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Tagespflege Ohlenhof: Demenz-Schwerpunkt vertieft

Tagespflege: Ein geselliges Haus, das meist ältere Menschen regelmäßig besuchen, weil sie Unterstützung in der Bewältigung ihres Alltags benötigen. Die Tagespflege nimmt ihnen einen Teil der alltäglichen Aufgaben ab, stärkt sie und schafft gleichzeitig Freiraum für die Angehörigen. Mit dieser Unterstützung können Menschen auch weiterhin in ihrer eigenen Wohnung selbstständig leben, eine stationäre Versorgung wird so lange wie möglich hinausgezögert. So viel Hilfe wie nötig – so viel Selbstbestimmtheit wie möglich: Das ist unser Prinzip der Tagespflege.

Insbesondere gilt das für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, die es besonders schwer haben, ein eigenständiges, erfülltes Leben zu führen. Die Tagespflege Ohlenhof ist auf diese Gäste spezialisiert, die Mitarbeitenden haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit ihnen. Eine Rarität in Bremen!

Und jetzt ist noch einmal weitere Expertise hinzugekommen: Ab sofort setzen wir die MAKS®-Therapie in der Tagespflege Ohlenhof ein. Unsere Beschäftigungsassistentin Brigitte Holtmann hat die Qualifikation zur MAKS®-Therapeutin erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!

Die MAKS®-Therapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Konzept zur Förderung von Menschen mit Demenz. Sie verbindet motorische, alltagspraktische, kognitive und soziale Aktivierung und unterstützt dabei, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und die Lebensqualität zu stärken.

Mit dieser zusätzlichen Qualifikation bauen wir unseren Demenzschwerpunkt weiter aus und können unsere Tagesgäste noch gezielter begleiten und fördern. Ganzheitliche Förderung für mehr Lebensqualität, weil jeder Moment zählt!

Interessierte und Angehörige können gern mit uns unter der Telefonnummer 0421 / 61 90 21 einen Probetag vereinbaren.

 

Kochkurs: Gesunde Ernährung

Alle paar Wochen weht seit Kurzem nachmittags ein Duft nach frisch gekochtem Essen durch die ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen auf dem Campus Gröpelingen. Wer der Nase folgt, kommt in die Küche und trifft auf eine bunte und sehr geschäftige Gruppe von Menschen, die schnippeln, emsig zwischen Spüle, Arbeitsplatte und Herd hin- und herlaufen, in dampfenden Kochtöpfen rühren oder am Tisch zusammensitzen, essen und klönen.

Finanziert aus Spendengeldern der NDR-Benefizaktion Hand in Hand für Norddeutschland, startete das Projekt Gesundheitsprävention durch gesunde Ernährung und soziale Teilhabe für Menschen mit Suchterkrankungen im April 2026 und wird den Teilnehmenden ein Jahr lang näher bringen, wie man sich gut und gesund und dabei kostengünstig ernähren kann. Der Spaß am gemeinsamen Kochen und Genießen steht im Vordergrund, aber es geht auch um die Feinheiten und Kniffe beim Einkaufen, Vorbereiten und anschließenden Aufräumen.

Das Projekt ist ein besonderes Angebot der Sozialwerks-Tochter ArBiS Bremen für Menschen mit Suchterkrankungen, die in unseren Einrichtungen wohnen bzw. unsere Beschäftigungsmöglichkeiten nutzen. Einzige Voraussetzung ist Abstinenz und der Wunsch, abstinent zu bleiben. Manche der Frauen und Männer, die hier zusammen kochen und essen, haben diese Form der nützlichen Geselligkeit noch nie oder nur vor langer Zeit praktiziert. Dabei macht es Spaß, eigene Fähigkeiten am Herd zu entdecken oder wiederzuentdecken. Sich selbst organisieren und versorgen können: für viele selbstverständlich, für chronisch Suchterkrankte oft ein weit entferntes Ziel.

Hier wird es mit Inspiration und Feuereifer angegangen. Am frühen Abend sind die Töpfe und Teller leer und die Mägen voll. Geschmeckt hat es allen, und ein bisschen stolz sind die meisten. Sie haben heute echt was geschafft und gemeinsam ein Menü auf den Tisch gezaubert. Sie freuen sich auf den nächsten Nachmittag, an dem wieder gemeinsam eingekauft, gekocht und gegessen wird.

Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die mit ihrer Spende an Hand in Hand für Norddeutschland dieses Projekt möglich gemacht haben!

 

Kohltour & Filmdreh: Ein voller Tag in der Heimstätte Ohlenhof

An einem knackig-kalten Januartag wagten sich die Menschen aus der Heimstätte Ohlenhof hinaus ins Freie: Mit Bollerwagen, Luftballons und lauter Musik zogen sie über das Gelände in Gröpelingen und stoppten nur, um zu trinken, zu snacken und Spiele zu spielen – eine richtige Bremer Kohltour eben! Trotz strahlender Sonne war es aber bald so kalt, dass die ganze Gruppe zurück ins Warme flüchtete und sich dampfenden Kohl und Pinkel servieren ließ. Darauf hatten sich viele schon sehr gefreut.

Am Nachmittag kam Besuch vom Fernsehen. Eine Journalistin und ein Kameramann von Radio Bremen drehten in der Heimstätte. Sie kamen gerade rechtzeitig, um ein munteres Grüppchen von Spielern und Spielerinnen aufzunehmen, die im Wohnzimmer einen Jakkolo-Wettbewerb austrugen. Aber eigentlich ging es um etwas anderes, nämlich die Kosten für Pflegeheimplätze, die in Bremen gerade besonders stark gestiegen sind. Dazu wurde Bereichsleiter Jens Bonkowski vor der Kamera interviewt.

Abends saßen dann alle vorm Fernseher, um den – leider recht kurzen – Beitrag in Buten un binnen zu verfolgen.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

 

 

Hoffest auf dem Campus Gröpelingen

Vera Strech (Einrichtungsleiterin), Detlev Dobers (Einrichtungsleiter Gerontopsychiatrie) und Tatjana Milermann (Pflegedienstleiterin) freuen sich über 25 Jahre Heimstätte Ohlenhof.

Vera Strech (Einrichtungsleiterin), Detlev Dobers (Einrichtungsleiter Gerontopsychiatrie) und Tatjana Milermann (Pflegedienstleiterin) freuen sich über 25 Jahre Heimstätte Ohlenhof.

25 Jahre Haus Narnia und 25 Jahre Heimstätte Ohlenhof: zwei Gründe, ausgiebig zu feiern! Einige Hundert Feierlustige kamen an einem sonnig-warmen Freitagnachmittag im August 2025 zusammen, um genau das zu tun. Sie folgten den bunten Bändern aufs Festgelände und verteilten sich über den weitläufigen Campus und an den Essens- und Aktionsständen. Der launigen Begrüßung durch Jens Bonkowski, Markus Wruck und Kerstin Seidler, die Einblicke in die Anfänge der Sozialwerks-Einrichtungen gaben, folgten Grußworte der Ortsamtsleiterin Cornelia Wiedemeyer, die immer wieder gern ihren Weg zu uns findet und diesmal sogar ein Geschenk des Ortsbeirats für die Kinder des Hauses Narnia dabeihatte. Geistlichen Impuls gab Christian Schwarz, der den Segen der Freundschaft feierte.

Eröffnungsworte

Eröffnungsworte

Ortsamtsleiterin Frau Wiedemeyer überreicht dem Haus Narnia einen Geburtstags-Scheck

Ortsamtsleiterin Frau Wiedemeyer überreicht dem Haus Narnia einen Geburtstags-Scheck

Das Hauptprogramm fand teils auf der großen Bühne, teils im Foyer der Heimstätte statt. Dort zeigte Monsieur Rollo den entzückten Gästen, wie aus einer zusammengeklappten, tragbaren Puppe eine lebendige Frau wird – nämlich seine Gattin Beate. Die erstaunliche Show mit viel Witz, Können und grandioser Körperbeherrschung erntete großen Applaus.

Akrobatik-Clown Monsieur Rollo und Beate

Akrobatik-Clown Monsieur Rollo und Beate

Miraa Ezzaa und die Young Diamondz rockten die Bühne mit hip-hoppigem Deutsch-Rap gegen Diskriminierung und Rassismus und für Zusammenhalt und Freundschaft. Ein schönes, klares Statement aus der jungen Generation!

Miraa Ezzaa (ganz rechts) und die Young Diamondz

Miraa Ezzaa (ganz rechts) und die Young Diamondz

Ein buntes Gute-Laune-Event kreierten Renée und ihre Models aus der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen mit einer Modenschau. Die schicken Teile kamen sämtlich vom KleiderWerk, an dessen Stand die charmante Maria sie auch gleich verkaufte.

Die kulinarischen Angebote – Leckeres vom Grill, Kaffee und Kuchen sowie Kaltes vom Eiswagen Molin – wurden gern und viel angenommen. Kinder und Erwachsene amüsierten sich an den verschiedenen Ständen und Angeboten. Für gelöste Stimmung sorgte die Walking Brassband Tuba Libre.

Das bunte Treiben unter der heißen Augustsonne dauerte bis 17 Uhr. Dann verabschiedete Heimstätten-Leiterin Vera Strech die Festgemeinde gut gelaunt ins Wochenende.

Monsieur Rollos Meisterstück

Monsieur Rollos Meisterstück