Nicht baden gegangen

Zum zweiten Mal fand am 11. September das Stadtteilfest „Ganz Grambke geht baden“ auf dem Gelände des Sommerbades am Grambker See statt. Das Wetter spielte – entgegen den Vorhersagen – mit, so dass die sehnlichst erwartete Veranstaltung nicht „baden gehen“ musste. Schon im Jahr zuvor hatte das beliebte Sommerfest corona-bedingt abgesagt werden müssen. Doch nun wurde das Hygiene-Konzept der Veranstalter*innen vom Ordnungsamt genehmigt und die Pforten des Sommerbades öffneten sich für das beliebte Fest.
Bereits zur Eröffnung um 14:30 Uhr war das Gelände gut besucht. Ortsamtsleiter Florian Boehlke begrüßte die Gäste und sprach nicht ohne Stolz davon, dass es für den Stadtteil spräche, dass eine solche Veranstaltung wieder stattfinden könne und so gut angenommen werde.
Ein vielfältiges Angebot an Spielen, Aktivitäten und kulinarischen Genüssen bot sich den Besucher*innen auf dem großzügigen Sommerbad-Gelände. Für die Kinder gab es Bastel- und Spielangebote: Omas und Opas Spiele wie Eierlaufen und Sackhüpfen, Basteln mit ausgedientem Spielzeug, Seifenblasen machen und ein Spiel zur Sinneswahrnehmung. Bei der Feuerwehr konnte mit dem großen Schlauch das Ziel-Löschen geübt werden oder man konnte einfach mal im Feuerwehrfahrzeug sitzen. Der SVGO spannte eine Slack-Line und baute eine große luftgefüllte Sprungmatte auf. Doch auch die Erwachsenen kamen nicht zu kurz: Die Polizei informierte über Fahrradcodierung und Einbruchsschutz. Der Fischereiverein-Grambke-Hütte Bremen informierte über Artenschutz und bot Mikroskopie an. Eine Zumba-Trainerin animierte zum Mitmachen und Pastor Nicolmann-Drews fuhr Interessierte in einer Fahrrad-Rikscha durch den Ortsteil.
Auf der Bühne und auf dem Platz gab es Live-Musik: Die „Weser Ukulisten“ spielten altbekannte Hits, die Bierjazz-Combo „Tuba Libre“ zog musizierend über das Gelände und sorgte für gute Stimmung. Für die Senior*innen, die den Weg von der nahegelegenen Heimstätte am Grambker See zum Sommerbad nicht zurücklegen konnten, spielte die Bläser-Band im Innenhof der Senioreneinrichtung und sorgte so für Überraschung und Freude.
Bei Pommes und Würstchen oder Kaffee und Kuchen oder Eis nutzen die Menschen die lockere, teils ausgelassene Atmosphäre zum Plauschen und Wiedersehen. Werder-Currywurst im Glas und echter Sommerbad-Honig aus den Bienenstöcken am See standen zum Verkauf. Der Erlös kam dem Sommerbad zugute.
Nach dem offiziellem Ende der Veranstaltung um 17.30 Uhr blieben noch viele Gäste in geselliger Runde zusammen und die Kinder animierten zur spontanen Mini-Disco. Das Team der Veranstalter*innen war hoch zufrieden mit dem Fest, so dass eine Wiederholung im nächsten Jahr auf jeden Fall angestrebt wird.

Beteiligt an der gelungenen Kooperation waren:
Sozialwerk der Freien Christengemeinde, Evangelische Kirchengemeinde Grambke, Sommerbad am Grambker See, SVGO, Bürgerschnack Burg-Grambke, Aktive Menschen Bremen e.V., Kita Bremen Grambke, Kita der Ev. Kirchengemeinde Grambke, AWO Bremen, SOS Kinderdorf, Hermann-Wendt-Stiftung, Vonovia.
Mit freundlicher Unterstützung des Beirates Burg-Lesum!

 

Viel Platz in Wasserhorst

„Du Christian, ist da, wo wir hinfahren, im Garten auch Platz zum Ticken-Spielen?“, fragt eins der Kinder den Fahrer des Busses, Christian Schwarz, auf dem Weg nach Wasserhorst. Die 14 Kinder und Jugendlichen aus den stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen Sandersburg und Vegebüdel wissen nicht, was sie auf dem Gelände erwartet, wo der Seelsorger mit seiner Frau und ein paar Freunden seit einigen Jahren sehr ländlich und großzügig wohnen.
Dann bekommen die Kinder große Augen: der weitläufige Garten, die großen Bäume, dahinter Wald und Weideland, so weit das Auge blicken kann. Und ob es da Platz zum Ticken gibt! Christian schlägt den Kinder vor, auf dem benachbarten, abgeernteten Feld zu spielen: Da gibt es Platz ohne Ende und auf den Strohballen ist „Frei“ – wenn man es schafft, dort hinaufzuklettern. Die Kinder haben großen Spaß und toben sich so richtig aus.
Unter der großen 150-jährigen Buche finden alle Kinder einen Platz auf der Rundbank und hören eine Andacht von Seelsorger Christian Schwarz darüber, was uns der Baum erzählen und bedeuten kann. Dazu gehört auch, eine ganze Minute auf das Rauschen des Blätterdachs zu lauschen. Und am Ende gibt es Eis am Buchenstiel.
Die Kinder spielen im Wald, im Garten, auf dem Feld. Als die Zeit voranschreitet, wird ein Lagerfeuer angezündet und es gibt Stockbrot aus der ArBiS-Bäckerei. Es wird um Spieße gewickelt und mit Käse- und Schinkenwürfeln gefüllt. Glückliche Kinder und zufriedene Erwachsene kehren bei Anbrechen der Dämmerung nach Vegesack zurück. Pünktlich zum Ende dieses gelungenen Ausflugs fängt es an zu regnen.

Danke für das Foto an Mika Baumeister auf Unsplash

Schatzsuche am Grambker See

Trotz der Corona-Beschränkungen fand unsere geplante Aktion mit den Kindern vom Haus Zwergensee in Burg Grambke statt: Die Schatzsuche führte als Rundgang um den Grambker See. Die Programmgestaltung übernahm der Sozialstream des Momentum Colleges der Hoop Kirche Bremen.

Da der erste Termin nicht zustande gekommen war, war die Freude umso größer, dass es beim zweiten Anlauf am 31. März 2021 nun doch klappte.

Zuerst gab es eine kleine Andacht über einen Mann, über den in der Bibel berichtet wird: Bartimäus. Anschließend wurden ein paar Lieder gesungen und die Kinder konnten ihre Gebetsanliegen vorbringen. Dann wurde ihnen ein Brief, angeblich vom Bürgermeister verfasst, vorgelesen. Dieser Brief besagte, dass sich wohl um den Grambker See ein Schatz befände. Der Fund des Schatzes, so hieß es in dem Brief, bringe einen Finderlohn mit sich. Dies war natürlich reine Fiktion.

Nun bekamen die Kinder eine Schatzkarte, die jedoch nicht ganz vollständig war. Es wurde ihnen gesagt, dass sie das letzte Schatzkartenstück erspielen müssten. Dies wurde durch Schokomünzen möglich, die für jedes gewonnene Spiel verteilt wurden.

Teil der Aktion waren verschiedene Stationen, an denen kreative und amüsante Spiele auf die Kinder warteten. Da waren natürlich die berühmte Flüsterpost, dann der Teebeutelweitwurf, Pantomime und aus versteckten Papierschnipseln ein Puzzle legen.

Zu guter Letzt sollten die Kinder mit ihren erspielten Münzen das fehlende Stück der Schatzkarte kaufen. Dieses fehlende Stück der Karte ergab den genauen Ort des Schatzes.

Als die Kinder vom Haus Zwergensee endlich den Schatz gefunden hatten, war die Freude grenzenlos.

Nicht nur die Kinder hatten Spaß, sondern auch die Erzieher*innen und das Team vom Sozialstream.

Julia

Schrittweise zur Nachhaltigkeit

Wir geben es unseren Kindern zum Spielen, verpacken unsere Lebensmittel darin und trinken sogar daraus: Plastik. Ein Produkt, das uns tagtäglich in allen möglichen Formen und Farben begegnet.  Dass es aber weder gut für die Umwelt noch für den eigenen Körper ist, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Und dass ein nachhaltiger und bewusster Umgang damit wichtig ist für die Zukunft unseres Planeten, ebenfalls nicht. Doch wie kann man den Plastikverbrauch im Alltag reduzieren und womit kann ich anfangen?

Diese Fragen haben wir uns auch in der Wochengruppe Zwergensee gestellt. Schnell kamen wir zu dem Entschluss, dass wir auf die Nutzung von PET-Wasserflaschen, die unsere Kinder täglich mit zur Schule nehmen, verzichten möchten. Auf der Suche nach einer plastikfreien und nachhaltigen Alternative, die sich leicht reinigen lässt, stießen wir auf die Flaschen der Firma „dringo“.

Die Isolierflaschen dieser Firma bestehen aus Edelstahl und sind nicht nur frei von der BPA-Chemikalie, sie bieten zudem auch die Möglichkeit, die Flaschen auf verschiedenste Weisen zu befüllen. Neben gewöhnlichem Leitungswasser lassen sich daraus auch Getränke wie Sprudelwasser, Softdrinks oder Tee genießen. Zudem kommen die Flaschen in drei verschiedenen Farben und einem ansprechenden Design daher. Dank „dringo“ haben die Kinder nun ihre eigene, persönliche Flasche und wir Mitarbeiter*innen ersparen uns so das unnötige Schleppen beim Einkauf. Indem wir versuchen, Schritt für Schritt auf Plastik zu verzichten und dies auch in unseren Alltag einzubinden, vermitteln wir auch unseren Kindern einen bewussten Umgang damit. Die Getränkeflaschen von „dringo“ sollen ein erster Schritt in eine nachhaltige Zukunft sein, welchen wir gemeinsam mit unseren Kindern gehen möchten. Denn Kinder sind unsere Zukunft – und diese Zukunft wollen wir gemeinsam mit ihnen Stück für Stück nachhaltig gestalten.

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei Herrn Sebastian Glenschek bedanken, der uns die Flaschen zu einem vergünstigten Preis zur Verfügung gestellt hat!

Aline Stuch

Gute Nachbarschaft

Die Privatschule Mentor ist eine echte Bildungsalternative in Bremen. Die Schule in freier Trägerschaft ist ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, auf ihr Angebot aufmerksam zu machen, damit noch viele Schülerinnen und Schüler davon profitieren können.

Auf die Anfrage an Herrn Heinz Benthe, Inhaber des AUTOPARK Bremen-West GmbH, ob die Schule ein Werbebanner am Zaun des Geländes anbringen dürfe, reagierte er sofort positiv und wollte gerne helfen. Auch in der Vergangenheit hat das Autohaus an der Ecke Gröpelinger Heerstraße/Schwarzer Weg die Schule oft unterstützt.

Im Handumdrehen wurde der Zaun vermessen, das Banner in Auftrag gegeben und direkt am Zaun angebracht. Die Privatschule Mentor sagt DANKE für die Unterstützung und freut sich über die gute Nachbarschaft.

Und hier hängt das Banner, direkt an der Gröpelinger Heerstraße 325, an der Ecke zum Schwarzen Weg.

Missionar! In der Neustadt?

Ein Mann mit beigefarbenem Overall und Tropenhelm bahnt sich mit seiner Machete einen Weg durch den Regenwald. Unter seinem Arm trägt er eine Bibel, mit der er die eingeborenen Menschen missionieren will. Stellen Sie sich so einen Missionar vor? Weit gefehlt. Piet Apel lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Bremen, studiert berufsbegleitend Gesundheits- und Sozialmanagement und arbeitet seit fast zehn Jahren im FamilienZeitRaum in der Neustadt. Was genau das ist und wie sich diese Anlaufstelle für Menschen jeden Alters und jeder Nationalität entwickelt hat, lesen Sie am Ende des Beitrages. Ich habe Piet gefragt, was ein Missionar eigentlich ist und wie das zusammenpasst – Mission und FamilienZeitRaum. Und auch, wie er dazu gekommen ist, ein Missionar in Bremen werden zu wollen.

Piet, was ist eigentlich ein Missionar?

Das Wort Missionar kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gesandter“. Als christliche Missionare sehen wir uns von Gott in eine Aufgabe gesandt. Einerseits, um Menschen den Glauben an Jesus Christus nahezubringen, und andererseits, um ganz praktisch den Menschen zu dienen. Das kann ein Arzt in Afrika in einem Krankenhaus tun, aber eben auch ein Mitarbeiter in einem Projekt des Sozialwerks in Bremen.

Ist so ein Missionar komplett auf sich allein gestellt?

Nein, Gott sei Dank nicht. Wir sind eingebunden in ein Netzwerk – das Christliche Netzwerk Neustadt, das uns trägt. Dies war eine Vision von Dr. Matthias Bonkowski. „Reich Gottes bauen durch ein Zusammenwirken von Gemeinde und Diakonie in der Gesellschaft“ war sein Anliegen und wurde Anfang 2018 in der Neustadt als Modellprojekt der Träger Nordlicht – Christliche Kitas e.V., dem Sozialwerk und der Ecclesia Bremen begonnen. Die freikirchliche Gemeinde Ecclesia Bremen unterstützt uns mit Gebet und finanziell. Hier zeigt sich auch wie gut ein solches Netzwerk funktioniert: Mittlerweile sind alle aus dem Team des FamilienZeitRaums auch in der Ecclesia Gemeinde aktiv.

Die Vereinigte Deutsche Missionshilfe in Bassum, unsere Missionsgesellschaft, unterstützt Missionare in der Vorbereitung auf ihre Aufgabe, in der Verwaltung der Spendengelder und durch Beratung, Reflexion, Mediation und andere Hilfen. Sie ist Ansprechpartner und Berater für die Gemeinden, die die Missionare in ihrem Dienst unterstützen. Darüber hinaus, sind Missionsgesellschaften Partner für die Organisationen am Einsatzort, in diesem Fall das Sozialwerk, das ebenfalls Teil dieses Netzwerks ist.

Eine Missionsgesellschaft bezahlt jedoch nicht das Gehalt des jeweiligen Missionars wie ein klassischer Arbeitgeber, sondern verwaltet die Spendengelder, aus denen dann mein Gehalt bezahlt wird.

Du musst also jeden Monat hoffen, dass du Spenden bekommst?

Im Grunde genommen schon, aber ich bin dabei einen sogenannten Freundes- bzw. Unterstützerkreis aufzubauen. Der ist quasi der Arbeitgeber, denn dieser bezahlt das gesamte Gehalt inklusive aller Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung, den Steuern, etc. In der Regel setzt sich der Freundeskreis aus ganz vielen Menschen zusammen, die gut finden, was der Missionar an Aufgaben und Einsatzgebiet hat und sich vorgenommen haben, den Missionar mit regelmäßigen monatlichen Spenden in seiner Tätigkeit zu unterstützen. Denn jeder Missionar lebt allein von Spenden, die für ihn bei der Missionsgesellschaft eingehen.

Was sind deine Aufgaben im FamilienZeitRaum?

Zunächst war ich „nur“ an der Umsetzung eines Konzepts beteiligt. Dass ich gut mit Menschen umgehen kann und flexibel und kreativ Lösungen für Probleme finde, wusste ich bereits aus meiner Arbeit als Fitnesstrainer. Doch darüber hinaus habe ich festgestellt, dass ich in der Lage bin, den Gesamtüberblick in einem solchen Projekt zu behalten und viele administrative Dinge im Hintergrund zu tun. Im Laufe der Weiterentwicklung des Projekts habe ich mich in das Thema Fundraising eingearbeitet und angefangen, Förderrichtlinien zu studieren und passgenaue Konzepte zu entwickeln. Parallel zu meiner Arbeit im FamilienZeitRaum absolviere ich ein Fernstudium zum Gesundheits- und Sozialmanager B.A., und auch den Arbeitsbereich der Sozialberatung habe ich für mich entdeckt.

Wie bist du denn auf die Idee gekommen, Missionar zu werden?

Das ist eine witzige Geschichte. Als wir im Oktober 2019 das Ende der Finanzierung unseres Projekts MultiKultiKochen immer näherkommen sahen, habe ich während einer Autofahrt die Zeit genutzt und Gott darum gebeten, dass er uns doch bitte endlich seinen nächsten Schritt für den FamilienZeitRaum zeigt. Ich wollte eine Antwort, wo ich die nächste Finanzierungsmöglichkeit für das Projekt finde. Ich stand an einer Ampel und „hörte“ plötzlich in meinen Gedanken den Satz: „Lieber Piet, schau dir doch mal die Missionare an, sie wissen nicht, wo im nächsten Monat das Geld herkommt, doch sie vertrauen mir und ich versorge sie…“ WOW – meine Reaktion war ganz einfach und genauso menschlich: „Ok Gott, das habe ich jetzt gerade gehört – aber das kannst du total vergessen!“ Ihr müsst wissen, meine Frau war zu der Zeit gerade im Antragsverfahren für die Rente wegen voller Erwerbsminderung, weil sie aufgrund einer Herzerkrankung nicht mehr arbeiten kann. Und in so einer eh schon unsicheren Situation sollte ich dann meiner Frau sagen, „Ach übrigens, Schatz, Gott hat mir gesagt, ich soll Missionar werden und wir werden dann nur noch von Spenden leben.“ Das konnte ich nicht. Rund zwei Monate lang habe ich Gott ständig gefragt „Gott, was hast du denn nun wirklich für uns im Sinn?“ Anfang Dezember war ich dann so weit. Ich sagte zu Gott: „Ok, wenn das dein Weg für uns ist, dann bin ich dabei – unter der Bedingung, dass du meine Frau mit ins Boot holst.“ Und das hat er getan.

Wie könnte ich dich oder die Arbeit des FamilienZeitRaums unterstützen?

Wer uns als Familie finanziell unterstützen möchte, kann dies über eine Einzelspende oder Dauerspende an die Vereinigte Deutsche Missionshilfe mit dem Verwendungszweck „Familie Apel AC537000“ tun:

VDM e.V.
IBAN DE53 3506 0190 1011 8300 10
BIC GENODED1DKD

Für eine regelmäßige finanzielle Unterstützung ist es wichtig, sich unter folgendem Link im Internet zu registrieren:

https://www.vdm.org/in-verbindung-bleiben/AC537000

Unter dem Link kann man sich aber auch als dazu verpflichten, für uns zu beten, ohne finanzielle Verpflichtungen einzugehen.

Das Projekt FamilienZeitRaum wird vom Sozialwerk verantwortet und ist ebenfalls auf Spenden angewiesen. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende an das Sozialwerk mit dem Verwendungszweck „FamilienZeitRaum“ tun:

Sozialwerk der Freien Christengemeinde

IBAN: DE24 2512 0510 0007 4013 00

BIC: BFSWDE33HAN

Der FamilienZeitRaum

Seit November 2012 gibt es den FamilienZeitRaum in der Bremer Neustadt. Hier wird das Motto des Sozialwerks – „Wir helfen Menschen“ – ganz praktisch umgesetzt. Durch die Vielfalt der Angebote gehen dort ganz unterschiedliche Menschen ein und aus. Vom Kleinkind, über die Eltern bis hin zu Senioren, und zunehmend auch Menschen aus verschiedensten Kulturen.

Zu Beginn lag der Schwerpunkt der Arbeit auf pädagogischen Angeboten für junge Eltern sowie alleinerziehende Elternteile. Relativ schnell kamen Familienfreizeitangebote wie Familienfrühstück und ein Indoorspielplatz für Kinder von 0-3 Jahren hinzu. Eine pädagogische Sprechstunde sowie Eltercoachingkurs ergänzten das Angebot.

2017 wurde das Projekt „MultiKultiKochen“ ins Leben gerufen – ein Angebot für geflüchtete Menschen. Es wurde gemeinsam eingekauft, geschnibbelt, gekocht und gemeinsam gegessen. Selbst gebackener Kuchen wurde an den Cafénachmittagen des FamilienZeitRaums ausgegeben. Ein Sprachcafé, das Angebot einer Sozialberatung und besondere Gemeinschaftsaktionen ergänzten das Angebot.

Als der erste Corona Lockdown im März 2020 plötzlich zur Schließung führte, griff die „Corona Soforthilfe – Lebensmittelversorgung“ der „Aktion Mensch“. Seit Mitte Mai wurden Menschen im Sozialraum um den FamilienZeitRaum herum an fünf Tagen in der Woche „togo“ mit frisch gekochtem Essen versorgt oder sogar beliefert. Auch ein Einkaufsservice wurde angeboten.

Auch Beratungsangebote konnten unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder vor Ort angeboten werden – diese im Lockdown lediglich digital anzubieten war nicht nur aufgrund der häufig vorhandenen Sprachbarriere schwierig gewesen.

Gesagt. Getan.

Tobias Ennulat ist Lehrer an der Privatschule Mentor in Gröpelingen. Er engagiert sich in seiner Freizeit im Verein „Serve the City“, der ehrenamtliches Kurzzeitengagement in Bremen organisiert und begleitet. Im Dezember hatte über „Serve the City“ ein Spendenlauf für Kinder und ihre Familien in Syrien stattgefunden. Davon erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse und wollten gerne auch etwas für die notleidenden Menschen in Syrien tun. Gesagt, getan. Zwei Mädchen bastelten im Handumdrehen eine Spendenbox aus einem Schuhkarton und bemalten ihn. Sie gingen in den Schulfluren auf und ab und baten Lehrer*innen und Schüler*innen um Spenden. In kürzester Zeit war etwas Geld zusammengekommen. Die Spenden waren zum Teil sehr kleinteilig und mussten mehrmals nachgezählt werden. Doch schließlich konnte Tobias Ennulat 100 Euro an die Organisation “Refugeeum” überweisen. Gemeinsam schaute er sich mit den Schüler*innen die Website des Vereins an. Besonders bewegt waren die Kinder von dem Bild mit dem Jungen im zugigen Zelt im kalten Matsch. “Möge unser Beitrag als Minihilfe vor Ort dienen”, so der abschließende Gruß per E-Mail des Lehrers an Sarah Brendel, der die Spende begleitete.

Das Foto oben zeigt Belinay und Jermaine aus der 6. Klasse mit ihrer selbst gebastelten Spendenbox.

Hier gibt es einen Einblick in die tolle Arbeit von “Refugeeum”.
https://www.youtube.com/watch?v=FUSYjiS_Vbc

Und hier die Website des Vereins:
http://refugeeum.sarahbrendel.de/

Fotowettbewerb

Momentan ist es noch immer nicht abzusehen, wann wir uns wieder persönlich bei einer unserer Veranstaltungen treffen können. Um dir trotzdem eine Freude zu bereiten, haben wir uns überlegt, dass wir einen Fotowettbewerb ausschreiben. Einfach mal den Blick weg vom normalen Alltag, hin zu den schönen Seiten des Lebens lenken oder gerade eben den Blick auf das Hier und Jetzt fokussieren, um das Schöne im Alltag zu finden – zu dieser Herausforderung wollen wir dich einladen. Machst du mit?

In erster Linie wollen wir dich als Mitarbeiter*in für diese Herausforderung gewinnen. Gern kannst du aber auch deineFamilienmitglieder, Freunde oder Bekannten zum Mitmachen animieren. Lasst uns gemeinsam den Fokus auf das Miteinander und auf das Gute, das Gott uns gegeben hat, richten.

Wir haben uns DREI THEMEN herausgesucht, die uns begeistern. Welches spricht dich am meisten an?

Nächstenliebe
Das sind z.B. Nachbarn, die bei den kleinen Dingen des Alltags geholfen haben, Freunde, die uns zur Seite stehen und uns helfen oder der Versuch, bestehende Feindschaften zu überwinden und Frieden zu schließen. Oder da ist ehrenamtliches Engagement für schwache, einsame, kranke oder behinderte Menschen. Es gibt private Aktionen im Freundeskreis und in der Nachbarschaft, Initiativen im Netz oder Engagement in Gemeinden, in der Jugendarbeit oder in Vereinen. Und auch diakonische oder karitative Arbeit bietet viele Fotomotive.

#stayathome
Hier geht es um Fotos, die zeigen, wie ihr persönlich mit der Corona-Krise zu Hause umgeht. Hier geht es um Überraschendes, Alltägliches und Ideen. Welche Menschen, Dinge, Rituale oder Orte sind euch in der letzten Zeit wichtig geworden? Was nervt?

“Mensch – Arbeit – Alter”: Was Pflegende leisten
Sie sind die wahren Helden der Pandemie: die Pflegenden in unseren Heimen und Krankenhäusern. Aber auch die pflegenden Angehörigen und die Senioren selbst, die lange Zeiten der Isolation und Einsamkeit durchleben.

• Fotografiere mit deinem Smartphone!
• Die 3 besten Fotografien pro Thema werden prämiert.
• Mehrere Einsendungen sind möglich.
• Fotos bitte in maximaler Dateigröße einsenden (nicht komprimieren oder „optimieren“)
• Einsendung bis 19.03.2021, 12 Uhr per Mail an e.rafflervanrijn@sozialwerk-bremen.de
• Im Text bitte folgende Angaben nennen:
Name, Alter (freiwillig), Thema (Kategorie) und E-Mail-Adresse.
Mit deiner Bewerbung versicherst du, dass alle abgebildeten Personen mit einer Veröffentlichung der Bilder einverstanden sind. Bei minderjährigen Abgebildeten muss das Einverständnis der Eltern vorliegen. Die unterschriebenen Formulare für  Einverständnis- und Datenschutzerklärung müssen uns erst bei der Veröffentlichung der Gewinnerfotos vorliegen. 
• Die eingesandten Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Wettbewerbs gespeichert und nach Zweckerreichung wieder gelöscht. Eine Übermittlung an Dritte und eine eigene werbliche Nutzung der Daten erfolgt nicht.
• Das Urheberrecht der Bilder bleibt bei dir.
• Bilder werden strikt in Verbindung mit den Auszeichnungen verwendet und werden auf der Website www.sozialwerk-bremen.de im Blog ausgestellt. Bilder werden nicht weiterverkauft oder durch Dritte verwendet. Sollte es eine Anfrage geben, so leiten wir diese per E-Mail an dich weiter.

Preise:
1. Platz: Geschenkpaket der Arbis-Bäckerei im Wert von 30 Euro
2. Platz: Kuchen-Gutschein der ArBiS-Bäckerei im Wert von 20 Euro
3. Platz: Schokoladen/Keks-Gutschein der ArBiS-Bäckerei im Wert von 10 Euro

Nähere Infos zum Datenschutz sowie Einverständniserklärungen für Erwachsene und Minderjährige findest du unter
https://sozialwerk-bremen.de/termine/

Überreich beschenkt

Die Kinder und Jugendlichen aus dem Haus ELFA wurden Ende des letzten Jahres besonders reich beschenkt. Immer wieder wird die Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung des Sozialwerks mit Geld- oder Sachspenden bedacht. Zwar sind die jungen Leute in der vollstationären Einrichtung gut versorgt, aber mit der zusätzlichen Unterstützung lässt sich doch das eine oder andere Vorhaben verwirklichen, der eine oder andere Wunsch erfüllen oder das Leben ein wenig versüßen.

Aus dem Stadtteilhaus St. Remberti wurden zwei Fahrräder an die Einrichtung gespendet.

Von der Firma Drogerie Müller erreichte die Einrichtung eine große Menge an Playmobil-Spielzeug und Schreibwaren.

Mit einer großen Menge Süßigkeiten machte der Netto Marken-Discount allen unseren Kinderhäusern eine große Freude. Bis weit in den Januar hinein versüßt diese Spende den Alltag der kleinen Gemeinschaft.

Aus privaten Quellen kamen diverse Kleider- und Sachspenden an.

Eine besonders große Freude bereiteten die Initiative „Helfenden Hände“ den Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden der Einrichtung. Sie alle wurden mit handgestrickten Socken beschenkt. „Diese selbst gestrickten Socken haben bei uns einen wahren Hype ausgelöst“, weiß Nadine Simon, Leitung im Haus ELFA, zu berichten. „Sie waren das Highlight der Vorweihnachtszeit.“

Freude und Dankbarkeit war in dieser Zeit in der Einrichtung zu spüren. Und so wurden fleißig Dankeskarten an die Spender geschrieben und verschickt.

Wer uns findet, findet uns gut

„Wir sind die Privatschule Mentor – mit kleinen Klassen und familiärer Atmosphäre. Bei uns starten die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 und machen das Abitur in Klasse 13 – ohne Stress und Eile. Selbstverständlich bieten wir nach Klasse 10 den mittleren Schulabschluss (MSA) an.

Mit durchschnittlich 15 Schülerinnen und Schülern pro Klasse, ist es uns ein Anliegen, jede Schülerin und jeden Schüler individuell zu erreichen, zu fördern und auch zu fordern. 

Angesichts der positiven Entwicklungen unserer Schülerinnen und Schüler, sind wir von unserem Konzept überzeugt. Christliche Werte und ein gutes Miteinander sind unser Erfolgsrezept. Dies leben wir sowohl im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern, als auch mit Eltern und im Kollegium.

Die Corona-Pandemie hat auch uns vor Herausforderungen gestellt. Wir haben technisch aufgerüstet, ein Hygienekonzept erstellt und so konnten unsere Schülerinnen und Schüler schon wieder am Präsenzunterricht teilnehmen, als andere Schulen noch geschlossen waren. Durch die kleinen Klassen wurde auch der Wechselunterricht nicht notwendig.

Unsere Klassen sind mit MTDs (multi touch displays) ausgestattet. Stellen Sie sich große Tablets vor, die als Tafel genutzt werden. Mit diesen Geräten findet der Unterricht digital statt. Die Kinder, die zu Hause lernen, werden dem Unterricht zugeschaltet. Zusätzlich finden Videokonferenzen statt und Aufgaben werden über die Lernplattform „itslearning“ bereitgestellt.

Damit die Kinder die technischen Herausforderungen bewältigen können, haben wir das Fach Informatik ab der 5. Klasse in unseren Stundenplan integriert. Dies ist unerlässlich, um unseren Schülerinnen und Schülern die notwendigen, technischen Anforderungen Schritt für Schritt zu vermitteln.

Da sich unsere Schule auf dem Gelände des Sozialwerks der freien Christengemeine befindet, muss sich niemand Gedanken über Gefahren im Straßenverkehr unmittelbar vor der Schule machen. Es gibt einen großzügigen Schulhof mit Spielgeräten und einen Fußball-/Basketballplatz. Zum Mittagessen geht es in die Mensa, die ebenfalls auf dem Gelände ist. Hier wird täglich frisch gekocht. Im Normalbetrieb ist unser Mentorcafé geöffnet. Hier führen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 Regie und verkaufen Brötchen, Getränke und vieles mehr.

Das neue Schuljahr steht vor der Tür und in einigen Klassen sind noch Plätze frei. Ein persönliches Beratungsgespräch ist selbstverständlich möglich. Unser Sekretariat informiert Sie gern und beantwortet ihre Fragen.

Besuchen Sie uns auf unserer Seite www.privatschule-mentor.de. Telefonisch erreichen Sie uns montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr unter Tel. 0421 61 90 – 121/122. (Termine nach Absprache in den Nachmittagsstunden verstehen sich von selbst). Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!“

 

Angelica Lorenz-Medina ist seit anderthalb Jahren Ansprechpartnerin im Sekretariat der Privatschule Mentor. Zusammen mit ihrer Kollegin Britta Urbanek ist sie Ansprechpartnerin für Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern und nach außen. Sie ist überzeugt von der kleinen Schule im Bremer Westen. Ihre Begeisterung spricht aus dem Text aus ihrer Feder über die Schule in freier Trägerschaft, die in diesem Jahr ihr 60jähriges Jubiläum feiert.