Wow-Möbel aus der Holzwerkstatt

Hier ist das Mobelstück der Star! Knallgrün, sehr solide und ungeheuer praktisch: ein Beamer-TV-Möbel hat die Holzwerkstatt der ArBiS für einen Stammkunden gebaut.

Der hatte bereits gute Erfahrungen mit unserer Tischlerei, über die Jahre bekam er eine maßgefertigte Einbauküche und fast die gesamte Wohnzimmer-Einrichtung. Und immer macht sich das Team viele und gute Gedanken, wie ein Kundenwunsch am besten umgesetzt wird. In diesem Fall sollte der TV-Beamer hinter einer Klappe verschwinden, und bei Gebrauch sollte – das Highlight – eine Leinwand per Fernbedienung hochgefahren werden, auf die das TV-Bild projiziert wird. Für das Design hatte der Kunde ebenfalls genaue Vorstellungen. Hier kam das kreative Talent von Tischler Nico ins Spiel, dessen Spezialität neue Lösungen für knifflige Probleme sind. Er hat den Bauplan mit allen Details wohldurchdacht und ausgearbeitet, damit das Team alles genau ausführen kann.

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

Der Beamomat ist das perfekte TV-Beamer-Möbel

So enstand ein innovatives Möbelstück, für das ein Name erst noch gefunden werden musste: Beam-o-mat! Jetzt ist das Teil ein schöner Mittelpunkt in einem Gröpelinger Wohnzimmer. Allerdings gibt es noch einen kleinen Spalt zwischen Wand und Möbel, den Tischler Hans ausmaß und begutachtete – dafür gibt es in Kürze sicher auch eine gute Lösung. Hauptsächlich galt sein Besuch jedoch der kleinen Werkstatt des Kunden. Auch hier soll etwas Maßgefertigtes hin: eine Aufbewahrungswand für Werkzeug und Kleinteile. Hans nahm sich Zeit, alle Details ausführlich mit dem Kunden zu besprechen und genaue Maße zu nehmen. So wie er und seine Kollegin und Kollegen eben immer vorgehen.

Möbel aus der Holzwerkstatt sind individuell, maßgefertigt, handgemacht und dabei günstig. Warum nur weiß das kaum jemand? Nicht mal die Mitarbeitenden im Sozialwerk rennen der ArBiS die Bude ein, geschweige denn Kundschaft von auswärts. Und dabei baut Holz und Ideen eben nicht nur Vogelhäuser, sondern z.B. auch einen schönen Schrank unter die Treppe oder ein spezielles Hochbett oder oder oder. Traut euch und sprecht das Team am Schwarzen Weg einfach mal an.

Ein grünes Sideboard

Ein grünes Sideboard

...Klappe auf, Leiwand hoch, Beamer an... fertig ist der Beamomat!

…Klappe auf, Leinwand hoch, Beamer an… fertig ist der Beamomat!

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Da muss noch ein Spalt zu! Hans misst aus.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Tischler und Kunde fachsimpeln, wie das Ordnungssystem für die Werkstatt aussehen soll.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

Da hin! Vor Ort sieht der Tischler genau, wie er was umsetzen kann.

 

Integration kulinarisch

Liebe geht durch den Magen – und auch die Liebe zum Beruf! Außerdem stärkt gemeinsames Essen den Teamgeist und die Aufmerksamkeit füreinander. Darum organisierten Tatiana (Pflegedienstleiterin), Irina (Praxisanleiterin) und Vera (Einrichtungsleiterin) für die indischen Auszubildenden ein gemeinsames Kochen und Essen, ganz privat und entspannt in der WG der indischen Azubinen Aleena, Alka und Frency.

Vier Auszubildende aus Indien und ein indischer Praktikant (der seine Ausbildung bei der GeNo macht und sein Pflichtpraktikum bei uns in der Langzeitpflege absolviert hat) werden zur Zeit im Sozialwerk zur Pflegefachkraft ausgebildet. Es gibt sehr viel zu lernen für die jungen Menschen, nicht nur in der Pflegeausbildung, sondern auch in Alltagskompetenzen, einschließlich der deutschen Sprache. So vieles ist hier anders als in Indien, und sich zu arrangieren, fällt nicht immer leicht. Darum kam der gemeinsame Koch- und Genuss-Abend so gut an, beim Essen wurde viel erzählt (gut für die Sprachentwicklung), und die Aromen der indischen und deutschen Speisen vermischten sich zu ganz neuen Geschmackserlebnissen.

Auch im Rahmen der regulären Gruppenanleitung, in der die Auszubildenden einmal wöchentlich durch die Praxisanleiterinnen geschult werden, spielt das Essen eine Rolle: Im November luden Irina und Lucie zum Brunch, und jede und jeder brachte eine Spezialität ihres oder seines Landes mit. Diese Vielfalt überraschte auch den Bereichsleiter Jens, der auf einen Besuch hereinschaute.

Brunch oder Dinner, Hauptsache gemeinsames Essen – das ist Gruppenanleitung als Erlebnis mit Lerneffekt!, freut sich Irina. Sie denkt sich bereits das nächste leckere Event für ihre Auszubildenden aus.

Gemeinsamer Brunch

Von links: Mina, Marianne, Irina, Larisa, Alinka, Lucie, Nana, Frency, Aleena und Maher (macht das Foto) brunchen zusammen.

Von links: Unsere Auszubildenden Aleena, Alka, Frency, Ebin und der Geno-Azubi und Pflicht-Praktikant Alan

Von links: Unsere Auszubildenden Aleena, Alka, Frency, Ebin und der GenNo-Azubi und Pflicht-Praktikant Alen. Er hat den Kontakt zu der Schule in Indien hergestellt, von der unsere angehenden Pflegefachkräfte kommen.

Tatjana (li.) und Irina am Herd und die Spezialitäten auf dem Tisch

Tatiana (li.) und Irina beim Vorbereiten und die Spezialitäten auf dem Tisch

 

Kohltour & Filmdreh: Ein voller Tag in der Heimstätte Ohlenhof

An einem knackig-kalten Januartag wagten sich die Menschen aus der Heimstätte Ohlenhof hinaus ins Freie: Mit Bollerwagen, Luftballons und lauter Musik zogen sie über das Gelände in Gröpelingen und stoppten nur, um zu trinken, zu snacken und Spiele zu spielen – eine richtige Bremer Kohltour eben! Trotz strahlender Sonne war es aber bald so kalt, dass die ganze Gruppe zurück ins Warme flüchtete und sich dampfenden Kohl und Pinkel servieren ließ. Darauf hatten sich viele schon sehr gefreut.

Am Nachmittag kam Besuch vom Fernsehen. Eine Journalistin und ein Kameramann von Radio Bremen drehten in der Heimstätte. Sie kamen gerade rechtzeitig, um ein munteres Grüppchen von Spielern und Spielerinnen aufzunehmen, die im Wohnzimmer einen Jakkolo-Wettbewerb austrugen. Aber eigentlich ging es um etwas anderes, nämlich die Kosten für Pflegeheimplätze, die in Bremen gerade besonders stark gestiegen sind. Dazu wurde Bereichsleiter Jens Bonkowski vor der Kamera interviewt.

Abends saßen dann alle vorm Fernseher, um den – leider recht kurzen – Beitrag in Buten un binnen zu verfolgen.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Bereichsleiter Jens Bonkowski wird zur Situation der Pflegebedürftigen in Bremen interviewt.

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

Einrichtungsleiterin Vera Strech nach einem langen Tag in der Heimstätte Ohlenhof

 

 

Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz

Jedes Jahr im Januar sind Christen und Christinnen aller Konfessionen eingeladen, an der Internationalen Gebetswoche teilzunehmen, 2026 unter dem Motto Gott ist treu. Weltweit gibt es eine ganze Woche lang Gottesdienste, Gebetsrunden, Veranstaltungen und Zusammenkünfte, mit denen die Einheit aller Christinnen und Christen gestärkt und gefeiert wird.

In Bremen fand am Donnerstag das traditionelle Netzwerktreffen statt, diesmal in der Gemeinde St. Matthäus. 20 Stände präsentierten ihre Werke und Initiativen in der großen Bandbreite christlicher Arbeit in der Stadt und der Region. Das Sozialwerk teilte sich den Stand mit der Tochtergesellschaft Menschenskinners!. In zahlreichen Gesprächen und Begegnungen an den Ständen, im Flur und ganz besonders am üppigen Büfett ergab sich ein lebendiges Miteinander.

Die meisten gingen anschließend in den Gottesdienst oder verfolgten die Predigten und Beiträge auf den Bildschirmen im Foyer der gastgebenden Gemeinde St. Matthäus.

 

Nikolaus bei Find.us

Für jedes Kind ein Stofftier! Am Nikolaustag gab es wieder großen Andrang bei Find.us, dem Secondhand-Laden für Kinder in Findorff. Denn das ganze „Dorff“ weiß, dass sich immer am 6. Dezember jedes Kind hier ein Plüschtier aussuchen darf. Und weil das ganze Jahr über viele neue und neuwertige Stofftiere gespendet und gesammelt werden, ist die Auswahl am 6. Dezember für die Kinder groß. Eine Hürde gibt es allerdings: Ein Gedicht oder ein Lied wollen die Mitarbeiterinnen bei Find.us hören, bevor sie ein Geschenk herausrücken. Das haben sie auch dieses Jahr wieder alle super hingekriegt, die Findorffer Kinder. Und vielleicht waren ja auch ein paar kleine Leute aus anderen Stadtteilen dabei – so groß, wie der Ansturm war.

Apropos Spende: Weil nicht nur viele Kundinnen, sondern auch viele Spenderinnen und Spender regelmäßig hereinkommen, gibt es laufend neue Kinderkleidung, Spielzeug usw. im Laden, ein buntes und gut sortiertes Sortiment. Die sehr gut erhaltenen oder neuen Teile werden sehr günstig abgegeben. Und von jedem Verkauf geht eine Spende an das Mutter/Vater-Kind-Haus Bethanien, in dem junge Mütter (seltener auch Väter) mit Kind unterstützt werden.

2025 konnte die gemeinnützige Gesellschaft Menschenskinners!, zu der Find.us gehört, vom Erlös des Ladens ein neues – und bereits sehr gut angenommenes! – Spielgerät für die Kinder des Mutter/Vater-Kind-Hauses kaufen. Darüber freuten sich auch die Kinder der Kita Regenbogen, denn die Kinder teilen sich den Innenhof als Spielplatz.

Jedes Jahr kommen viele Kinder und Eltern, um ein Stofftier vom Nikolaus abzuholen.

Jedes Jahr kommen viele Kinder und Eltern, um ein Stofftier vom Nikolaus abzuholen.

 

 

Zehn Jahre Tagespflege

Katja Ehlert ist seit zehn Jahren die verantwortliche Pflegekraft in der Tagespflege Ohlenhof. Die Einrichtungsleiterin Claudia Nitsch sagt DANKE für zehn Jahre Engagement und Loyalität.

Der Wintergarten der Tagespflege Ohlenhof überblickt den Campus Gröpelingen.

Der Wintergarten der Tagespflege Ohlenhof überblickt den Campus Gröpelingen.

Ukrainischer Kinderchor: Weihnachtskonzert und Weihnachtsbeutel-Aktion

Am Samstag, den 20. Dezember, um 16:00 Uhr gibt der ukrainische Kinderchor ein Weihnachtskonzert, ab 15:30 ist Einlass, und der Eintritt ist frei. Ort: Festsaal der Heimstätte am Oslebshauser Park, Oslebshauser Landstr. 18, 28239 Bremen, Zugang über den Marktplatz.

Freude im Doppelpack wurde für unseren ukrainischen Kinderchor im Sozialwerk erlebbar. Eltern und Kinder haben gemeinsam an der Weihnachtsbeutel-Aktion: „Weihnachten ist, wenn jemand liebevoll an dich denkt“ teilgenommen: Für Jungen und Mädchen in der vom Krieg erschütterten Ukraine wurden liebevoll Weihnachtsbeutel gepackt. Spielzeug, Süßigkeiten, Hefte, warme Accessoires und kleine persönliche Grüße füllen die Taschen. Die Päckchen werden mit mehr als 10.000 weiteren in die Ukraine transportiert und dort an Kindergärten und Schulen verteilt. So entsteht doppelte Freude: Hier in Bremen beim Packen mit Herz – und dort, wo Kinder in schwierigen Zeiten einen liebevollen Gruß und ein Lächeln geschenkt bekommen. So wurde wahr, was Jesus Christus schon vor 2.000 Jahren gesagt hat: “Geben macht glücklicher als nehmen“.

Die Aktion wurde initiiert und organisiert von der gemeinnützigen Stiftung „Solidarität Ukraine“, der Bremischen Ev. Kirche und der Freien Hansestadt Bremen.

Auf https://stiftung-solidaritaet-ukraine.de/2025/10/22/weihnachtsaktion-2025-bremen-schenkt-hoffnung gibt es einen kleinen Einblick von der letztjährigen Aktion.

Andrea Hammer, Ph.D.

 

Weihnachtsbeutel packen

Weihnachtsbeutel packen

Umfüllen im Zentrallager in Transportkartons

Umfüllen im Zentrallager in Transportkartons

 

 

Ausflug ins Klimahaus

Die ArBis hat Übung darin, diverse Ziele mit Gewinn für alle Beteiligten umzusetzen. Diesmal gab es für die Teilnehmenden einen Ausflug ins Klimahaus nach Bremerhaven. Eine schöne Gelegenheit für die in den Werk-/Tagesstätten Beschäftigten und die Bewohner und Bewohnerinnen aus Haus Abraham, miteinander etwas zu unternehmen und ins Gespräch zu kommen! Und wieder, wie schon im März bei der Teilnahme an den „Bremer Aufräumtagen“, drehte sich der ganze Tag um Nachhaltigkeit und Klimaschutz, ein wiederkehrendes Thema auf der Agenda des Sozialwerks und der ArBiS.

Im Klimahaus ging es über die Reflexion des eigenen Verhaltens hinaus, denn hier werden die globalen Folgen im großen Zusammenhang des Klimawandels eindrucksvoll nahegebracht. Durch alle Klimazonen führt die Präsentation, es wird heiß und kalt, feucht und trocken. Die Folgen von Umweltverschmutzung und Erderwärmung werden körperlich erfahrbar.

Die Schreiberin dieser Zeilen war neugierig und wollte von einer Teilnehmerin wissen, was ihr denn am besten gefallen habe? „Alles!“, schoss es aus ihr heraus, und sie strahlte über das ganze Gesicht. Sie wird den Novembertag im Klimahaus sicher noch lange in Erinnerung behalten. Er wurde möglich gemacht durch Globalmittel des Ortsamts West – herzlichen Dank dafür!

Vom Bus ins Universum: Immer beste Plätze für die Gäste!

Vom Bus ins Universum: Immer beste Plätze für die Gäste!

Es geht durch alle Klimazonen.

Es geht durch alle Klimazonen.

Eine Kuh zu melken, ist gar nicht so leicht. Diese hier ist klimafreundlich und pupst kein Methan.

Eine Kuh zu melken, ist gar nicht so leicht. Diese hier ist klimafreundlich und pupst kein Methan.

Viel zu Schauen und Staunen.

Viel zu schauen und staunen

Warme Stiefel für die Expedition ins Eis

Warme Stiefel für die Expedition ins Eis

Einhellige Meinung: Das war super!

Einhellige Meinung: Das war super!

 

 

Holz und Ideen für Weihnachten

Kollegen und Kolleginnen aufgepasst: Die ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen hat wieder schöne Deko-Teile für euer weihnachtliches Zuhause, alle mit Liebe handgemacht. Auch größere Schätzchen für den Gabentisch sind noch zu haben – und wer bis Mitte Dezember bestellt, kann sich eins der beliebten Vogelhäuser oder -tränken individuell gestalten lassen.

Ab sofort könnt ihr Weihnachtsgebäck aus der ArBiS-Bäckerei bestellen, das 500-Gramm-Paket Weihnachtskekse kostet dieses Jahr noch 15 Euro. Das besondere Plus: Die Bäckerei liefert auch an die Standorte aus, sodass ihr nicht nach Gröpelingen kommen müsst, um eure Kekse abzuholen.

Das aktuelle Angebot der Bäckerei inklusive Preisliste findet ihr auf der Seite der ArBiS-Werkstätten und auch im Intranet.

Selbstverständlich könnt ihr für alle Angebote eure Geburtstags-Gutscheine einsetzen.

Tagespflege surrt in die Zukunft

Nachhaltigkeit mit Tempo: Das haben wir, vor allem der Arbeitskreis „FairSorgen“, uns gewünscht, und das haben wir nun angeschafft! Der neue E-Bus ist der erste elektrisch betriebene Bus im Sozialwerk, und er wird ganz sicher nicht der letzte sein. Ab sofort fährt er die Gäste der Tagespflege Oslebshausen durch Bremen. Weniger Emissionen und mehr Klimaschutz – und nebenbei bietet er den Gästen mehr Ruhe im Innenraum und bessere Barrierefreiheit.

Nachhaltigkeit ist schon lange ein erklärtes Ziel des Sozialwerks. Der Arbeitskreis FairSorgen erarbeitet Ideen, wie sie erreicht werden kann, und E-Busse statt Verbrenner sind ein großer Schritt in die richtige Richtung. Bisher hat es an einem für uns passenden und gleichzeitig bezahlbaren Angebot seitens der Autohersteller gemangelt, so der zuständige Bereichsleiter Jens Bonkowski, in dessen Verantwortung auch der Fuhrpark für die Tagespflege-Einrichtungen fällt. Nun passte es, und der neue E-Bus mit erweitertem Raumangebot holt ab sofort die Gäste der Tagespflege Oslebshausen ab und bringt sie auch zurück nach Hause.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagenspflege Oslebshausen übergeben.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagespflege Oslebshausen übergeben.