Der Zukunftstag 2026 im Sozialwerk

Um die 20 Schülerinnen und Schüler nutzten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, in die Welt der Erwachsenen einzutauchen und einen Tag voller neuer Eindrücke, spannender Einblicke und vielleicht sogar erster Ideen für die eigene Zukunft zu erleben. Egal ob im Büro, in der Werkstatt, in der Heimstätte oder ganz woanders – jeder Schritt zählt auf dem Weg zum Traumberuf. Eine der jungen Damen hat ihn schon gefunden: Pflegefachfrau. Wir freuen uns darauf, dich in drei, vier Jahren zur Ausbildung im Sozialwerk zu begrüßen!

Die Mädels in der Zentralküche haben geholfen, 700 Portionen Hühnerfrikassee zu kochen, und hatten viel Spaß dabei. Ob sich eine von ihnen einmal zu den Sternen kochen wird? Wer weiß, vielleicht war das heute der Anfang von etwas Großem.

Der Zukunftstag – auch bekannt als Girls‘ Day und Boys‘ Day – ist ein bundesweiter Aktionstag, an dem Kinder und Jugendliche Einblick in Berufe und Studienfelder bekommen, die für sie noch neu oder untypisch sind. Am Zukunftstag öffnen Unternehmen, Behörden, Hochschulen und Organisationen ihre Türen, sodass junge Menschen ihre Interessen entdecken, praktische Erfahrungen sammeln und Ideen für ihre berufliche Zukunft entwickeln können. Ziel ist es, Perspektiven zu erweitern und Mut für neue Wege zu machen.

Angeregte Spielerunde

Angeregte Spielerunde

Eine der beiden weiß schon genau: Sie will Pflegefachfrau werden.

Eine der beiden weiß schon genau: Sie will Pflegefachfrau werden.

 

Gemeinsam ein Zeichen setzen: Pflanzaktion „Vergiss-mein-nicht“

Zwischen Liebe, Verantwortung und Herausforderung: Wenn Angehörige Menschen mit Demenz pflegen

Die Diagnose Demenz verändert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das ihrer Familien. Oft sind es Ehepartner:innen, Kinder oder enge Angehörige, die die Pflege übernehmen – aus Liebe, Verbundenheit und dem Wunsch heraus, den vertrauten Menschen bestmöglich zu begleiten. Doch diese Aufgabe bringt neben vielen berührenden Momenten auch große Herausforderungen mit sich.

Der Alltag verändert sich. Dinge, die früher leicht waren, brauchen plötzlich Zeit und Geduld. Gespräche verlaufen anders, Erinnerungen verschwinden, Orientierung geht verloren. Manchmal entstehen Situationen, die schwer auszuhalten sind – etwa wenn ein vertrauter Mensch einen nicht mehr erkennt.

Für Angehörige bedeutet das, sich immer wieder neu anzupassen. Neben all den praktischen Aufgaben ist es vor allem die emotionale Belastung, die Kraft kostet. Viele stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück, funktionieren einfach weiter und versuchen, allem gerecht zu werden. Und trotzdem: Es gibt sie, die besonderen Momente. Ein Lächeln, eine Berührung, ein kurzer Augenblick von Nähe. Diese kleinen Lichtblicke sind oft das, was trägt.

Umso wichtiger ist es, sich Unterstützung zu holen. Denn so sehr man helfen möchte – niemand muss und sollte diese Aufgabe allein bewältigen.

Wie Tagespflege entlasten kann

Unsere Tagespflegeeinrichtungen können hier eine große Entlastung sein. Menschen mit Demenz verbringen dort den Tag in einer sicheren Umgebung, mit festen Strukturen, gemeinsamen Aktivitäten und professioneller Begleitung. Für sie bedeutet das Abwechslung, soziale Kontakte und oft auch neue Impulse.

Für Angehörige entsteht dadurch Freiraum. Zeit zum Durchatmen, für Erledigungen oder einfach für sich selbst. Und nicht zuletzt die Gewissheit, dass der geliebte Mensch gut betreut ist.

Wenn die Pflege zu Hause irgendwann nicht mehr ausreicht, kann auch eine stationäre Einrichtung ein wichtiger Schritt sein, wie unsere Heimstätte Ohlenhof. Das fällt vielen Familien nicht leicht – und ist oft mit vielen Gedanken und Gefühlen verbunden. Gleichzeitig bieten solche Einrichtungen genau die Unterstützung, die im Alltag irgendwann notwendig wird: ein geschütztes Umfeld, erfahrenes Personal und eine Betreuung, die sich an den individuellen Bedürfnissen orientiert.

Am Ende geht es darum, gemeinsam einen Weg zu finden, der für alle tragbar ist. Einen Weg, der sowohl die Bedürfnisse der erkrankten Person als auch die der Angehörigen im Blick behält.

Denn bei aller Herausforderung gilt: Niemand muss diesen Weg allein gehen.

Unsere Tagespflege Ohlenhof und die Heimstätte Angebote für Menschen mit demenziellen ErkrankungenGemeinsam zeigen wir: Ihr seid nicht allein

Mit der Pflanzaktion möchten wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen setzen.

Die Aktionswoche wurde initiiert von der DIKS (Demenz und Informations- und Koordinationsstelle Bremen e.V.) und dem Arbeitskreis „bremer forum demenz“, ein Zusammenschluss von Praktiker:innen aus ganz Bremen. Die DIKS bietet kostenlose Beratungen an und setzt sich in ihrer Arbeit dafür ein, die Lebensbedingungen für demenziell Erkrankte und deren Familien zu verbessern.

Die Vergiss-mein-nicht-Blume steht dabei nicht zufällig im Mittelpunkt dieser Aktion. Sie ist ein starkes Symbol für Erinnerung, Wertschätzung und Verbundenheit. Werte, die im Umgang mit Menschen mit Demenz eine ganz besondere Rolle spielen. Denn auch wenn Erinnerungen verblassen, bleibt das Bedürfnis nach Nähe, Respekt und menschlicher Zuwendung bestehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Aktion unterstützt und möglich gemacht haben. Durch das gemeinsame Engagement entsteht ein starkes Zeichen – für mehr Verständnis, mehr Miteinander und mehr Menschlichkeit im Alltag.

Wir im Sozialwerk nehmen schon im zweiten Jahr an dieser Aktion teil.

Mit unserer Pflanzaktion setzen wir ein Zeichen der Solidarität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

 

 

Ein Bus für Lübeck

Jahrelang hat er in Bremen Seniorinnen und Senioren zur Tagespflege abgeholt und wieder nach Hause gefahren. Nun soll er noch mal richtig Spaß haben: Ein gut erhaltener Bus aus dem Tagespflege-Fuhrpark geht in den (Un)Ruhestand und wird künftig junge Leute zu ihrem Ausflugsziel und zurück bringen. Und auch sonst soll er alle und alles transportieren, was die hoop-Kirche in Lübeck so herumfahren muss.

Unsere Spende an die Gemeinde wurde gestern übergeben. Jens Bonkowski, unser Leiter Aktivierung & Pflege, übergab die Schlüssel mitsamt Bus dem Campuspastor der hoop Lübeck, Tarek Teut. Tarek freute sich: Ein Bus mit Retro-Charme, der Erinnerungen weckt, an Ausflüge und Jugendfreizeiten. Der Bus wird noch lange viel bewegen, so hoffen wir.

 

 

Kohlfahrt in der Neustadt

Eine Gemeinschaftsaktion der Tagespflege und der Service-Wohnanlage: Gäste aus beiden Einrichtungen gingen zusammen auf Kohltour. Bei strahlendem Sonnenschein und angeregt miteinander plaudernd, zog der muntere Trupp durch die Neustadt zum nahe gelegenen Park.

Auf den Bänken und mit einer erfrischenden Stärkung ließ es sich gut in der Frühlingsluft aushalten. Leitergolf war das Spiel des Tages, und alle machten mit und testeten ihr Wurfgeschick. Regine (Tagespflege), Ivonne (Service-Wohnen) und ihr Team sorgten dafür, dass sich niemand verletzte. Nach ausgiebigem Chillen in der Sonne machte sich die Gruppe auf den Weg zurück in die Tagespflege, wo bereits der Mittagstisch gedeckt war.

Der Kohl und Pinkel schmeckte hervorragend (die Schreiberin kanns bezeugen) und stärkte alle für die weiteren nachmittäglichen Aktivitäten.

Feinstes Wetter für die Kohlfahrt

Feinstes Wetter für die Kohlfahrt

Auf gehts!

Auf gehts!

Geselligkeit

Geselligkeit

Frühling!

Frühling!

Leiter-Golf

Leiter-Golf

Rückweg durch die Neustadt

Rückweg durch die Neustadt

Mittags Kohl und Pinkel satt

Mittags Kohl und Pinkel satt

Auch sonst viel los hier!

Auch sonst viel los hier!

 

 

Die ArBiS räumt auf

Bremer Aufräumtage: Die ArBiS war wieder mit Begeisterung dabei! Sechzehn helfende Hände sammelten den Müll auf, der in Gröpelingen so rumlag. Dieses Jahr hatten sie vorausschauend einen Anhänger dabei, der dann tatsächlich dreimal übervoll wurde. Und das, obwohl die Schulen vor Ort bereits viel Unrat eingesammelt hatten.

Werkstattsleiterin Annkatrin: „Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war zwar recht windig, aber der Regen setzte erst ein, nachdem wir bei mir im Büro eingekehrt waren, um uns mit Kaffee und Tee zu wärmen und mit etwas Süßkram und Äpfeln die abgearbeiteten Kalorien wieder zuzuführen.“

Das hatten sich alle acht verdient, Müllsammeln ist anstrengend. Hoffentlich sind die Straßen, Parks und Grünstreifen nicht direkt wieder zugemüllt.

 

 

Markt der Möglichkeiten im Walle-Center

Eine Info-Messe für die ältere Generation fand zum zweiten Mal im Walle-Center statt. Organisiert vom Arbeitskreis Älter werden im Bremer Westen, präsentierten sich Einrichtungen und Dienste mit einem vielseitigen Angebot für Seniorinnen und Senioren. Vera Strech, Leiterin der Heimstätte Ohlenhof, vertrat mit Charme und Sachkenntnis das Sozialwerk.

Die Menschen kommen jeden Tag zum Einkaufen hierher, dann können sie gleich nützliche Informationen mitnehmen, die sie früher oder später brauchen werden, so die Idee. Das Konzept geht auf, denn die Leute kommen sowieso und müssen sich nicht extra auf den Weg machen. Allerdings machte der Grambker Shanty-Chor so gute Stimmung, dass sicherlich einige Leute mehr von der Musik als vom bunten Treiben angezogen wurden.

Viele wissen nicht, was es alles an Diensten und Institutionen im Bremer Westen gibt, um den altersbedingt schwieriger werdenden Alltag besser zu bewältigen. Und dass es oft kaum etwas oder sogar gar nichts kostet, diese in Anspruch zu nehmen. So bietet das Sozialwerk z.B. in Gröpelingen und in Oslebshausen die Möglichkeit an, die Tagespflege zu besuchen, und die Kosten übernimmt die Pflegekasse, abhängig vom Pflegegrad. Oder auch der Ambulante Betreuungsdienst, den man ebenfalls kassenfinanziert buchen kann.

Der Arbeitskreis hat eine Broschüre zum Thema zusammengestellt, mit Infos und Kontaktdaten zu allen relevanten Einrichtungen im Bremer Westen, erhältlich bei LIGA Gesundheitszentrum Gröpelingen:

https://liga-groepelingen.de/aktuelles/veroeffentlichungen/

 

 

Chor-Konzert in der Shakespeare Company

Kraftvoll singen die Frauen von ihrem Land, das in Trümmern liegt, von Schmerz und Verlust, von Liebe, dem inneren Licht und dem Kreislauf des Lebens, der Kraft des Weiblichen zu Erneuerung und Wiedergeburt. Dazwischen ertönen laut helle Mädchenstimmen, ein Zusammenklang der Generationen, hoffnungsvoll und stark.

Der ukrainische Kinderchor des Sozialwerks durfte beim Konzert des Frauenchors Gloria UA mit auf die Bühne der Shakespeare Company. Das Release-Konzert stellte das Album Hoya vor, auf dem auch der Song Sonnenschein zu hören ist – eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Kinderchor, zu dem dieser auf die Bühne stürmte. Anna Chulkova, die Leiterin des Kinderchors, begleitete die kleinen Sängerinnen und Sänger und half, dass jede und jeder einen Platz fand. Und dann gab es eine vielstimmige, mitreißende Hymne an die Sonne, ihre Wärme und ihre lebensspendende Kraft.

Die 25 Choristinnen von Gloria UA kommen aus der gesamten Ukraine, sie sind vor dem Krieg nach Deutschland geflüchtet und fanden in Bremen unter der Leitung der aus Charkiw stammenden und ebenfalls nach Bremen geflüchteten Sängerin Yana Wermuth zusammen. Auf der Bühne singen sie von ihrer Situation, wie sie hier wieder Boden unter den Füßen spüren und ihre neue Zukunft in Deutschland gestalten. Immer begleitet von ihrer Band, präsentierten sie ein breites Spektrum aus Rock, Pop, Balladen und traditionellem ukrainischen Gesang mit eigens dafür geschriebenen Songs.

Die Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Kinderchor ist auch Nachwuchsförderung für den Frauenchor, denn aus den Mädchen werden, wenn es gut läuft, einmal erwachsene Sängerinnen.

Yana Wermuth und Falko Wermuth begrüßen die Gäste

Yana Wermuth und Falko Wermuth begrüßen die Gäste

Der Frauenchor Gloria UA legt los

Der Frauenchor Gloria UA legt los

Der Kinderchor singt mit

Der Kinderchor singt mit

Wow-Möbel aus der Holzwerkstatt

Hier ist das Mobelstück der Star! Knallgrün, sehr solide und ungeheuer praktisch: ein Beamer-TV-Möbel hat die Holzwerkstatt der ArBiS für einen Stammkunden gebaut.

Der hatte bereits gute Erfahrungen mit unserer Tischlerei, über die Jahre bekam er eine maßgefertigte Einbauküche und fast die gesamte Wohnzimmer-Einrichtung. Und immer macht sich das Team viele und gute Gedanken, wie ein Kundenwunsch am besten umgesetzt wird. In diesem Fall sollte der TV-Beamer hinter einer Klappe verschwinden, und bei Gebrauch sollte – das Highlight – eine Leinwand per Fernbedienung hochgefahren werden, auf die das TV-Bild projiziert wird. Für das Design hatte der Kunde ebenfalls genaue Vorstellungen. Hier kam das kreative Talent von Tischler Nico ins Spiel, dessen Spezialität neue Lösungen für knifflige Probleme sind. Er hat den Bauplan mit allen Details wohldurchdacht und ausgearbeitet, damit das Team alles genau ausführen kann.

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

So enstand ein innovatives Möbelstück, für das ein Name erst noch gefunden werden musste: Beam-o-mat! Jetzt ist das Teil ein schöner Mittelpunkt in einem Gröpelinger Wohnzimmer. Allerdings gibt es noch einen kleinen Spalt zwischen Wand und Möbel, den Tischler Hans ausmaß und begutachtete – dafür gibt es in Kürze sicher auch eine gute Lösung.

Hauptsächlich galt der Besuch jedoch der kleinen Werkstatt des Kunden. Auch hier sollte etwas Maßgefertigtes hin: eine Aufbewahrungswand für Werkzeug und Kleinteile. Hans nahm sich Zeit, alle Details ausführlich mit dem Kunden zu besprechen und genaue Maße zu nehmen. So wie er und seine Kollegin und Kollegen eben immer vorgehen. Ein paar Tage später besuchte Enrico den Kunden und baute das Möbelstück sorgfältig auf. Jetzt kann in der Werkstatt nichts mehr verloren gehen, alles findet seinen Platz.

Möbel aus der Holzwerkstatt sind individuell, maßgefertigt, handgemacht und dabei günstig. Warum nur weiß das kaum jemand? Nicht mal die Mitarbeitenden im Sozialwerk rennen der ArBiS die Bude ein, geschweige denn Kundschaft von auswärts. Und dabei baut Holz und Ideen eben nicht nur Vogelhäuser, sondern z.B. auch einen schönen Schrank unter die Treppe oder ein spezielles Hochbett oder oder oder. Traut euch und sprecht das Team am Schwarzen Weg einfach mal an.

Ein grünes Sideboard

Ein grünes Sideboard

...Klappe auf, Leiwand hoch, Beamer an... fertig ist der Beamomat!

…Klappe auf, Leinwand hoch, Beamer an… fertig ist der Beamomat!

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

Fertig: Das fertige Möbelstück nach dem Aufbau durch Enrico!

Fertig: Das aufgebaute Möbelstück nach der Montage durch Enrico!

 

 

Kohltour & Filmdreh: Ein voller Tag in der Heimstätte Ohlenhof

An einem knackig-kalten Januartag wagten sich die Menschen aus der Heimstätte Ohlenhof hinaus ins Freie: Mit Bollerwagen, Luftballons und lauter Musik zogen sie über das Gelände in Gröpelingen und stoppten nur, um zu trinken, zu snacken und Spiele zu spielen – eine richtige Bremer Kohltour eben! Trotz strahlender Sonne war es aber bald so kalt, dass die ganze Gruppe zurück ins Warme flüchtete und sich dampfenden Kohl und Pinkel servieren ließ. Darauf hatten sich viele schon sehr gefreut.

Am Nachmittag kam Besuch vom Fernsehen. Eine Journalistin und ein Kameramann von Radio Bremen drehten in der Heimstätte. Sie kamen gerade rechtzeitig, um ein munteres Grüppchen von Spielern und Spielerinnen aufzunehmen, die im Wohnzimmer einen Jakkolo-Wettbewerb austrugen. Aber eigentlich ging es um etwas anderes, nämlich die Kosten für Pflegeheimplätze, die in Bremen gerade besonders stark gestiegen sind. Dazu wurde Bereichsleiter Jens Bonkowski vor der Kamera interviewt.

Abends saßen dann alle vorm Fernseher, um den – leider recht kurzen – Beitrag in Buten un binnen zu verfolgen.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

 

 

Tagespflege surrt in die Zukunft

Nachhaltigkeit mit Tempo: Das haben wir, vor allem der Arbeitskreis „FairSorgen“, uns gewünscht, und das haben wir nun angeschafft! Der neue E-Bus ist der erste elektrisch betriebene Bus im Sozialwerk, und er wird ganz sicher nicht der letzte sein. Ab sofort fährt er die Gäste der Tagespflege Oslebshausen durch Bremen. Weniger Emissionen und mehr Klimaschutz – und nebenbei bietet er den Gästen mehr Ruhe im Innenraum und bessere Barrierefreiheit.

Nachhaltigkeit ist schon lange ein erklärtes Ziel des Sozialwerks. Der Arbeitskreis FairSorgen erarbeitet Ideen, wie sie erreicht werden kann, und E-Busse statt Verbrenner sind ein großer Schritt in die richtige Richtung. Bisher hat es an einem für uns passenden und gleichzeitig bezahlbaren Angebot seitens der Autohersteller gemangelt, so der zuständige Bereichsleiter Jens Bonkowski, in dessen Verantwortung auch der Fuhrpark für die Tagespflege-Einrichtungen fällt. Nun passte es, und der neue E-Bus mit erweitertem Raumangebot holt ab sofort die Gäste der Tagespflege Oslebshausen ab und bringt sie auch zurück nach Hause.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagenspflege Oslebshausen übergeben.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagespflege Oslebshausen übergeben.