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Sommerfest am Grambker See

Das Sozialwerk wird immer internationaler. Nirgends wurde das deutlicher als auf unserem Sommerfest. Bevor es vom Gottesdienst – mit brasilianischem Gastpastor! – direkt aufs Festgelände am Grambker See ging, sollten alle ihren Geburtsort auf ausgestellten Landkarten markieren. Klar, die meisten von uns kommen aus Deutschland, und zwar vor allem aus Bremen, aber doch beeindruckend viele setzten ihre Nadel in andere Länder und Kontinente. Und gerade die Gruppe der Auszubildenden um unsere Praxisanleiterinnen Irina und Lucie war eindeutig internationaler als noch vor ein paar Jahren. Wie schön, dass sie ihren Weg zu uns ins Sozialwerk gefunden und sich für den Pflegeberuf entschieden haben!

Dass Essen war wieder sehr lecker, könnte jedoch mehr Internationalität vertragen. Falafel war schon ein guter Anfang! Vielleicht können unsere neuen Kollegen und Kolleginnen uns da den einen oder anderen Tipp geben. Apropós Tipp: Viele wussten, dass die ArBiS einen Stand anbietet, an dem Geburtstagsgutscheine eingelöst werden konnten. Und tatsächlich gab es einen kleinen Ansturm auf die Vogelhäuser, Backmischungen und Spielereien, die Renée nicht müde wurde, an die Frau und den Mann zu bringen. Ohne Pause gingen die Gutscheine über den Tisch, und wenn nicht aufmerksame Kolleginnen ihr ab und zu ein Eis oder ein Getränk vorbeigebracht hätten, wäre sie trotz all der Stände unversorgt geblieben. Sie hatte einfach keine Zeit zum Schlangestehen.

Und wo wir gerade bei Spielereien sind: Andrang gab es auch bei den Kickern, die passend zur WM als Teil der Deko herumstanden. Tischler Hans war einer  der begeisterten Nutzer und Nutzerinnen. Er fand es „schön, dem ganzen Sozialwerk in Zivil zu begegnen. Augenhöhe fast überall. Außer beim Kicker, da waren die Chefs von ÖA und Sozialwerk ihren Angestellten unterlegen.“

Schön wars und hat Spaß gemacht. Ein sehr großes und herzliches Dankeschön an das Sommerfest-Komitee, das wieder alles rund und gut geplant und organisiert hatte, und an die vielen weiteren helfenden Hände, die zur Realisierung beitrugen! Dafür gab es vom Vorstand Geschenke und großen Applaus von allen.

 

Jörg und Matthias heißen alle willkommen

Jörg und Matthias heißen alle willkommen

Wo wir herkommen

Wo wir herkommen

Danke, Festkomitee!

Danke, Festkomitee!

Trucker mit Herz für benachteiligte Kinder

Unser ukrainischer Kinderchor war dabei: A Happy Day of Life / Ein schöner Tag im Leben ist das Motto eines ganz besonderen Kinderfests, das jedes Jahr in einem anderen Bundesland stattfindet – und diesmal am Samstag, den 13. Juni, in Stuhr bei Bremen. Die Veranstalterin, die Kraftfahrer-Initiative Bewegen mit Herz e.V., hatte unseren Kinderchor dazu eingeladen. Ein Lkw-Konvoi von 100 Fahrzeugen kutschierte die Ehrengäste mit den Kindertaxis von verschiedenen sozialen Einrichtungen in Bremen und umzu zu einem bunten Kinderfest mit zahlreichen Mitmachaktionen, Magie, Kinderschminken, Feuerwehr und einer Tombola, bei der auch die Nieten etwas gewannen.

Der ukrainische Kinderchor trat im Rahmen des musikalischen Bühnenprogramms auf, unter der Schirmherrschaft der Deutsch-Pop-Stars Linda Feller und Michael Hirte. Die Kinder hatten großen Spaß, bei den vielen Spielstationen, die von den Truckern betreut wurden, und vor allem auf der Bühne: Singen begeistert! Sänger und Sängerinnen und das Publikum! Ganz egal in welcher Sprache, Deutsch oder Ukrainisch!

Ein toller Nachmittag für Klein und Groß. Und nächstes Jahr sind die engagierten Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer mit ihren Kindertaxis in einem anderen Bundesland unterwegs.

20 Jahre Find.us

20 Jahre Find.us! Der Kinder-Secondhand-Laden feiert Geburtstag und zwei Jahrzehnte gute Nachbarschaft in Findorff. Kaum zu glauben, dass der rein spendenfinanzierte und auf Ehrenamtsarbeit angewiesene Laden so lange durchgehalten hat – und besser dasteht als je zuvor. 26 Teammitglieder erledigen selbstorganisiert alle anfallenden Arbeiten mit Leidenschaft, Engagement und Teamgeist, vom Sortieren und Verkaufen bis zur Fensterdekoration. Die Kundschaft ist nach all den Jahren riesengroß geworden, kommt mittlerweile nicht nur aus Findorff, sondern auch aus weit entfernten Bremer Stadtteilen.

Was ist das Besondere an Find.us? Hier gibt es wirklich sehr gut erhaltene oder ganz neue Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und Zubehör. Der Verkauf läuft nicht in einem fixen Preissystem, sondern nach Ermessen der Verkaufsperson. Hier kennt man sich, und es ergibt sich oft ein Gespräch. Und jeder Verkaufserlös fließt in die Projektarbeit des Mutter-Vater-Kind-Hauses Bethanien, das genau wie der Laden ein Teil von Menschenskinners! ist. Der ehemalige Verein gehört seit knapp drei Jahren zum Sozialwerk der Freien Christengemeinde Bremen.

„Es fällt mir schwer, den Laden loszulassen“, sagt Trixi, für die das Geburtstagsfest des Ladens zugleich ein Abschiedsfest ist, denn sie verlässt Find.us demnächst. 18 Jahre hat sie den Laden begleitet und gehütet, aber jetzt brauchen Kinder und Enkelkinder sie. Aber sicher wird sie auch weiterhin ein offenes Ohr für „ihre“ Ehrenamtlichen haben.

 

Trixi Fäsenfeld (links) übergibt ihre Aufgaben in der Organisation von Find.us an Zach Shay (rechts). Geschäftsführer Dr. Matthias Bonkowski (2.v.r.) und Prokurist Markus Wruck freuen sich über den geglückten Wechsel in der "Haus"-Verwaltung.

Trixi Fäsenfeld (links) übergibt ihre Aufgaben in der Organisation von Find.us an Zach Shay (rechts). Geschäftsführer Dr. Matthias Bonkowski (2.v.r.) und Prokurist Markus Wruck freuen sich über den geglückten Wechsel in der „Haus“-Verwaltung.

Herzlich Willkommen zur Geburtstagsfeier

Herzlich Willkommen zur Geburtstagsfeier

Fußball-Deko im Fenster

Fußball-Deko im Fenster

Jubiläumskuchen

Jubiläumskuchen

Viel Glück beim Drehen wünschen die Mitarbeiterinnen

Viel Glück beim Drehen wünschen die Mitarbeiterinnen

Kolleginnen im Einsatz

Kolleginnen im Einsatz

Großes Angebot

Großes Angebot

Viel Glück!

Viel Glück!

Volle Lager

Volle Lager

 

Chor-Konzert in der Shakespeare Company

Kraftvoll singen die Frauen von ihrem Land, das in Trümmern liegt, von Schmerz und Verlust, von Liebe, dem inneren Licht und dem Kreislauf des Lebens, der Kraft des Weiblichen zu Erneuerung und Wiedergeburt. Dazwischen ertönen laut helle Mädchenstimmen, ein Zusammenklang der Generationen, hoffnungsvoll und stark.

Der ukrainische Kinderchor des Sozialwerks durfte beim Konzert des Frauenchors Gloria UA mit auf die Bühne der Shakespeare Company. Das Release-Konzert stellte das Album Hoya vor, auf dem auch der Song Sonnenschein zu hören ist – eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Kinderchor, zu dem dieser auf die Bühne stürmte. Anna Chulkova, die Leiterin des Kinderchors, begleitete die kleinen Sängerinnen und Sänger und half, dass jede und jeder einen Platz fand. Und dann gab es eine vielstimmige, mitreißende Hymne an die Sonne, ihre Wärme und ihre lebensspendende Kraft.

Die 25 Choristinnen von Gloria UA kommen aus der gesamten Ukraine, sie sind vor dem Krieg nach Deutschland geflüchtet und fanden in Bremen unter der Leitung der aus Charkiw stammenden und ebenfalls nach Bremen geflüchteten Sängerin Yana Wermuth zusammen. Auf der Bühne singen sie von ihrer Situation, wie sie hier wieder Boden unter den Füßen spüren und ihre neue Zukunft in Deutschland gestalten. Immer begleitet von ihrer Band, präsentierten sie ein breites Spektrum aus Rock, Pop, Balladen und traditionellem ukrainischen Gesang mit eigens dafür geschriebenen Songs.

Die Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Kinderchor ist auch Nachwuchsförderung für den Frauenchor, denn aus den Mädchen werden, wenn es gut läuft, einmal erwachsene Sängerinnen.

Yana Wermuth und Falko Wermuth begrüßen die Gäste

Yana Wermuth und Falko Wermuth begrüßen die Gäste

Der Frauenchor Gloria UA legt los

Der Frauenchor Gloria UA legt los

Der Kinderchor singt mit

Der Kinderchor singt mit

Nikolaus bei Find.us

Für jedes Kind ein Stofftier! Am Nikolaustag gab es wieder großen Andrang bei Find.us, dem Secondhand-Laden für Kinder in Findorff. Denn das ganze „Dorff“ weiß, dass sich immer am 6. Dezember jedes Kind hier ein Plüschtier aussuchen darf. Und weil das ganze Jahr über viele neue und neuwertige Stofftiere gespendet und gesammelt werden, ist die Auswahl am 6. Dezember für die Kinder groß. Eine Hürde gibt es allerdings: Ein Gedicht oder ein Lied wollen die Mitarbeiterinnen bei Find.us hören, bevor sie ein Geschenk herausrücken. Das haben sie auch dieses Jahr wieder alle super hingekriegt, die Findorffer Kinder. Und vielleicht waren ja auch ein paar kleine Leute aus anderen Stadtteilen dabei – so groß, wie der Ansturm war.

Apropos Spende: Weil nicht nur viele Kundinnen, sondern auch viele Spenderinnen und Spender regelmäßig hereinkommen, gibt es laufend neue Kinderkleidung, Spielzeug usw. im Laden, ein buntes und gut sortiertes Sortiment. Die sehr gut erhaltenen oder neuen Teile werden sehr günstig abgegeben. Und von jedem Verkauf geht eine Spende an das Mutter/Vater-Kind-Haus Bethanien, in dem junge Mütter (seltener auch Väter) mit Kind unterstützt werden.

2025 konnte die gemeinnützige Gesellschaft Menschenskinners!, zu der Find.us gehört, vom Erlös des Ladens ein neues – und bereits sehr gut angenommenes! – Spielgerät für die Kinder des Mutter/Vater-Kind-Hauses kaufen. Darüber freuten sich auch die Kinder der Kita Regenbogen, denn die Kinder teilen sich den Innenhof als Spielplatz.

Jedes Jahr kommen viele Kinder und Eltern, um ein Stofftier vom Nikolaus abzuholen.

Jedes Jahr kommen viele Kinder und Eltern, um ein Stofftier vom Nikolaus abzuholen.

 

 

Ukrainischer Kinderchor: Weihnachtskonzert und Weihnachtsbeutel-Aktion

Am Samstag, den 20. Dezember, um 16:00 Uhr gibt der ukrainische Kinderchor ein Weihnachtskonzert, ab 15:30 ist Einlass, und der Eintritt ist frei. Ort: Festsaal der Heimstätte am Oslebshauser Park, Oslebshauser Landstr. 18, 28239 Bremen, Zugang über den Marktplatz.

Freude im Doppelpack wurde für unseren ukrainischen Kinderchor im Sozialwerk erlebbar. Eltern und Kinder haben gemeinsam an der Weihnachtsbeutel-Aktion: „Weihnachten ist, wenn jemand liebevoll an dich denkt“ teilgenommen: Für Jungen und Mädchen in der vom Krieg erschütterten Ukraine wurden liebevoll Weihnachtsbeutel gepackt. Spielzeug, Süßigkeiten, Hefte, warme Accessoires und kleine persönliche Grüße füllen die Taschen. Die Päckchen werden mit mehr als 10.000 weiteren in die Ukraine transportiert und dort an Kindergärten und Schulen verteilt. So entsteht doppelte Freude: Hier in Bremen beim Packen mit Herz – und dort, wo Kinder in schwierigen Zeiten einen liebevollen Gruß und ein Lächeln geschenkt bekommen. So wurde wahr, was Jesus Christus schon vor 2.000 Jahren gesagt hat: “Geben macht glücklicher als nehmen“.

Die Aktion wurde initiiert und organisiert von der gemeinnützigen Stiftung „Solidarität Ukraine“, der Bremischen Ev. Kirche und der Freien Hansestadt Bremen.

Auf https://stiftung-solidaritaet-ukraine.de/2025/10/22/weihnachtsaktion-2025-bremen-schenkt-hoffnung gibt es einen kleinen Einblick von der letztjährigen Aktion.

Andrea Hammer, Ph.D.

 

Weihnachtsbeutel packen

Weihnachtsbeutel packen

Umfüllen im Zentrallager in Transportkartons

Umfüllen im Zentrallager in Transportkartons

 

 

Feier für unsere Jubilare und Jubilarinnen

Im Gröpelinger Kaminsaal saß geballte Berufserfahrung, als im September 50 langjährig Mitarbeitende im Sozialwerk (einschließlich Menschenskinners!), von denen rund die Hälfte anwesend war, gewürdigt wurden. Die Jubilarinnen und Jubilare kamen in Begleitung von Angehörigen, Gästen, Kolleginnen und Kollegen, manche schon im Ruhestand, sodass der Kaminsaal mit etwa 70 Personen gut besucht war. Bei Kaffee und Kuchen ließ es sich entspannt miteinander an der festlich von der Hauswirtschaft gedeckten Tafel ins Gespräch kommen.

Die Gäste kommen im Kaminsaal an.

Die Gäste kommen im Kaminsaal an.

Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Matthias Bonkowski ließ es sich nicht nehmen, alle zu begrüßen, das Kuchen-Buffet zu eröffnen und die anschließende Ehrung einzuleiten. Pastorin Andrea Hammer gab den geistlichen Impuls, und Pastor Christian Schwarz begleitete die Feier musikalisch.

Matthias im Gespräch mit Alfred Schack (sitzend) und Heinz-Alfred Bortmann, Gründungsmitglieder des Sozialwerks.

Matthias im Gespräch mit Alfred Schack (sitzend) und Heinz-Alfred Bortmann, Gründungsmitglieder des Sozialwerks.

So viele Jahre im Sozialwerk kamen da zusammen, als jede und jeder zu Ehrende einzeln auf die Bühne gebeten und mit einer Rede zum persönlichen Werdegang bedacht wurde! Die jeweilige Bereichsleitung bzw. ihre Vertretung ließ jeden und jede spüren, wie dankbar wir für ihr oder sein Engagement über viele (10, 20, 25, 30 und 35) Jahre hinweg sind und wie sehr das ganze Sozialwerk von diesem kontinuierlichen Engagement abhängt, ob bezahlt oder ehrenamtlich.

Sogar zwei unserer Gründungsmitglieder sind der Einladung zum Fest gefolgt: Heinz-Alfred Bortmann und der 91-jährige Alfred Schack beehrten uns mit ihrer Anwesenheit und bereicherten den Sonntagnachmittag. Bleibt zu hoffen, dass auch jüngeren Mitarbeitenden das Sozialwerk so gut gefällt, dass sie länger bleiben werden als die inzwischen branchenüblich kurze Verweildauer.

Darum, liebe Mitarbeitende im Sozialwerk, erzählt weiter, wenn es euch bei uns gefällt und warum es euch gefällt. Wir brauchen Verstärkung – und am liebsten Menschen, die uns viele Jahre lang helfen wollen, Menschen zu helfen.

Petra Fredrich. päd. Leiterin bei Menschenskinners! (links) und Markus Wruck, Bereichsleiter Jugend & Familie (rechts), rahmen "ihre" Geehrten ein.

Petra Fredrich. päd. Leiterin bei Menschenskinners! (links) und Markus Wruck, Bereichsleiter Jugend & Familie (rechts), rahmen „ihre“ Geehrten ein.

Claudia Pritze, stellv. Bereichsleiterin Aktivierung & Pflege, hält die Ansprache...

Claudia Pritze, stellv. Bereichsleiterin Aktivierung & Pflege, hält die Ansprache…

...für die Jubilare und Jubilarinnen ihres Bereichs.

…für die Jubilare und Jubilarinnen ihres Bereichs.

Nicole Nullmeyer (links und rechts), Bereichsleiterin Assistenz & Teilhabe, mit zwei Jubilarinnen ihres Bereichs.

Nicole Nullmeyer (links und rechts), Bereichsleiterin Assistenz & Teilhabe, mit zwei Jubilarinnen ihres Bereichs.

Birgit Köpke (links) freut sich mit "ihren" Geehrten aus der Hauswirtschaft.

Birgit Köpke (links) freut sich mit „ihren“ Geehrten aus der Hauswirtschaft.

Seit zehn Jahren im Ehrenamt ist Annegret Börger; Bereichsleiter Jugend & Familie und Geschäftsleitungsmitglied Markus Wruck (rechts) bringt es auf 30 Jahre im Sozialwerk. Das freut auch Vorstand Dr. Matthias Bonkowski.

Seit zehn Jahren im Ehrenamt ist Annegret Börger; Bereichsleiter Jugend & Familie und Geschäftsleitungsmitglied Markus Wruck (rechts) bringt es auf 30 Jahre im Sozialwerk. Das freut auch Vorstand Dr. Matthias Bonkowski.

Focke Horstmann (rechts) und "seine" Jubilare aus Immobilien & Projektmanagement. Rechts am Klavier: Christian Schwarz

Focke Horstmann (rechts) und „seine“ Jubilare aus Immobilien & Projektmanagement. Rechts am Klavier: Christian Schwarz

 

Aufmerksames Publikum

Aufmerksames Publikum

2. Preis für den FamilienZeitRaum

Große Freude, denn damit hatte niemand gerechnet: Der FamilienZeitRaum des Sozialwerks hat den 2. Platz im „Spendenmarathon“ des Discounters Marktkauf Stuhr gemacht und damit einen Scheck über 600 Euro erhalten. Die Kundinnen und Kunden des Markts hatten die Gelegenheit, Spendenchips in Glasröhrchen zu werfen und damit für verschiedene Initiativen und Vereine zu voten – und fanden nur den TV Stuhr förderungswürdiger als das Sozialwerk, das auf den zweiten Platz gewählt wurde. Und das, obwohl das Sozialwerk ja in Stuhr ziemlich weit weg ist.

Der Marktkauf Stuhr fördert den FamilienZeitRaum übrigens bereits seit vielen Jahren, genauer: seit Gründung des FZR, mit Kaffee, Tee und weiteren Lebensmitteln, die man für einen gemütlichen Kaffeeklatsch so braucht. Ohne dieses Sponsoring wäre es gar nicht möglich, dass der Kaffee im FZR gratis bzw. gegen eine Spende ausgeschenkt wird. Finanziell schlägt sich die Einrichtung immer am Rande des Existenzminimums durch und lebt ganz wesentlich vom großen Engagement der Mitarbeitenden. Sehr willkommen ist daher diese ziemlich überraschende Spende, die Rosi Stöver, Leiterin des FamilienZeitRaums, und Vorstand Dr. Matthias Bonkowski gern entgegennahmen.

Am Anfang waren die Röhrchen noch ganz leer.

Am Anfang waren die Röhrchen noch ganz leer.

 

Ganz Grambke geht baden – Stadtteilfest im Sommerbad Grambke

Das Stadtteilfest Ganz Grambke geht baden am Samstag den 13.9. war ein buntes Fest für Jung und Alt. Trotz wechselhaftem Wetter ließen sich rund 600 Besucherinnen und Besucher im Grambker Seebad nicht von den kurzen Regenschauern abhalten. 2019 federführend vom Sommerbad und vom Sozialwerk als Sommerfest ins Leben gerufen, ist Ganz Grambke geht baden mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungskalender des Stadtteils.

Die Rezeptur aus Bewährtem und frischen Ideen zog erneut, so begeisterten die dieses Jahr zum ersten Mal eingeladenen Young Diamondz. Die junge Band sorgte mit eigenen Songs und Cover-Versionen – wie von Beyoncé und Rihanna – für musikalische Highlights. Außerdem überzeugen die drei jungen Musikerinnen nicht nur mit ihrem gesanglichen Talent, sondern auch mit ihren klaren Botschaften gegen Rassismus, Diskriminierung und für Zusammenhalt.

Der Sportverein SVGO e.V. brachte mit beeindruckenden Auftritten wie Dance for Kids, Zumba oder dem Zirkus Fiffix ein feines Unterhaltungsprogramm auf die Bühne. Besonders für die kleinen Gäste war die große Hüpfburg ein wahres Highlight. An den zahlreichen Ständen nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich über Initiativen und Vereine zu informieren und selbst aktiv zu werden. Wer weiß zum Beispiel, in welchen Lebensmitteln Alkohol enthalten ist? Das ließ sich im Ratespiel an unserem Stand herausfinden.

Die „Walking Bier-Band“ Tuba Libre schlenderte wie immer musizierend übers Festgelände und stattete zwischendurch den immobilen Bewohnern und Bewohnerinnen unserer Heimstätte am Grambker See einen musikalischen Besuch ab.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem engagierten Team rund um das Grambker Seebad, das diesen wundervollen Tag mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Einsatz möglich gemacht hat. Besonderer Dank geht außerdem an den Beirat Burg-Lesum und an alle Vereine und Initiativen, die mit Engagement dabei waren.

Tag der offenen Tür und Straßenfest in der Neustadt

Ortsamtsleiter Uwe Martin (links) und Vorstand Dr. Matthias Bonkowski begrüßen die Gäste.

Ortsamtsleiter Uwe Martin (links) und Vorstand Dr. Matthias Bonkowski begrüßen die Gäste.

Das Johannis-Zentrum ist ein ganz besonderer Standort des Sozialwerks. Hier im Herzen der Neustadt sind alle Einrichtungen in einem Gebäude vereint, plus die befreundete Gemeinde Ecclesia und die Nordlicht-Kita Sonneninsel. Alt und Jung unter einem Dach: Die Kita-Kinder besuchen gern die Tagespflege und lassen sich von den Gästen vorlesen, was wiederum die ältere Generation freut.

Einen geistlichen Impuls gab Andreas Stöver von der Gemeinde Ecclesia.

Einen geistlichen Impuls gab Andreas Stöver von der Gemeinde Ecclesia.

Mittendrin sorgt der FamilienZeitRaum für Leben und Trubel, wenn vormittags Familien zum Schnacken oder auf einen Kaffee vorbeikommen, die Kleinen sich auf dem Indoor-Spielplatz tummeln und mittags hungrige Neustädter und Neustädterinnen das frisch gekochte Mittagessen verspeisen. Dazu kommen auch häufig die Bewohner und Bewohnerinnen der Service-Wohnanlage gleich oben drüber, denn es schmeckt hier einfach viel besser als Essen auf Rädern – und günstiger ist es auch.

Trotzdem sind das Johannis-Zentrum und der FamilienZeitRaum überraschend wenig bekannt. Nicht mal der Ortsamtsleiter, Herr Uwe Martin, wusste, was sich hinter der schlichten Fassade in der Großen Johannisstraße verbirgt. Nun weiß er es. Denn um bekannter zu werden, öffneten alle Einrichtungen des Johannis-Zentrums am 12. September die Türen und luden Gäste und die Nachbarschaft ein, alles kennen zu lernen und bei Würstchen und Kartoffelsalat oder Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das hat geklappt. Begrüßt wurden die Gäste durch unseren Vorstandsvorsitzenden Dr. Matthias Bonkowski, der so einiges aus der Entstehungszeit des Johannis-Zentrums und seiner eigenen Jugend an Ort und Stelle erzählte, und durch Herrn Martin, der sich freute, nach einem Jahr als Ortsamtsleiter nun auch endlich den FamilienZeitRaum und das tolle Mittagsangebot kennenzulernen – das er demnächst ausprobieren will. Drinnen und draußen war viel Betrieb, die Angebote wurden gut angenommen – von der Hüpfburg über Kinderschminken und Glitzer-Tattoos bis hin zur persönlichen Beratung über Tagespflege, Service-Wohnen und den Ambulanten Betreuungsdienst (der von hier aus in ganz Bremen Menschen hilft, aktiv und gut betreut ihr Zuhause zu behalten). Die Einrichtungen stellten sich alle vor und zeigten, was sie konnten: Die Kita-Kinder zeigten einen einstudierten Tanz, die Tagespflege organisierte ein Bilderbuch-Kino, und das Küchenteam des FamilienZeitRaums versorgte alle vom Grill und von der Kuchentheke.

Bei Jennifer Küster (Ambulanter Betreuungsdienst, links) und Maren Osmers (Veranstaltungsmanagerin) durfte das Glücksrad gedreht und was gewonnen werden.

Bei Jennifer Küster (Ambulanter Betreuungsdienst, links) und Maren Osmers (Veranstaltungsmanagerin) durfte das Glücksrad gedreht und was gewonnen werden.

Viele Angebote

Viele Angebote

Die Einrichtungen stellen sich vor.

Die Einrichtungen stellen sich vor.

Rosi Stöver, Leiterin des FamilienZeitRaums, mit Neustädter Polizisten, und wer steckt im Bärenkostüm?

Rosi Stöver, Leiterin des FamilienZeitRaums, mit Neustädter Polizisten, und wer steckt im Bärenkostüm?