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Tagespflege: Film ab!

Schon gewusst? Tagespflege ist die Hilfe für unterstützungsbedürftige ältere Menschen und für ihre Angehörigen! Warum? Weil Tagespflege den Gästen einen abwechslungsreichen Tag bereitet, mit Aktivität, Geselligkeit, gesundem Essen und guter Laune. Und weil sich an diesem Tag die Familie sicher sein kann, dass der Tagesgast sicher und behütet versorgt wird – mit Herz und Expertise.

Und noch ein großes Plus: Tagesgäste profitieren von der aktivierenden Unterstützung nachhaltig und sind länger in der Lage, in ihrer eigenen Wohnung zu leben. Und das alles – pflegegradabhängig – überwiegend finanziert von den Pflegekassen!

Das muss bekannter werden. Tagespflege gehört ins öffentliche Bewusstsein, und dafür braucht es eine Imagekampagne, findet der Arbeitskreis Tagespflege der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Bremen.

Ein Herzstück der Imagekampagne für die Tagespflege ist Videomaterial – echte Tagesgäste und echte Mitarbeitende in echten Alltagssituationen, gedreht vor Ort und 100%ig authentisch. Das war Claudia Pritze, die den Film mit konzipiert hat, wichtig. So real wie möglich wollte die stellvertretende Bereichsleiterin und Tagespflege-Expertin die Videos, damit die Angebote und der Mehrwert der Tagespflege wirklich erlebbar werden – wie gemeinsames Essen und Kochen, soziale Gemeinschaft, Prävention, Bewegung und Ausflüge. Das hat eindrucksvoll geklappt, professionell umgesetzt von Hill Media.

Die Tagespflege Vegesack wurde zum Filmset, und die Kameraleute filmten das gesamte Tagesprogramm: u.a. Sport, gemeinsames Kochen und ein Ausflug mit der Weser-Fähre zum Automuseum Überseestadt. Die Tagesgäste fanden es spannend, die Kameraleute auch, man kam ins Gespräch miteinander.

Der Film wird an verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen, idealerweise überall dort, wo Menschen Hilfe im Alter suchen, für sich oder für Angehörige.

 

 

Namensfest: Haus Lichtblick

Haus Lichtblick? Wieder ein neues Haus im Sozialwerk? Nein, eines, das schon viele Jahre besteht, bereits umgezogen ist und mehrere Namen getragen hat. Zuletzt hieß das ehemalige „Wohnheim“ „Besondere Wohnform Vegesack“ – ziemlich sperrig für ein Haus mit einem so klaren und zielgerichteten Auftrag, nämlich gestrauchelten und vom Leben gebeutelten Menschen wieder auf die Beine zu helfen und sie darin zu unterstützen, wieder ihren Alltag zu meistern. Für jede und jeden in diesem Haus ist das ein Lichtblick!

Bereichsleiterin Nicole Nullmeyer (links) erzählte den Gästen des Namensfestes am 11. April (rechts: Einrichtungsleiterin Pia Krisch), wie es zum neuen Namen kam und wie sie mit Hilfe von ChatGPT eine Assoziationskette zum Begriff in Gang setzte. Eine Assoziation kommt sicher auch ganz ohne Künstliche Intelligenz: Haus Lichtblick steht für Hoffnung, und Hoffnung ist auch ein Perspektivwechsel. Beides bewegt die Bewohner und Bewohnerinnen dieses Hauses auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben.

Tatsächlich ist „Haus Lichtblick“ das Ergebnis einer Umfrage unter ihnen, wie ihr Haus denn heißen soll. Ganze 32 Vorschläge wurden eingereicht, und die Wahl fiel auf Frau H.s Favoriten. Mit Blumen und Gutschein wurde ihr für ihren Einfall herzlich gedankt.

Mit Musik von Christian und Anna und Fingerfood aus unserer Küche genossen die geladenen Gäste  – Kooperationspartner aus Vegesack und die Bewohner und Bewohnerinnen des Hauses – den sonnigen Nachmittag unter den Kirschbäumen, deren Blüten leider dem letzten Nachtfrost zum Opfer gefallen waren.

Pia gab eine kurze Einführung in die Geschichte von Haus Lichtblick. Sie freute sich über das neue Namensschild, das sie feierlich enthüllte. Pastorin Andrea Hammer sprach Segenswünsche für das Haus und seine Menschen, dann gab es für alle Anwesenden Kaffee und Kirschkuchen.

Wer noch einen Blick in das freundlich-helle und einladende Haus werfen konnte, entdeckte vielleicht die Fototapete im Musiktherapie-Zimmer: Eine Steilvorlage für das „Haus Lichtblick“!