Integration kulinarisch
Liebe geht durch den Magen – und auch die Liebe zum Beruf! Außerdem stärkt gemeinsames Essen den Teamgeist und die Aufmerksamkeit füreinander. Darum organisierten Tatiana (Pflegedienstleiterin), Irina (Praxisanleiterin) und Vera (Einrichtungsleiterin) für die indischen Auszubildenden ein gemeinsames Kochen und Essen, ganz privat und entspannt in der WG der indischen Azubinen Aleena, Alka und Frency.
Vier Auszubildende aus Indien und ein indischer Praktikant (der seine Ausbildung bei der GeNo macht und sein Pflichtpraktikum bei uns in der Langzeitpflege absolviert hat) werden zur Zeit im Sozialwerk zur Pflegefachkraft ausgebildet. Es gibt sehr viel zu lernen für die jungen Menschen, nicht nur in der Pflegeausbildung, sondern auch in Alltagskompetenzen, einschließlich der deutschen Sprache. So vieles ist hier anders als in Indien, und sich zu arrangieren, fällt nicht immer leicht. Darum kam der gemeinsame Koch- und Genuss-Abend so gut an, beim Essen wurde viel erzählt (gut für die Sprachentwicklung), und die Aromen der indischen und deutschen Speisen vermischten sich zu ganz neuen Geschmackserlebnissen.
Auch im Rahmen der regulären Gruppenanleitung, in der die Auszubildenden einmal wöchentlich durch die Praxisanleiterinnen geschult werden, spielt das Essen eine Rolle: Im November luden Irina und Lucie zum Brunch, und jede und jeder brachte eine Spezialität ihres oder seines Landes mit. Diese Vielfalt überraschte auch den Bereichsleiter Jens, der auf einen Besuch hereinschaute.
Brunch oder Dinner, Hauptsache gemeinsames Essen – das ist Gruppenanleitung als Erlebnis mit Lerneffekt!, freut sich Irina. Sie denkt sich bereits das nächste leckere Event für ihre Auszubildenden aus.

Von links: Mina, Marianne, Irina, Larisa, Alinka, Lucie, Nana, Frency, Aleena und Maher (macht das Foto) brunchen zusammen.

Von links: Unsere Auszubildenden Aleena, Alka, Frency, Ebin und der GenNo-Azubi und Pflicht-Praktikant Alen. Er hat den Kontakt zu der Schule in Indien hergestellt, von der unsere angehenden Pflegefachkräfte kommen.

Tatiana (li.) und Irina beim Vorbereiten und die Spezialitäten auf dem Tisch

















































