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Tischlerin Carla

Tadaaa!, sie hat alle Prüfungen bestanden und ist jetzt Tischlergesellin — Herzlichen Glückwunsch, Carla! Tischler und Ausbilder Nico, Hans und Michael und alle Kollegen sind stolz und freuen sich, — auch über das gelungene Gesellinnenstück, Carlas Phonomöbel RetroRille.

Ihre Ausbildung zur Tischlerin hat Carla in unserer Tischlerei, der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen, gemacht. Wie kam es zu dieser Wahl? Eigentlich checkte sie damals nur die Ausbildungsangebote, sagt sie, und ist über die Ausschreibung der ArBiS gestolpert. Dass neben dem Erlernen des Handwerks auch die Zusammenarbeit mit psychisch erkrankten Kollegen in Aussicht gestellt wurde, machte sie neugierig. Ihre Eltern, beide erfahrene Pflegekräfte, hatten sie zwar vor den Arbeitsbedingungen in der Pflege gewarnt, aber das hier war etwas ganz anderes.

In den drei Jahren hat sie viel gelernt, eben auch zwischenmenschlich. Carla gehörte nicht zu den Betreuungskräften, musste sich aber schon auf das besondere Arbeitsklima einstellen und auf Kollegen, die vielleicht manchmal sehr direkt und dann wieder sehr verletzlich reagieren. Sie fand schnell heraus, wie die anderen so ticken, und genoss besonders die Momente, in denen geflachst und gelacht wurde. Dass sie die einzige Frau im ganzen Team war, spielte weiter keine Rolle, sagt sie, außer dass ihr bei schweren Lasten immer Hilfe angeboten wurde.

Es war also eine gute Ausbildung? Ja, schon, meint sie, allein die Ausstattung ist hier besser als in mancher größeren Schreinerei. Aber sie hätte gerne mehr mit echtem Holz gearbeitet. Tischler und Tischlerinnen stellen heute die meisten Möbel und Einrichtungen aus Platten her, die von gewachsenem Holz weit entfernt sind. Es ist auch noch nicht klar, wie und wo es jobmäßig mit Carla hingeht. Jetzt braucht sie erst einmal ein paar Monate Freiheit und Luft zum Atmen.

Denn die Prüfungsphase war hart. Wochenlang stand sie unter krasser Doppelbelastung, denn neben ihrem normalen Vollzeitjob musste sie für die Prüfung lernen und vor allem das Gesellen- bzw. Gesellinnenstück abliefern. Der Stoff in der Berufsschule konzentriert sich zwar im letzten halben Jahr auf Handprobe und Gesellenstück, aber das meiste muss doch in der Freizeit gemacht werden. Allein die Konstruktionszeichnung des Phonomöbels hat 50 Stunden beansprucht, und die letzten Wochenenden konnte sich Carla auf nichts anderes mehr konzentrieren. Offiziell gibt man den Azubis gerade mal 2 1/2 Wochen Zeit, um das Stück fertigzustellen — Das schafft kein Mensch, ist sie sich sicher.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und Carla kann stolz auf sich sein. Nach einer langen Anstrengung hat die frischgebackene Tischlergesellin jetzt mit ihrem Brief in der Tasche jede Menge Möglichkeiten, ihre Zukunft zu gestalten. Wird sie das Team aus der Werkstatt vermissen? Klar, keine Frage. Und ihre Kollegen vermissen sie jetzt schon.

Tischlerin Carla

Tischlerin Carla

Bestanden!

Bestanden!

Carlas schickes Phono-Möbel, die RetroRille.

Carlas schickes Phono-Möbel, die RetroRille.

Die Schreinerei der ArBiS bietet mehr Platz und bessere Ausstattung als viele andere Ausbildungsbetriebe, hat Carla festgestellt.

Die Schreinerei der ArBiS bietet mehr Platz und bessere Ausstattung als viele andere Ausbildungsbetriebe, hat Carla festgestellt.

Carla und Kollegen mit Leonardo-Brücke, einer selbsttragenden Bogenkonstruktion nach Leonardo da Vinci

Carla und Kollegen mit Leonardo-Brücke, einer selbsttragenden Bogenkonstruktion nach Leonardo da Vinci

Carla teste, ob die Leonardo-Brücke hält, die Kollegen schauen zu. Die Brücke lässt sich zusammengeklappt transportieren, so wollte es der Kunde.

Carla testet, ob die Leonardo-Brücke hält, die Kollegen schauen zu. Die Brücke lässt sich zusammengeklappt transportieren, so wollte es der Kunde.

Viel Arbeit hat Carla in ihr Gesellinnenstück investiert.

Viel Arbeit hat Carla in ihr Gesellinnenstück investiert.

Inventur-Herzchen von Carla: Bei der letzten Inventur erhielt jedes gezählte Stück ein Herz.

Inventur-Herzchen von Carla: Bei der letzten Inventur erhielt jedes gezählte Stück ein Herz.

 

 

Kochkurs: Gesunde Ernährung

Alle paar Wochen weht seit Kurzem nachmittags ein Duft nach frisch gekochtem Essen durch die ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen auf dem Campus Gröpelingen. Wer der Nase folgt, kommt in die Küche und trifft auf eine bunte und sehr geschäftige Gruppe von Menschen, die schnippeln, emsig zwischen Spüle, Arbeitsplatte und Herd hin- und herlaufen, in dampfenden Kochtöpfen rühren oder am Tisch zusammensitzen, essen und klönen.

Finanziert aus Spendengeldern der NDR-Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland, startete das Projekt Gesundheitsprävention durch gesunde Ernährung und soziale Teilhabe für Menschen mit Suchterkrankungen im April 2026 und wird den Teilnehmenden ein Jahr lang näher bringen, wie man sich gut und gesund und dabei kostengünstig ernähren kann. Der Spaß am gemeinsamen Kochen und Genießen steht im Vordergrund, aber es geht auch um die Feinheiten und Kniffe beim Einkaufen, Vorbereiten und anschließenden Aufräumen.

Das Projekt ist ein besonderes Angebot der Sozialwerks-Tochter ArBiS Bremen für Menschen mit Suchterkrankungen, die in unseren Einrichtungen wohnen bzw. unsere Beschäftigungsmöglichkeiten nutzen. Einzige Voraussetzung ist Abstinenz und der Wunsch, abstinent zu bleiben. Manche der Frauen und Männer, die hier zusammen kochen und essen, haben diese Form der nützlichen Geselligkeit noch nie oder nur vor langer Zeit praktiziert. Dabei macht es Spaß, eigene Fähigkeiten am Herd zu entdecken oder wiederzuentdecken. Sich selbst organisieren und versorgen können: für viele selbstverständlich, für chronisch Suchterkrankte oft ein weit entferntes Ziel.

Hier wird es mit Inspiration und Feuereifer angegangen. Am frühen Abend sind die Töpfe und Teller leer und die Mägen voll. Geschmeckt hat es allen, und ein bisschen stolz sind die meisten. Sie haben heute echt was geschafft und gemeinsam ein Menü auf den Tisch gezaubert. Sie freuen sich auf den nächsten Nachmittag, an dem wieder gemeinsam eingekauft, gekocht und gegessen wird.

Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die mit ihrer Spende an Hand in Hand für Norddeutschland dieses Projekt möglich gemacht haben!

 

Sommerfest am Grambker See

Das Sozialwerk wird immer internationaler. Nirgends wurde das deutlicher als auf unserem Sommerfest. Bevor es vom Gottesdienst – mit brasilianischem Gastpastor! – direkt aufs Festgelände am Grambker See ging, sollten alle ihren Geburtsort auf ausgestellten Landkarten markieren. Klar, die meisten von uns kommen aus Deutschland, und zwar vor allem aus Bremen, aber doch beeindruckend viele setzten ihre Nadel in andere Länder und Kontinente. Und gerade die Gruppe der Auszubildenden um unsere Praxisanleiterinnen Irina und Lucie war eindeutig internationaler als noch vor ein paar Jahren. Wie schön, dass sie ihren Weg zu uns ins Sozialwerk gefunden und sich für den Pflegeberuf entschieden haben!

Dass Essen war wieder sehr lecker, könnte jedoch mehr Internationalität vertragen. Falafel war schon ein guter Anfang! Vielleicht können unsere neuen Kollegen und Kolleginnen uns da den einen oder anderen Tipp geben. Apropós Tipp: Viele wussten, dass die ArBiS einen Stand anbietet, an dem Geburtstagsgutscheine eingelöst werden konnten. Und tatsächlich gab es einen kleinen Ansturm auf die Vogelhäuser, Backmischungen und Spielereien, die Renée nicht müde wurde, an die Frau und den Mann zu bringen. Ohne Pause gingen die Gutscheine über den Tisch, und wenn nicht aufmerksame Kolleginnen ihr ab und zu ein Eis oder ein Getränk vorbeigebracht hätten, wäre sie trotz all der Stände unversorgt geblieben. Sie hatte einfach keine Zeit zum Schlangestehen.

Und wo wir gerade bei Spielereien sind: Andrang gab es auch bei den Kickern, die passend zur WM als Teil der Deko herumstanden. Tischler Hans war einer  der begeisterten Nutzer und Nutzerinnen. Er fand es „schön, dem ganzen Sozialwerk in Zivil zu begegnen. Augenhöhe fast überall. Außer beim Kicker, da waren die Chefs von ÖA und Sozialwerk ihren Angestellten unterlegen.“

Schön wars und hat Spaß gemacht. Ein sehr großes und herzliches Dankeschön an das Sommerfest-Komitee, das wieder alles rund und gut geplant und organisiert hatte, und an die vielen weiteren helfenden Hände, die zur Realisierung beitrugen! Dafür gab es vom Vorstand Geschenke und großen Applaus von allen.

 

Jörg und Matthias heißen alle willkommen

Jörg und Matthias heißen alle willkommen

Wo wir herkommen

Wo wir herkommen

Danke, Festkomitee!

Danke, Festkomitee!

Der Zukunftstag 2026 im Sozialwerk

Um die 20 Schülerinnen und Schüler nutzten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, in die Welt der Erwachsenen einzutauchen und einen Tag voller neuer Eindrücke, spannender Einblicke und vielleicht sogar erster Ideen für die eigene Zukunft zu erleben. Egal ob im Büro, in der Werkstatt, in der Heimstätte oder ganz woanders – jeder Schritt zählt auf dem Weg zum Traumberuf. Eine der jungen Damen hat ihn schon gefunden: Pflegefachfrau. Wir freuen uns darauf, dich in drei, vier Jahren zur Ausbildung im Sozialwerk zu begrüßen!

Die Mädels in der Zentralküche haben geholfen, 700 Portionen Hühnerfrikassee zu kochen, und hatten viel Spaß dabei. Ob sich eine von ihnen einmal zu den Sternen kochen wird? Wer weiß, vielleicht war das heute der Anfang von etwas Großem.

Der Zukunftstag – auch bekannt als Girls‘ Day und Boys‘ Day – ist ein bundesweiter Aktionstag, an dem Kinder und Jugendliche Einblick in Berufe und Studienfelder bekommen, die für sie noch neu oder untypisch sind. Am Zukunftstag öffnen Unternehmen, Behörden, Hochschulen und Organisationen ihre Türen, sodass junge Menschen ihre Interessen entdecken, praktische Erfahrungen sammeln und Ideen für ihre berufliche Zukunft entwickeln können. Ziel ist es, Perspektiven zu erweitern und Mut für neue Wege zu machen.

Angeregte Spielerunde

Angeregte Spielerunde

Eine der beiden weiß schon genau: Sie will Pflegefachfrau werden.

Eine der beiden weiß schon genau: Sie will Pflegefachfrau werden.

 

Die ArBiS räumt auf

Bremer Aufräumtage: Die ArBiS war wieder mit Begeisterung dabei! Sechzehn helfende Hände sammelten den Müll auf, der in Gröpelingen so rumlag. Dieses Jahr hatten sie vorausschauend einen Anhänger dabei, der dann tatsächlich dreimal übervoll wurde. Und das, obwohl die Schulen vor Ort bereits viel Unrat eingesammelt hatten.

Werkstattsleiterin Annkatrin: „Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war zwar recht windig, aber der Regen setzte erst ein, nachdem wir bei mir im Büro eingekehrt waren, um uns mit Kaffee und Tee zu wärmen und mit etwas Süßkram und Äpfeln die abgearbeiteten Kalorien wieder zuzuführen.“

Das hatten sich alle acht verdient, Müllsammeln ist anstrengend. Hoffentlich sind die Straßen, Parks und Grünstreifen nicht direkt wieder zugemüllt.

 

 

Wow-Möbel aus der Holzwerkstatt

Hier ist das Mobelstück der Star! Knallgrün, sehr solide und ungeheuer praktisch: ein Beamer-TV-Möbel hat die Holzwerkstatt der ArBiS für einen Stammkunden gebaut.

Der hatte bereits gute Erfahrungen mit unserer Tischlerei, über die Jahre bekam er eine maßgefertigte Einbauküche und fast die gesamte Wohnzimmer-Einrichtung. Und immer macht sich das Team viele und gute Gedanken, wie ein Kundenwunsch am besten umgesetzt wird. In diesem Fall sollte der TV-Beamer hinter einer Klappe verschwinden, und bei Gebrauch sollte – das Highlight – eine Leinwand per Fernbedienung hochgefahren werden, auf die das TV-Bild projiziert wird. Für das Design hatte der Kunde ebenfalls genaue Vorstellungen. Hier kam das kreative Talent von Tischler Nico ins Spiel, dessen Spezialität neue Lösungen für knifflige Probleme sind. Er hat den Bauplan mit allen Details wohldurchdacht und ausgearbeitet, damit das Team alles genau ausführen kann.

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

So enstand ein innovatives Möbelstück, für das ein Name erst noch gefunden werden musste: Beam-o-mat! Jetzt ist das Teil ein schöner Mittelpunkt in einem Gröpelinger Wohnzimmer. Allerdings gibt es noch einen kleinen Spalt zwischen Wand und Möbel, den Tischler Hans ausmaß und begutachtete – dafür gibt es in Kürze sicher auch eine gute Lösung.

Hauptsächlich galt der Besuch jedoch der kleinen Werkstatt des Kunden. Auch hier sollte etwas Maßgefertigtes hin: eine Aufbewahrungswand für Werkzeug und Kleinteile. Hans nahm sich Zeit, alle Details ausführlich mit dem Kunden zu besprechen und genaue Maße zu nehmen. So wie er und seine Kollegin und Kollegen eben immer vorgehen. Ein paar Tage später besuchte Enrico den Kunden und baute das Möbelstück sorgfältig auf. Jetzt kann in der Werkstatt nichts mehr verloren gehen, alles findet seinen Platz.

Möbel aus der Holzwerkstatt sind individuell, maßgefertigt, handgemacht und dabei günstig. Warum nur weiß das kaum jemand? Nicht mal die Mitarbeitenden im Sozialwerk rennen der ArBiS die Bude ein, geschweige denn Kundschaft von auswärts. Und dabei baut Holz und Ideen eben nicht nur Vogelhäuser, sondern z.B. auch einen schönen Schrank unter die Treppe oder ein spezielles Hochbett oder oder oder. Traut euch und sprecht das Team am Schwarzen Weg einfach mal an.

Ein grünes Sideboard

Ein grünes Sideboard

...Klappe auf, Leiwand hoch, Beamer an... fertig ist der Beamomat!

…Klappe auf, Leinwand hoch, Beamer an… fertig ist der Beamomat!

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

Fertig: Das fertige Möbelstück nach dem Aufbau durch Enrico!

Fertig: Das aufgebaute Möbelstück nach der Montage durch Enrico!

 

 

Ausflug ins Klimahaus

Die ArBis hat Übung darin, diverse Ziele mit Gewinn für alle Beteiligten umzusetzen. Diesmal gab es für die Teilnehmenden einen Ausflug ins Klimahaus nach Bremerhaven. Eine schöne Gelegenheit für die in den Werk-/Tagesstätten Beschäftigten und die Bewohner und Bewohnerinnen aus Haus Abraham, miteinander etwas zu unternehmen und ins Gespräch zu kommen! Und wieder, wie schon im März bei der Teilnahme an den „Bremer Aufräumtagen“, drehte sich der ganze Tag um Nachhaltigkeit und Klimaschutz, ein wiederkehrendes Thema auf der Agenda des Sozialwerks und der ArBiS.

Im Klimahaus ging es über die Reflexion des eigenen Verhaltens hinaus, denn hier werden die globalen Folgen im großen Zusammenhang des Klimawandels eindrucksvoll nahegebracht. Durch alle Klimazonen führt die Präsentation, es wird heiß und kalt, feucht und trocken. Die Folgen von Umweltverschmutzung und Erderwärmung werden körperlich erfahrbar.

Die Schreiberin dieser Zeilen war neugierig und wollte von einer Teilnehmerin wissen, was ihr denn am besten gefallen habe? „Alles!“, schoss es aus ihr heraus, und sie strahlte über das ganze Gesicht. Sie wird den Novembertag im Klimahaus sicher noch lange in Erinnerung behalten. Er wurde möglich gemacht durch Globalmittel des Ortsamts West – herzlichen Dank dafür!

Vom Bus ins Universum: Immer beste Plätze für die Gäste!

Vom Bus ins Universum: Immer beste Plätze für die Gäste!

Es geht durch alle Klimazonen.

Es geht durch alle Klimazonen.

Eine Kuh zu melken, ist gar nicht so leicht. Diese hier ist klimafreundlich und pupst kein Methan.

Eine Kuh zu melken, ist gar nicht so leicht. Diese hier ist klimafreundlich und pupst kein Methan.

Viel zu Schauen und Staunen.

Viel zu schauen und staunen

Warme Stiefel für die Expedition ins Eis

Warme Stiefel für die Expedition ins Eis

Einhellige Meinung: Das war super!

Einhellige Meinung: Das war super!

 

 

Holz und Ideen für Weihnachten

Kollegen und Kolleginnen aufgepasst: Die ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen hat wieder schöne Deko-Teile für euer weihnachtliches Zuhause, alle mit Liebe handgemacht. Auch größere Schätzchen für den Gabentisch sind noch zu haben – und wer bis Mitte Dezember bestellt, kann sich eins der beliebten Vogelhäuser oder -tränken individuell gestalten lassen.

Ab sofort könnt ihr Weihnachtsgebäck aus der ArBiS-Bäckerei bestellen, das 500-Gramm-Paket Weihnachtskekse kostet dieses Jahr noch 15 Euro. Das besondere Plus: Die Bäckerei liefert auch an die Standorte aus, sodass ihr nicht nach Gröpelingen kommen müsst, um eure Kekse abzuholen.

Das aktuelle Angebot der Bäckerei inklusive Preisliste findet ihr auf der Seite der ArBiS-Werkstätten und auch im Intranet.

Selbstverständlich könnt ihr für alle Angebote eure Geburtstags-Gutscheine einsetzen.

Holzwerkstatt der ArBiS richtet Fahrschulen ein

Am neuen Empfangstresen: Beyhan und Hülya Yeter mit ihrem Geschenk, einem individuellen Vogelhaus der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen

Am neuen Empfangstresen: Beyhan und Hülya Yeter mit ihrem Geschenk, einem individuellen Vogelhaus der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen

Die Yeters von Let’s Drive sind sehr zufrieden: Die Einrichtung ihrer drei Fahrschulen ist topp gelungen, und wer hats gemacht? Carla, Enrico und Fabian von der Holzwerkstatt! Die drei sind Teil des Teams, das aus Tischlern, in verschiedenen Maßnahmen Beschäftigten und Auszubildenden besteht und Hand in Hand Möbel und ganze Küchen- und Systemeinrichtungen anfertigt und einbaut. Inklusion wird in der großen, voll ausgestatteten Schreinerei in Gröpelingen ganz praktisch umgesetzt und gelebt.

Zunächst suchten die Yeters für ihre Fahrschule einen praktischen und zugleich schicken Empfangstresen mit den passenden Einbaumöbeln drumherum und stießen auf das Angebot der Holzwerkstatt der ArBiS, nach Vorgabe und Absprache hochwertige Möbel individuell und in Handarbeit herzustellen, und zwar zu fairen Preisen. Schnell wurde man sich einig, und der Auftrag wurde sorgfältig in der Holzwerkstatt ausgeführt, die Möbelteile dann in den Bulli verladen und in der Fahrschule eingebaut. Die Yeters waren rundum zufrieden. Die Fahrschule lief gut, und schon bald konnte das Paar eine Filiale eröffnen – natürlich wieder mit den Möbeln aus der Holzwerkstatt. Und es dauerte nicht lang, da stand schon die dritte Eröffnung an, nach Huchting und Neustadt diesmal in Hastedt. Tischler Hans aus der Holzwerkstatt bringt es auf den Punkt: „Wir durften die Yeters bei ihrer Expansion als ihr Topp-Ausstatter begleiten!“

Kurz vor der Eröffnungsparty mussten der Empfangstresen und die weiteren Schränke unter Zeitdruck eingebaut werden. Kein Problem für die drei, mittlerweile perfekt eingespielten Fachleute: Carla, angehende Tischlerin, die demnächst ihr Gesellinnenstück anfertigen wird; Enrico, der sich bereits eine Zeitlang in der Holzwerkstatt bewährt und nun seine Ausbildung zum Tischler begonnen hat; und Fabian, der (fast) alles weiß und kann und immer hilfsbereit mit anpackt. Begleitet und unterstützt wurde das Trio von erfahrenen Tischlern, die die Qualitätssicherung gewährleisten. Eigentlich ist das aber gar nicht nötig, denn die drei arbeiten auch so perfekt Hand in Hand.

Vorbereitungen in der Holzwerkstatt

Vorbereitungen in der Holzwerkstatt

Einige Möbelteile können vormontiert werden.

Einige Möbelteile können vormontiert werden.

Enrico, Carla und Fabian wuppen das.

Enrico, Carla und Fabian haben den Bulli beladen.

In Zusammenarbeit entsteht der Empfang in der Fahrschule Let's Drive in Hastedt.

In Zusammenarbeit entsteht der Empfangsbereich in der Fahrschule Let’s Drive in Hastedt.

Alles muss an den richtigen Platz.

Alles muss an den richtigen Platz.

Fabian gibt dem Empfangstresen den letzten Schliff.

Fabian gibt dem Empfangstresen den letzten Schliff.

 

 

 

Feier für unsere Jubilare und Jubilarinnen

Im Gröpelinger Kaminsaal saß geballte Berufserfahrung, als im September 50 langjährig Mitarbeitende im Sozialwerk (einschließlich Menschenskinners!), von denen rund die Hälfte anwesend war, gewürdigt wurden. Die Jubilarinnen und Jubilare kamen in Begleitung von Angehörigen, Gästen, Kolleginnen und Kollegen, manche schon im Ruhestand, sodass der Kaminsaal mit etwa 70 Personen gut besucht war. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich entspannt miteinander an der festlich von der Hauswirtschaft gedeckten Tafel ins Gespräch kommen.

Die Gäste kommen im Kaminsaal an.

Die Gäste kommen im Kaminsaal an.

Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Matthias Bonkowski ließ es sich nicht nehmen, alle zu begrüßen, das Kuchen-Buffet zu eröffnen und die anschließende Ehrung einzuleiten. Pastorin Andrea Hammer gab den geistlichen Impuls, und Pastor Christian Schwarz begleitete die Feier musikalisch.

Matthias im Gespräch mit Alfred Schack (sitzend) und Heinz-Alfred Bortmann, Gründungsmitglieder des Sozialwerks.

Matthias im Gespräch mit Alfred Schack (sitzend) und Heinz-Alfred Bortmann, Gründungsmitglieder des Sozialwerks.

So viele Jahre im Sozialwerk kamen da zusammen, als jede und jeder zu Ehrende einzeln auf die Bühne gebeten und mit einer Rede zum persönlichen Werdegang bedacht wurde! Die jeweilige Bereichsleitung bzw. ihre Vertretung ließ jeden und jede spüren, wie dankbar wir für ihr oder sein Engagement über viele (10, 20, 25, 30 und 35) Jahre hinweg sind und wie sehr das ganze Sozialwerk von diesem kontinuierlichen Engagement abhängt, ob bezahlt oder ehrenamtlich.

Sogar zwei unserer Gründungsmitglieder sind der Einladung zum Fest gefolgt: Heinz-Alfred Bortmann und der 91-jährige Alfred Schack beehrten uns mit ihrer Anwesenheit und bereicherten den Sonntagnachmittag. Bleibt zu hoffen, dass auch jüngeren Mitarbeitenden das Sozialwerk so gut gefällt, dass sie länger bleiben werden als die inzwischen branchenüblich kurze Verweildauer.

Darum, liebe Mitarbeitende im Sozialwerk, erzählt weiter, wenn es euch bei uns gefällt und warum es euch gefällt. Wir brauchen Verstärkung – und am liebsten Menschen, die uns viele Jahre lang helfen wollen, Menschen zu helfen.

Petra Fredrich. päd. Leiterin bei Menschenskinners! (links) und Markus Wruck, Bereichsleiter Jugend & Familie (rechts), rahmen "ihre" Geehrten ein.

Petra Fredrich. päd. Leiterin bei Menschenskinners! (links) und Markus Wruck, Bereichsleiter Jugend & Familie (rechts), rahmen „ihre“ Geehrten ein.

Claudia Pritze, stellv. Bereichsleiterin Aktivierung & Pflege, hält die Ansprache...

Claudia Pritze, stellv. Bereichsleiterin Aktivierung & Pflege, hält die Ansprache…

...für die Jubilare und Jubilarinnen ihres Bereichs.

…für die Jubilare und Jubilarinnen ihres Bereichs.

Nicole Nullmeyer (links und rechts), Bereichsleiterin Assistenz & Teilhabe, mit zwei Jubilarinnen ihres Bereichs.

Nicole Nullmeyer (links und rechts), Bereichsleiterin Assistenz & Teilhabe, mit zwei Jubilarinnen ihres Bereichs.

Birgit Köpke (links) freut sich mit "ihren" Geehrten aus der Hauswirtschaft.

Birgit Köpke (links) freut sich mit „ihren“ Geehrten aus der Hauswirtschaft.

Seit zehn Jahren im Ehrenamt ist Annegret Börger; Bereichsleiter Jugend & Familie und Geschäftsleitungsmitglied Markus Wruck (rechts) bringt es auf 30 Jahre im Sozialwerk. Das freut auch Vorstand Dr. Matthias Bonkowski.

Seit zehn Jahren im Ehrenamt ist Annegret Börger; Bereichsleiter Jugend & Familie und Geschäftsleitungsmitglied Markus Wruck (rechts) bringt es auf 30 Jahre im Sozialwerk. Das freut auch Vorstand Dr. Matthias Bonkowski.

Focke Horstmann (rechts) und "seine" Jubilare aus Immobilien & Projektmanagement. Rechts am Klavier: Christian Schwarz

Focke Horstmann (rechts) und „seine“ Jubilare aus Immobilien & Projektmanagement. Rechts am Klavier: Christian Schwarz

 

Aufmerksames Publikum

Aufmerksames Publikum