagespflege Ohlenhof am Schwarzen Weg 92 d blickt dieses Jahr auf 20 Jahre  Erfahrung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung zurück. Unser Team von kompetenten Pflegefach- und Hilfskräften, einer Betreuungskraft und einem eigenen Fahrerteam hilft älteren Menschen mit Orientierungs- und Gedächtnisstörungen , ihren Tag sinnvoll zu strukturieren, gemeinsam  zu essen und zu trinken und  Geist und Körper  anzuregen, um die eigenen Fähigkeiten wieder zu entdecken und zu fördern. Gemeinsam wollen wir jeden Tag so schön wie möglich in entspannter Atmosphäre gestalten.  Voraussetzung ist ein Pflegegrad, dann übernehmen die Pflegekassen einen Großteil der Kosten. Wir bieten kostenlose Probetage an.

Die  Angehörigen finden bei uns ein offenes Ohr und werden in der Betreuung entlastet. Die Pflegedienste kommen wie gewohnt weiter ins Haus. So bilden wir ein Hilfenetz, das den Tagesgästen ermöglicht, so lange wie möglich zu Hause zu bleiben.

Damit Sie uns besser kennen lernen können, laden wir Sie ein  zu einem

Dort können Sie uns und unsere Räume unverbindlich kennenlernen und bei Kaffee und Kuchen mit uns ins Gespräch kommen. Gern können wir auch einen anderen Gesprächstermin individuell vereinbaren. Tel. 0421/619 01 86 Montags – Freitags von 8 bis 16 Uhr.

Tag der Pflege

Danke Pflege!

Liebe Mitarbeitenden, liebe Kolleginnen und Kollegen der Pflege,

vielen Dank für eure Arbeit, für euer Vertrauen und die Zeit, Geduld und Liebe, mit der ihr euren Beruf ausübt.

Wir als Arbeitgeber schätzen euer Engagement und eure Leidenschaft.

Unser gemeinsames Ziel ist es, Hilfe zu säen. Als Ertrag ernten die von uns betreuten Menschen gute Pflege. Dafür möchten wir euch von Herzen danken. Eure Mühe wird nicht unbelohnt bleiben – getreu dem biblischen Satz “Was der Mensch sät, wird er ernten.”

Oft bleibt eure treue Fürsorge im Verborgenen und wird nicht ausreichend gesehen und wertgeschätzt. Wir möchten an dieser Stelle eure tägliche Arbeit anerkennen und hervorheben. Als kleines Zeichen eures wertvollen Dienstes haben wir euch kleine Samenbomben (zusammen mit etwas Süßem für eine kleine, süße Auszeit) überreicht. Diese kleinen, unscheinbaren Kugeln entfalten im Verborgenen eine ungeheure Kraft. Sie keimen und wachsen, blühen und verbreiten Farbe, Freude, Leben und Hoffnung. Sie sind ein Sinnbild für euch in dem, was ihr Tag für Tag leistet.

Danke Pflege!

 

Überseestadt, Kreuzung Hans-Böckler-Straße/Hansator

Übergabe Geschenk Tag der Pflege

Jens Bonkowski, Bereichsleiter Senioren, überreicht Mitarbeitenden (hier Daniela Hahlweg) ein Geschenk als Dank für ihr Engagement in der Pflege.

Tag der offenen Tür

Unter dem Motto “So vielfältig wie das Leben” feiert die Tagespflege Ohlenhof ihr 20-jähriges Bestehen! Am 27.08.2022 laden wir alle Interessierten zum Tag der offenen Tür in der Tagespflege Ohlenhof, Schwarzer Weg 92d in Gröpelingen, ein. Bei Kaffee und Kuchen freuen wir uns auf nette Gespräche, neue und alte Besucher*Innen, einen Schnack mit Angehörigen und einfach nur auf nette Gesellschaft! Egal, ob im liebevoll eingerichteten Gartenbereich, im Wintergarten, im Speisebereich, oder auch im Ruheraum – in der Tagespflege findet sich immer ein schöner Platz für einen interessanten Austausch. Seien Sie dabei!

Tagespflege Ohlenhof

Tagespflege Ohlenhof

Sitzbereich

Lädt zu einem netten Gespräch ein – Der Wintergarten der Tagespflege Ohlenhof

Sie kennen jemanden, der sich für die Tagepflege Ohlenhof interessieren könnte? Geben Sie ihm oder ihr Bescheid und schicken Sie ihm unsere Einladung – HIER ZUM DOWNLOAD!

Fest am Neuen Markt Sozialwerk der Freien Christengmeinde

Sommerfest am Neuen Markt

Was schafft Gemeinschaft? Gemeinsames Tun, einander begegnen und sich kennenlernen – all das schafft Gemeinschaft. Und das geht am besten, wenn man gemeinsam feiert. Die Vorbereitung und Durchführung eines Stadtteilfestes schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und ermöglicht das gegenseitige Kennen- und Sich-Schätzen-Lernen.

Der Neue Markt ist ein Platz in der Alten Neustadt. In den letzten Jahren ist hier viel passiert: neue Läden, neue Cafés, neue Kneipen, neue Bänke. Eine neue Stimmung liegt über diesem Ort. Aus einem Platz, über den man früher schnell rüberging, um zur Straßenbahn oder der zum Südbad zu kommen, ist ein Ort geworden, an dem sich Menschen sehen, treffen, miteinander klönen, Zeit verbringen. Das ist eine wunderbare Entwicklung! Inzwischen ist der Neue Markt einen Ausflug wert.

Zum zweiten Mal haben sich Institutionen, Initiativen, Geschäfte und Gastronomie rund um den Neuen Markt zusammengetan und ein Sommerfest geplant. Das Fest am Neuen Markt 2018 war ein großer Erfolg und sollte zwei Jahre später wiederholt werden. Dann kam Corona. Doch nun ist es wieder soweit. Die Akteur*innen haben sich erneut zusammengefunden und ein buntes, vielversprechendes Fest geplant: Von der Hüpfburg bis zum souligen Musikauftritt ist alles dabei. Es gibt Angebote für kleine Kinder und größere Kinder und für Senior*innen. Es gibt köstliches Essen aus aller Welt, von Waffel, Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen bis hin zu iranischer Suppe und Fingerfood. Auf der Bühne und rund um die Bühne herum gibt es Worte und Musik, dargeboten von großen und kleinen Menschen.

Mit bei den Vorbereitungen dabei sind in diesem Jahr das Bistrocafé am Neuen Markt, der Secondhandladen „Defibrillator“, die freikirchliche Gemeinde Ecclesia, der Frisör ZWEI STÜHLE, der Hausfrauenbund, das der FamilienZeitRaum, die Kita Sonneninsel, das Sozialwerk der Freien Christengemeinde, die SPD, Stadtland+ gmbh, die Vereinigte Evangelische Gemeinde Bremen Neustadt, die Royal Rangers.

Auf dem Fest sammeln wir Spenden für zwei Projekte, die sich um wohnungslose Menschen in der Neustadt kümmern: der Mittagstisch des FamilienZeitRaums und das Dienstagsfrühstück in St. Pauli der Vereinigten Evangelischen Gemeinde Bremen-Neustadt.

Eine herzliche Einladung zum Sommerfest auf dem Neuen Markt: am 2. Juli von 14-17 Uhr gibt es hier viel zu tun, zu sehen, zu hören, kennenzulernen. Es gibt viel Gemeinschaft zu erleben!

Vergeben statt vergelten

Ein nebeliger Novembertag im Jahr 1945. Die Hofgemeinschaft des Hofes Capelle im Bremer Blockland verbringt einen ruhigen Abend in Gesellschaft mit Verwandten. Nachdem alle zu Bett gegangen sind, wird das Haus überfallen. Zehn bewaffnete, junge Männern überfallen den Hof und plündern, was sie finden können. Es sind polnische Zwangsarbeiter, die nach Kriegsende zwar frei, aber heimat- und perspektivlos in der Kaserne in Gröpelingen hausen. Sie selbst sind deportiert worden, haben Verwandte und Freunde durch grausame Gewalt verloren. Nun plündern sie den Hof und üben Vergeltung für das, was ihnen angetan worden ist. Sie treiben alle Menschen des Hofes Capelle in den Keller und erschießen sie – von den Kindern bis zu den Großeltern. Auch die beiden Angestellten werden nicht verschont. Einzig Wilhelm Hamelmann stellt sich tot und schleppt sich, nachdem die Täter abgezogen sind, schwerverletzt zum zwei Kilometer weit entfernten Nachbarhof, wo er Hilfe findet.

Bei der Trauerfeier für seine ums Leben gekommene Familie lässt der schwer verwundete Wilhelm Hamelmann folgende Worte verlesen:

„Als in der schaurigen Nacht die Tragödie ihren Höhepunkt erreicht hatte und ich, an Leib und Seele wund, das Totenhaus verließ, da war mein Herz dennoch erfüllt von einem Frieden, den allein mein Gott mir schenken konnte. Das mir von Gott geschenkte unbedingte Gottvertrauen, gegründet auf Christus, ermöglichte es mir, alles zu ertragen und zu überwinden. Im Andenken an meine lieben Angehörigen muss ich eins bekennen: Unser Haus war stets ein Haus der Liebe, wo die Niedrigsten geachtet wurden und den Ärmsten Hilfe ward. Das soll auch weiterhin meinem Leben Leitstern sein.“

Die jungen Polen werden bis auf einen gefasst und nach damals geltendem, amerikanischem Recht verurteilt. Ein Angeklagter wird zu 40 Jahren, drei weitere Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier der Täter bekommen das Todesurteil und werden auf einem Bremer Schießplatz hingerichtet. Der entkommene, neunte Täter, wird später gefasst und ebenfalls zu lebenslanger Haft verurteilt. Wilhelm Hamelmann muss noch im Krankenhaus seine Mörder identifizieren. Er setzt sich beim Hauptstaatsanwalt dafür ein, milde Urteile zu fällen.

1967 erfährt Wilhelm Hamelmann, dass drei der verurteilten Polen noch immer hinter Gittern sitzen. Er besucht sie und bittet anschließend beim US-Botschafter um ihre Begnadigung. Persönlich holt er sie nach ihrer Freilassung ab und bringt sie an einem sicheren Ort unter.

Die Ausstellung „Versöhnung im Alleingang“ behandelt die Geschehnisse des 21. November 1945. Helmut Dachale hat seine Recherchen über die Opfer, die zu Tätern wurden, in der 14 Banner umfassenden Ausstellung aufgearbeitet. Diese wird am 13. Mai 2022 ab 13 Uhr für die Schüler*innen der Privatschule Mentor, ab 14.30 Uhr für die Öffentlichkeit gezeigt. Ergänzt durch eingesprochene Zitate aus dem Tatsachenbericht von Wilhelm und einem Raum, der zum Hören von Podcasts zum Thema einlädt, bietet die interaktive Ausstellung viel Stoff zum Nachdenken und Reflektieren. Im Schüler*innencafé gibt es die Gelegenheit zum Austausch. Im Foyer kann das Buch von Wilhelm Hamelmann und die Broschüre zur Ausstellung erworben werden.

Die Ausstellung findet im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums der Privatschule Mentor statt und bietet die Gelegenheit der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Standortes. Auf dem Gelände des ehemaligen “Camp Tirpitz” befindet sich heute die Schule in freier Trägerschaft sowie Einrichtungen des Sozialwerks der Freien Christengemeinde für Senioren, Kinder und Jugendliche und psychisch beeinträchtigte Menschen.

Das Foto zeigt acht der neun Täter beim Prozess am 1. März 1946.
Foto: Photo Bors/Weser Kurier, K. Stockhaus/Weser Kurier, Privatbesitz/Kulturhaus Walle