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Schlagwortarchiv für: Tagespflege

Tagespflege surrt in die Zukunft

Nachhaltigkeit mit Tempo: Das haben wir, vor allem der Arbeitskreis „FairSorgen“, uns gewünscht, und das haben wir nun angeschafft! Der neue E-Bus ist der erste elektrisch betriebene Bus im Sozialwerk, und er wird ganz sicher nicht der letzte sein. Ab sofort fährt er die Gäste der Tagespflege Oslebshausen durch Bremen. Weniger Emissionen und mehr Klimaschutz – und nebenbei bietet er den Gästen mehr Ruhe im Innenraum und bessere Barrierefreiheit.

Nachhaltigkeit ist schon lange ein erklärtes Ziel des Sozialwerks. Der Arbeitskreis FairSorgen erarbeitet Ideen, wie sie erreicht werden kann, und E-Busse statt Verbrenner sind ein großer Schritt in die richtige Richtung. Bisher hat es an einem für uns passenden und gleichzeitig bezahlbaren Angebot seitens der Autohersteller gemangelt, so der zuständige Bereichsleiter Jens Bonkowski, in dessen Verantwortung auch der Fuhrpark für die Tagespflege-Einrichtungen fällt. Nun passte es, und der neue E-Bus mit erweitertem Raumangebot holt ab sofort die Gäste der Tagespflege Oslebshausen ab und bringt sie auch zurück nach Hause.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagenspflege Oslebshausen übergeben.

Der neue E-Bus wird dem Fahrerteam der Tagespflege Oslebshausen übergeben.

 

 

Tag der offenen Tür und Straßenfest in der Neustadt

Ortsamtsleiter Uwe Martin (links) und Vorstand Dr. Matthias Bonkowski begrüßen die Gäste.

Ortsamtsleiter Uwe Martin (links) und Vorstand Dr. Matthias Bonkowski begrüßen die Gäste.

Das Johannis-Zentrum ist ein ganz besonderer Standort des Sozialwerks. Hier im Herzen der Neustadt sind alle Einrichtungen in einem Gebäude vereint, plus die befreundete Gemeinde Ecclesia und die Nordlicht-Kita Sonneninsel. Alt und Jung unter einem Dach: Die Kita-Kinder besuchen gern die Tagespflege und lassen sich von den Gästen vorlesen, was wiederum die ältere Generation freut.

Einen geistlichen Impuls gab Andreas Stöver von der Gemeinde Ecclesia.

Einen geistlichen Impuls gab Andreas Stöver von der Gemeinde Ecclesia.

Mittendrin sorgt der FamilienZeitRaum für Leben und Trubel, wenn vormittags Familien zum Schnacken oder auf einen Kaffee vorbeikommen, die Kleinen sich auf dem Indoor-Spielplatz tummeln und mittags hungrige Neustädter und Neustädterinnen das frisch gekochte Mittagessen verspeisen. Dazu kommen auch häufig die Bewohner und Bewohnerinnen der Service-Wohnanlage gleich oben drüber, denn es schmeckt hier einfach viel besser als Essen auf Rädern – und günstiger ist es auch.

Trotzdem sind das Johannis-Zentrum und der FamilienZeitRaum überraschend wenig bekannt. Nicht mal der Ortsamtsleiter, Herr Uwe Martin, wusste, was sich hinter der schlichten Fassade in der Großen Johannisstraße verbirgt. Nun weiß er es. Denn um bekannter zu werden, öffneten alle Einrichtungen des Johannis-Zentrums am 12. September die Türen und luden Gäste und die Nachbarschaft ein, alles kennen zu lernen und bei Würstchen und Kartoffelsalat oder Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das hat geklappt. Begrüßt wurden die Gäste durch unseren Vorstandsvorsitzenden Dr. Matthias Bonkowski, der so einiges aus der Entstehungszeit des Johannis-Zentrums und seiner eigenen Jugend an Ort und Stelle erzählte, und durch Herrn Martin, der sich freute, nach einem Jahr als Ortsamtsleiter nun auch endlich den FamilienZeitRaum und das tolle Mittagsangebot kennenzulernen – das er demnächst ausprobieren will. Drinnen und draußen war viel Betrieb, die Angebote wurden gut angenommen – von der Hüpfburg über Kinderschminken und Glitzer-Tattoos bis hin zur persönlichen Beratung über Tagespflege, Service-Wohnen und den Ambulanten Betreuungsdienst (der von hier aus in ganz Bremen Menschen hilft, aktiv und gut betreut ihr Zuhause zu behalten). Die Einrichtungen stellten sich alle vor und zeigten, was sie konnten: Die Kita-Kinder zeigten einen einstudierten Tanz, die Tagespflege organisierte ein Bilderbuch-Kino, und das Küchenteam des FamilienZeitRaums versorgte alle vom Grill und von der Kuchentheke.

Bei Jennifer Küster (Ambulanter Betreuungsdienst, links) und Maren Osmers (Veranstaltungsmanagerin) durfte das Glücksrad gedreht und was gewonnen werden.

Bei Jennifer Küster (Ambulanter Betreuungsdienst, links) und Maren Osmers (Veranstaltungsmanagerin) durfte das Glücksrad gedreht und was gewonnen werden.

Viele Angebote

Viele Angebote

Die Einrichtungen stellen sich vor.

Die Einrichtungen stellen sich vor.

Rosi Stöver, Leiterin des FamilienZeitRaums, mit Neustädter Polizisten, und wer steckt im Bärenkostüm?

Rosi Stöver, Leiterin des FamilienZeitRaums, mit Neustädter Polizisten, und wer steckt im Bärenkostüm?

 

 

 

Tagesgäste spenden ans Tierheim

270 Euro und einiges an Sachspenden haben die Gäste und das Team der Tagespflege Oslebshausen für das Tierheim in Findorff gesammelt. Ende April kamen alle zusammen, Tagesgäste und Team besuchten das Tierheim, überreichten ihre Spende und ließen sich von den Mitarbeitenden im Tierheim herumführen und alles zeigen — vor allem die Tiere. Sie haben die Spenden nötig, dem Tierheim fehlt es quasi immer an allem.

Zum wiederholten Mal spendeten Gäste einer unserer Tagespflege-Einrichtungen im Sozialwerk an das Tierheim. Vielleicht öffnet die eigene Hilfsbedürftigkeit die Augen für die Nöte derer, die noch mehr Hilfe brauchen. Verlassene, ausgesetzte, abgeschobene Haustiere werden im Tierheim versorgt, bis sie bei neuen Herrchen und Frauchen ein Zuhause finden. Die Freude über die Spende war daher auf beiden Seiten groß, bei den Gästen und bei den Beschenkten, denn beide tun Gutes.

20 Jahre Fahren für die Gäste

Tagein, tagaus holt und bringt er die Gäste unserer Tagespflege Neustadt: Wir gratulieren Herrn Günter Pataki zu seinem 20. Dienstjubiläum. Seit 20 Jahren fährt er die Damen und Herren zuverlässig und gut gelaunt, immer mit einem Lächeln und stets bereit für einen kleinen, fröhlichen Schnack.

Bianca Zachrau (links im Bild) und Angelika Spanca, die beiden Leiterinnen der Tagespflege-Einrichtungen im Sozialwerk, bedankten sich herzlich und mit Blumen für das Engagement – und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Vergissmeinnicht: Pflanzaktion gegen das Vergessen

Menschen verlieren langsam ihre Erinnerungen, ihre eigene Biografie, ihr Selbst. Demenz ist grausam. Und auch die Angehörigen, die sich um den demenziell erkrankten Menschen kümmern, verschwinden zunehmend aus dem Blickfeld ihres sozialen Umfelds, werden absorbiert von den vereinnahmenden Anforderungen, die die Pflege des dementen Menschen an sie stellt.

Gegen dieses doppelte Vergessen starteten die DIKS (Demenz-Informations- und Koordinationsstelle e.V.) und das bremer forum demenz die Pflanzaktion „Vergiss mein nicht!“ vom 24.—29. April, an der sich über 40 Projekte und Vereine beteiligten. Das Sozialwerk nahm gleich mit mehreren Einrichtungen teil: Die Heimstätte Ohlenhof und unsere vier Tagespflegen in Gröpelingen, Vegesack, Oslebshausen und in der Neustadt bastelten, pflanzten und collagierten, engagierten sich für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, für mehr Verständnis und Wertschätzung, Gemeinschaft und Teilhabe, Unterstützung und Hilfe. Laut Weser-Kurier leben rund 15.000 Menschen mit Demenz in Bremen.

Einrichtungsleiterin Vera Strech (links) und Beschäftigungfachkraft Monika Drews (rechts) mit zwei Bewohnerinnen der Heimstätte Ohlenhof

Auch die Gäste der Tagespflege Ohlenhof haben Gedenke-Mein-Stauden gepflanzt, die jedes Jahr erneut blühen und an die Aktion erinnern werden.

Einrichtungsleiterin Bianca Zachrau (3.v.l.) und ihre Kolleginnen Tatjana Fläschner und Isabella Bieschke werden von vier Gästinnen der Tagespflege Oslebshausen eingerahmt.