Die ArBiS räumt auf

Bremer Aufräumtage: Die ArBiS war wieder mit Begeisterung dabei! Sechzehn helfende Hände sammelten den Müll auf, der in Walle so rumlag. Dieses Jahr hatten sie vorausschauend einen Anhänger dabei, der dann tatsächlich dreimal übervoll wurde. Und das, obwohl die Schulen in Walle bereits viel Unrat eingesammelt hatten.

Werkstattsleiterin Annkatrin: „Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es war zwar recht windig, aber der Regen setzte erst ein, nachdem wir bei mir im Büro eingekehrt waren, um uns mit Kaffee und Tee zu wärmen und mit etwas Süßkram und Äpfeln die abgearbeiteten Kalorien wieder zuzuführen.“

Das hatten sich alle acht verdient, Müllsammeln ist anstrengend. Hoffentlich sind die Straßen, Parks und Grünstreifen nicht direkt wieder zugemüllt.

 

 

Markt der Möglichkeiten im Walle-Center

Eine Info-Messe für die ältere Generation fand zum zweiten Mal im Walle-Center statt. Organisiert vom Arbeitskreis Älter werden im Bremer Westen, präsentierten sich Einrichtungen und Dienste mit einem vielseitigen Angebot für Seniorinnen und Senioren. Vera Strech, Leiterin der Heimstätte Ohlenhof, vertrat mit Charme und Sachkenntnis das Sozialwerk.

Die Menschen kommen jeden Tag zum Einkaufen hierher, dann können sie gleich nützliche Informationen mitnehmen, die sie früher oder später brauchen werden, so die Idee. Das Konzept geht auf, denn die Leute kommen sowieso und müssen sich nicht extra auf den Weg machen. Allerdings machte der Grambker Shanty-Chor so gute Stimmung, dass sicherlich einige Leute mehr von der Musik als vom bunten Treiben angezogen wurden.

Viele wissen nicht, was es alles an Diensten und Institutionen im Bremer Westen gibt, um den altersbedingt schwieriger werdenden Alltag besser zu bewältigen. Und dass es oft kaum etwas oder sogar gar nichts kostet, diese in Anspruch zu nehmen. So bietet das Sozialwerk z.B. in Gröpelingen und in Oslebshausen die Möglichkeit an, die Tagespflege zu besuchen, und die Kosten übernimmt die Pflegekasse, abhängig vom Pflegegrad. Oder auch der Ambulante Betreuungsdienst, den man ebenfalls kassenfinanziert buchen kann.

Der Arbeitskreis hat eine Broschüre zum Thema zusammengestellt, mit Infos und Kontaktdaten zu allen relevanten Einrichtungen im Bremer Westen, erhältlich bei LIGA Gesundheitszentrum Gröpelingen:

https://liga-groepelingen.de/aktuelles/veroeffentlichungen/

 

 

Chor-Konzert in der Shakespeare Company

Kraftvoll singen die Frauen von ihrem Land, das in Trümmern liegt, von Schmerz und Verlust, von Liebe, dem inneren Licht und dem Kreislauf des Lebens, der Kraft des Weiblichen zu Erneuerung und Wiedergeburt. Dazwischen ertönen laut helle Mädchenstimmen, ein Zusammenklang der Generationen, hoffnungsvoll und stark.

Der ukrainische Kinderchor des Sozialwerks durfte beim Konzert des Frauenchors Gloria UA mit auf die Bühne der Shakespeare Company. Das Release-Konzert stellte das Album Hoya vor, auf dem auch der Song Sonnenschein zu hören ist – eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Kinderchor, zu dem dieser auf die Bühne stürmte. Anna Chulkova, die Leiterin des Kinderchors, begleitete die kleinen Sängerinnen und Sänger und half, dass jede und jeder einen Platz fand. Und dann gab es eine vielstimmige, mitreißende Hymne an die Sonne, ihre Wärme und ihre lebensspendende Kraft.

Die 25 Choristinnen von Gloria UA kommen aus der gesamten Ukraine, sie sind vor dem Krieg nach Deutschland geflüchtet und fanden in Bremen unter der Leitung der aus Charkiw stammenden und ebenfalls nach Bremen geflüchteten Sängerin Yana Wermuth zusammen. Auf der Bühne singen sie von ihrer Situation, wie sie hier wieder Boden unter den Füßen spüren und ihre neue Zukunft in Deutschland gestalten. Immer begleitet von ihrer Band, präsentierten sie ein breites Spektrum aus Rock, Pop, Balladen und traditionellem ukrainischen Gesang mit eigens dafür geschriebenen Songs.

Die Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Kinderchor ist auch Nachwuchsförderung für den Frauenchor, denn aus den Mädchen werden, wenn es gut läuft, einmal erwachsene Sängerinnen.

Yana Wermuth und Falko Wermuth begrüßen die Gäste

Yana Wermuth und Falko Wermuth begrüßen die Gäste

Der Frauenchor Gloria UA legt los

Der Frauenchor Gloria UA legt los

Der Kinderchor singt mit

Der Kinderchor singt mit

Wow-Möbel aus der Holzwerkstatt

Hier ist das Mobelstück der Star! Knallgrün, sehr solide und ungeheuer praktisch: ein Beamer-TV-Möbel hat die Holzwerkstatt der ArBiS für einen Stammkunden gebaut.

Der hatte bereits gute Erfahrungen mit unserer Tischlerei, über die Jahre bekam er eine maßgefertigte Einbauküche und fast die gesamte Wohnzimmer-Einrichtung. Und immer macht sich das Team viele und gute Gedanken, wie ein Kundenwunsch am besten umgesetzt wird. In diesem Fall sollte der TV-Beamer hinter einer Klappe verschwinden, und bei Gebrauch sollte – das Highlight – eine Leinwand per Fernbedienung hochgefahren werden, auf die das TV-Bild projiziert wird. Für das Design hatte der Kunde ebenfalls genaue Vorstellungen. Hier kam das kreative Talent von Tischler Nico ins Spiel, dessen Spezialität neue Lösungen für knifflige Probleme sind. Er hat den Bauplan mit allen Details wohldurchdacht und ausgearbeitet, damit das Team alles genau ausführen kann.

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

So enstand ein innovatives Möbelstück, für das ein Name erst noch gefunden werden musste: Beam-o-mat! Jetzt ist das Teil ein schöner Mittelpunkt in einem Gröpelinger Wohnzimmer. Allerdings gibt es noch einen kleinen Spalt zwischen Wand und Möbel, den Tischler Hans ausmaß und begutachtete – dafür gibt es in Kürze sicher auch eine gute Lösung.

Hauptsächlich galt der Besuch jedoch der kleinen Werkstatt des Kunden. Auch hier sollte etwas Maßgefertigtes hin: eine Aufbewahrungswand für Werkzeug und Kleinteile. Hans nahm sich Zeit, alle Details ausführlich mit dem Kunden zu besprechen und genaue Maße zu nehmen. So wie er und seine Kollegin und Kollegen eben immer vorgehen. Ein paar Tage später besuchte Enrico den Kunden und baute das Möbelstück sorgfältig auf. Jetzt kann in der Werkstatt nichts mehr verloren gehen, alles findet seinen Platz.

Möbel aus der Holzwerkstatt sind individuell, maßgefertigt, handgemacht und dabei günstig. Warum nur weiß das kaum jemand? Nicht mal die Mitarbeitenden im Sozialwerk rennen der ArBiS die Bude ein, geschweige denn Kundschaft von auswärts. Und dabei baut Holz und Ideen eben nicht nur Vogelhäuser, sondern z.B. auch einen schönen Schrank unter die Treppe oder ein spezielles Hochbett oder oder oder. Traut euch und sprecht das Team am Schwarzen Weg einfach mal an.

Ein grünes Sideboard

Ein grünes Sideboard

...Klappe auf, Leiwand hoch, Beamer an... fertig ist der Beamomat!

…Klappe auf, Leinwand hoch, Beamer an… fertig ist der Beamomat!

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

Fertig: Das fertige Möbelstück nach dem Aufbau durch Enrico!

Fertig: Das aufgebaute Möbelstück nach der Montage durch Enrico!

 

 

Kohltour & Filmdreh: Ein voller Tag in der Heimstätte Ohlenhof

An einem knackig-kalten Januartag wagten sich die Menschen aus der Heimstätte Ohlenhof hinaus ins Freie: Mit Bollerwagen, Luftballons und lauter Musik zogen sie über das Gelände in Gröpelingen und stoppten nur, um zu trinken, zu snacken und Spiele zu spielen – eine richtige Bremer Kohltour eben! Trotz strahlender Sonne war es aber bald so kalt, dass die ganze Gruppe zurück ins Warme flüchtete und sich dampfenden Kohl und Pinkel servieren ließ. Darauf hatten sich viele schon sehr gefreut.

Am Nachmittag kam Besuch vom Fernsehen. Eine Journalistin und ein Kameramann von Radio Bremen drehten in der Heimstätte. Sie kamen gerade rechtzeitig, um ein munteres Grüppchen von Spielern und Spielerinnen aufzunehmen, die im Wohnzimmer einen Jakkolo-Wettbewerb austrugen. Aber eigentlich ging es um etwas anderes, nämlich die Kosten für Pflegeheimplätze, die in Bremen gerade besonders stark gestiegen sind. Dazu wurde Bereichsleiter Jens Bonkowski vor der Kamera interviewt.

Abends saßen dann alle vorm Fernseher, um den – leider recht kurzen – Beitrag in Buten un binnen zu verfolgen.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

 

 

Tagespflege surrt in die Zukunft

Nachhaltigkeit mit Tempo: Das haben wir, vor allem der Arbeitskreis „FairSorgen“, uns gewünscht, und das haben wir nun angeschafft! Der neue E-Bus ist der erste elektrisch betriebene Bus im Sozialwerk, und er wird ganz sicher nicht der letzte sein. Ab sofort fährt er die Gäste der Tagespflege Oslebshausen durch Bremen. Weniger Emissionen und mehr Klimaschutz – und nebenbei bietet er den Gästen mehr Ruhe im Innenraum und bessere Barrierefreiheit.

Nachhaltigkeit ist schon lange ein erklärtes Ziel des Sozialwerks. Der Arbeitskreis FairSorgen erarbeitet Ideen, wie sie erreicht werden kann, und E-Busse statt Verbrenner sind ein großer Schritt in die richtige Richtung. Bisher hat es an einem für uns passenden und gleichzeitig bezahlbaren Angebot seitens der Autohersteller gemangelt, so der zuständige Bereichsleiter Jens Bonkowski, in dessen Verantwortung auch der Fuhrpark für die Tagespflege-Einrichtungen fällt. Nun passte es, und der neue E-Bus mit erweitertem Raumangebot holt ab sofort die Gäste der Tagespflege Oslebshausen ab und bringt sie auch zurück nach Hause.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagenspflege Oslebshausen übergeben.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagespflege Oslebshausen übergeben.

 

 

Holzwerkstatt der ArBiS richtet Fahrschulen ein

Am neuen Empfangstresen: Beyhan und Hülya Yeter mit ihrem Geschenk, einem individuellen Vogelhaus der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen

Am neuen Empfangstresen: Beyhan und Hülya Yeter mit ihrem Geschenk, einem individuellen Vogelhaus der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen

Die Yeters von Let’s Drive sind sehr zufrieden: Die Einrichtung ihrer drei Fahrschulen ist topp gelungen, und wer hats gemacht? Carla, Enrico und Fabian von der Holzwerkstatt! Die drei sind Teil des Teams, das aus Tischlern, in verschiedenen Maßnahmen Beschäftigten und Auszubildenden besteht und Hand in Hand Möbel und ganze Küchen- und Systemeinrichtungen anfertigt und einbaut. Inklusion wird in der großen, voll ausgestatteten Schreinerei in Gröpelingen ganz praktisch umgesetzt und gelebt.

Zunächst suchten die Yeters für ihre Fahrschule einen praktischen und zugleich schicken Empfangstresen mit den passenden Einbaumöbeln drumherum und stießen auf das Angebot der Holzwerkstatt der ArBiS, nach Vorgabe und Absprache hochwertige Möbel individuell und in Handarbeit herzustellen, und zwar zu fairen Preisen. Schnell wurde man sich einig, und der Auftrag wurde sorgfältig in der Holzwerkstatt ausgeführt, die Möbelteile dann in den Bulli verladen und in der Fahrschule eingebaut. Die Yeters waren rundum zufrieden. Die Fahrschule lief gut, und schon bald konnte das Paar eine Filiale eröffnen – natürlich wieder mit den Möbeln aus der Holzwerkstatt. Und es dauerte nicht lang, da stand schon die dritte Eröffnung an, nach Huchting und Neustadt diesmal in Hastedt. Tischler Hans aus der Holzwerkstatt bringt es auf den Punkt: „Wir durften die Yeters bei ihrer Expansion als ihr Topp-Ausstatter begleiten!“

Kurz vor der Eröffnungsparty mussten der Empfangstresen und die weiteren Schränke unter Zeitdruck eingebaut werden. Kein Problem für die drei, mittlerweile perfekt eingespielten Fachleute: Carla, angehende Tischlerin, die demnächst ihr Gesellinnenstück anfertigen wird; Enrico, der sich bereits eine Zeitlang in der Holzwerkstatt bewährt und nun seine Ausbildung zum Tischler begonnen hat; und Fabian, der (fast) alles weiß und kann und immer hilfsbereit mit anpackt. Begleitet und unterstützt wurde das Trio von erfahrenen Tischlern, die die Qualitätssicherung gewährleisten. Eigentlich ist das aber gar nicht nötig, denn die drei arbeiten auch so perfekt Hand in Hand.

Vorbereitungen in der Holzwerkstatt

Vorbereitungen in der Holzwerkstatt

Einige Möbelteile können vormontiert werden.

Einige Möbelteile können vormontiert werden.

Enrico, Carla und Fabian wuppen das.

Enrico, Carla und Fabian haben den Bulli beladen.

In Zusammenarbeit entsteht der Empfang in der Fahrschule Let's Drive in Hastedt.

In Zusammenarbeit entsteht der Empfangsbereich in der Fahrschule Let’s Drive in Hastedt.

Alles muss an den richtigen Platz.

Alles muss an den richtigen Platz.

Fabian gibt dem Empfangstresen den letzten Schliff.

Fabian gibt dem Empfangstresen den letzten Schliff.

 

 

 

Feier für unsere Jubilare und Jubilarinnen

Im Gröpelinger Kaminsaal saß geballte Berufserfahrung, als im September 50 langjährig Mitarbeitende im Sozialwerk (einschließlich Menschenskinners!), von denen rund die Hälfte anwesend war, gewürdigt wurden. Die Jubilarinnen und Jubilare kamen in Begleitung von Angehörigen, Gästen, Kolleginnen und Kollegen, manche schon im Ruhestand, sodass der Kaminsaal mit etwa 70 Personen gut besucht war. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich entspannt miteinander an der festlich von der Hauswirtschaft gedeckten Tafel ins Gespräch kommen.

Die Gäste kommen im Kaminsaal an.

Die Gäste kommen im Kaminsaal an.

Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Matthias Bonkowski ließ es sich nicht nehmen, alle zu begrüßen, das Kuchen-Buffet zu eröffnen und die anschließende Ehrung einzuleiten. Pastorin Andrea Hammer gab den geistlichen Impuls, und Pastor Christian Schwarz begleitete die Feier musikalisch.

Matthias im Gespräch mit Alfred Schack (sitzend) und Heinz-Alfred Bortmann, Gründungsmitglieder des Sozialwerks.

Matthias im Gespräch mit Alfred Schack (sitzend) und Heinz-Alfred Bortmann, Gründungsmitglieder des Sozialwerks.

So viele Jahre im Sozialwerk kamen da zusammen, als jede und jeder zu Ehrende einzeln auf die Bühne gebeten und mit einer Rede zum persönlichen Werdegang bedacht wurde! Die jeweilige Bereichsleitung bzw. ihre Vertretung ließ jeden und jede spüren, wie dankbar wir für ihr oder sein Engagement über viele (10, 20, 25, 30 und 35) Jahre hinweg sind und wie sehr das ganze Sozialwerk von diesem kontinuierlichen Engagement abhängt, ob bezahlt oder ehrenamtlich.

Sogar zwei unserer Gründungsmitglieder sind der Einladung zum Fest gefolgt: Heinz-Alfred Bortmann und der 91-jährige Alfred Schack beehrten uns mit ihrer Anwesenheit und bereicherten den Sonntagnachmittag. Bleibt zu hoffen, dass auch jüngeren Mitarbeitenden das Sozialwerk so gut gefällt, dass sie länger bleiben werden als die inzwischen branchenüblich kurze Verweildauer.

Darum, liebe Mitarbeitende im Sozialwerk, erzählt weiter, wenn es euch bei uns gefällt und warum es euch gefällt. Wir brauchen Verstärkung – und am liebsten Menschen, die uns viele Jahre lang helfen wollen, Menschen zu helfen.

Petra Fredrich. päd. Leiterin bei Menschenskinners! (links) und Markus Wruck, Bereichsleiter Jugend & Familie (rechts), rahmen "ihre" Geehrten ein.

Petra Fredrich. päd. Leiterin bei Menschenskinners! (links) und Markus Wruck, Bereichsleiter Jugend & Familie (rechts), rahmen „ihre“ Geehrten ein.

Claudia Pritze, stellv. Bereichsleiterin Aktivierung & Pflege, hält die Ansprache...

Claudia Pritze, stellv. Bereichsleiterin Aktivierung & Pflege, hält die Ansprache…

...für die Jubilare und Jubilarinnen ihres Bereichs.

…für die Jubilare und Jubilarinnen ihres Bereichs.

Nicole Nullmeyer (links und rechts), Bereichsleiterin Assistenz & Teilhabe, mit zwei Jubilarinnen ihres Bereichs.

Nicole Nullmeyer (links und rechts), Bereichsleiterin Assistenz & Teilhabe, mit zwei Jubilarinnen ihres Bereichs.

Birgit Köpke (links) freut sich mit "ihren" Geehrten aus der Hauswirtschaft.

Birgit Köpke (links) freut sich mit „ihren“ Geehrten aus der Hauswirtschaft.

Seit zehn Jahren im Ehrenamt ist Annegret Börger; Bereichsleiter Jugend & Familie und Geschäftsleitungsmitglied Markus Wruck (rechts) bringt es auf 30 Jahre im Sozialwerk. Das freut auch Vorstand Dr. Matthias Bonkowski.

Seit zehn Jahren im Ehrenamt ist Annegret Börger; Bereichsleiter Jugend & Familie und Geschäftsleitungsmitglied Markus Wruck (rechts) bringt es auf 30 Jahre im Sozialwerk. Das freut auch Vorstand Dr. Matthias Bonkowski.

Focke Horstmann (rechts) und "seine" Jubilare aus Immobilien & Projektmanagement. Rechts am Klavier: Christian Schwarz

Focke Horstmann (rechts) und „seine“ Jubilare aus Immobilien & Projektmanagement. Rechts am Klavier: Christian Schwarz

 

Aufmerksames Publikum

Aufmerksames Publikum

2. Preis für den FamilienZeitRaum

Große Freude, denn damit hatte niemand gerechnet: Der FamilienZeitRaum des Sozialwerks hat den 2. Platz im „Spendenmarathon“ des Discounters Marktkauf Stuhr gemacht und damit einen Scheck über 600 Euro erhalten. Die Kundinnen und Kunden des Markts hatten die Gelegenheit, Spendenchips in Glasröhrchen zu werfen und damit für verschiedene Initiativen und Vereine zu voten – und fanden nur den TV Stuhr förderungswürdiger als das Sozialwerk, das auf den zweiten Platz gewählt wurde. Und das, obwohl das Sozialwerk ja in Stuhr ziemlich weit weg ist.

Der Marktkauf Stuhr fördert den FamilienZeitRaum übrigens bereits seit vielen Jahren, genauer: seit Gründung des FZR, mit Kaffee, Tee und weiteren Lebensmitteln, die man für einen gemütlichen Kaffeeklatsch so braucht. Ohne dieses Sponsoring wäre es gar nicht möglich, dass der Kaffee im FZR gratis bzw. gegen eine Spende ausgeschenkt wird. Finanziell schlägt sich die Einrichtung immer am Rande des Existenzminimums durch und lebt ganz wesentlich vom großen Engagement der Mitarbeitenden. Sehr willkommen ist daher diese ziemlich überraschende Spende, die Rosi Stöver, Leiterin des FamilienZeitRaums, und Vorstand Dr. Matthias Bonkowski gern entgegennahmen.

Am Anfang waren die Röhrchen noch ganz leer.

Am Anfang waren die Röhrchen noch ganz leer.

 

Judith beim DUOday

Zum DUOday in Bremen am 25. September hatte Judith, Beschäftigte in der Verwaltung der ArBiS, die Gelegenheit, einen Arbeitsplatz in einer großen Bremer Firma kennenzulernen.

Judith im Büro in der Verwaltung der ArBiS

Judith im Büro in der Verwaltung der ArBiS

Am DUOday öffnen Unternehmen, Vereine und Institutionen ihre Türen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Gemeinsam bilden sie ein „Duo“: Die teilnehmende Person begleitet für einen Tag eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter und kann in den Berufsalltag hineinschnuppern – wertvolle Erfahrungen für die Teilnehmenden mit einer psychischen, kognitiven oder körperlichen Beeinträchtigung und gleichzeitig ein Plus an Begegnung, Verständnis und Inklusion in der Arbeitswelt. Arbeitgeberinnen und -geber lernen die Potenziale und Fähigkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen kennen, – ein wichtiger Schritt für mehr Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe am Arbeitsleben.

Judith lernte am DUOday das Unternehmen Hansa-Flex kennen und verbrachte mit Hauke in der Marketingabteilung einen Arbeitstag. Hauke lernte Mediengestalter Bild und Ton und ist im Unternehmen Video-Producer. Er filmt und bearbeitet Videos für das Unternehmen und kümmert sich um die Onlinepräsentation und die Social-Media-Kanäle. Seine Ideen bespricht er z. B. mit einer Kollegin über Microsoft Teams per Chat, berichtet Judith. Besprochen wurde z. B., wie eine 3D-Actionfigur mit ChatGPT erstellt werden soll: Ein Foto wird hochgeladen und eine detaillierte Anweisung gegeben, wie die Figur aussehen, welche Kleidung sie tragen und wie die Verpackung aussehen soll. Das fand Judith sehr spannend.

Weitere interessante Einblicke bekam sie in die Unternehmenskultur (viel wird online besprochen) und in Haukes Fotostudio und seine Arbeitswerkzeuge. Er machte mit ihr einen Rundgang durch das große Gebäude und zeigte ihr die unterschiedlichen Abteilungen, vom Vorstand über die Produktion und den Vertrieb bis zur Buchhaltung mit ihren verschiedenen Bereichen. Außerdem hatte sie einen Test über Zeit und Persönlichkeit ausgefüllt und bei einer Online-Besprechung mit den Kolleginnen und Kollegen den Test ausgewertet. Die Verhaltenstendenzen der jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zeitmanagement wurde dann besprochen. Das fand Judith sehr spannend.

Gerne hätte sie Haukes Arbeitsbereich Content und Online Marketing noch näher kennen gelernt, doch dafür war der Tag zu kurz. Auf jeden Fall fühlte sie sich bei Hauke wohl und gut betreut und würde jederzeit wieder am DUOday teilnehmen. Judith empfiehlt allen, die sich für einen bestimmten Beruf oder ein bestimmtes Unternehmen interessieren, diese Chance zu nutzen. Der Termin für den DUOday in Bremen 2026 stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.