Schlagwortarchiv für: Arbis

Holz und Ideen für Weihnachten

Kollegen und Kolleginnen aufgepasst: Die ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen hat wieder schöne Deko-Teile für euer weihnachtliches Zuhause, alle mit Liebe handgemacht. Auch größere Schätzchen für den Gabentisch sind noch zu haben – und wer bis Mitte Dezember bestellt, kann sich eins der beliebten Vogelhäuser oder -tränken individuell gestalten lassen.

Ab sofort könnt ihr Weihnachtsgebäck aus der ArBiS-Bäckerei bestellen, das 500-Gramm-Paket Weihnachtskekse kostet dieses Jahr noch 15 Euro. Das besondere Plus: Die Bäckerei liefert auch an die Standorte aus, sodass ihr nicht nach Gröpelingen kommen müsst, um eure Kekse abzuholen.

Das aktuelle Angebot der Bäckerei inklusive Preisliste findet ihr auf der Seite der ArBiS-Werkstätten und auch im Intranet.

Selbstverständlich könnt ihr für alle Angebote eure Geburtstags-Gutscheine einsetzen.

Holzwerkstatt der ArBiS richtet Fahrschulen ein

Am neuen Empfangstresen: Beyhan und Hülya Yeter mit ihrem Geschenk, einem individuellen Vogelhaus der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen

Am neuen Empfangstresen: Beyhan und Hülya Yeter mit ihrem Geschenk, einem individuellen Vogelhaus der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen

Die Yeters von Let’s Drive sind sehr zufrieden: Die Einrichtung ihrer drei Fahrschulen ist topp gelungen, und wer hats gemacht? Carla, Enrico und Fabian von der Holzwerkstatt! Die drei sind Teil des Teams, das aus Tischlern, in verschiedenen Maßnahmen Beschäftigten und Auszubildenden besteht und Hand in Hand Möbel und ganze Küchen- und Systemeinrichtungen anfertigt und einbaut. Inklusion wird in der großen, voll ausgestatteten Schreinerei in Gröpelingen ganz praktisch umgesetzt und gelebt.

Zunächst suchten die Yeters für ihre Fahrschule einen praktischen und zugleich schicken Empfangstresen mit den passenden Einbaumöbeln drumherum und stießen auf das Angebot der Holzwerkstatt der ArBiS, nach Vorgabe und Absprache hochwertige Möbel individuell und in Handarbeit herzustellen, und zwar zu fairen Preisen. Schnell wurde man sich einig, und der Auftrag wurde sorgfältig in der Holzwerkstatt ausgeführt, die Möbelteile dann in den Bulli verladen und in der Fahrschule eingebaut. Die Yeters waren rundum zufrieden. Die Fahrschule lief gut, und schon bald konnte das Paar eine Filiale eröffnen – natürlich wieder mit den Möbeln aus der Holzwerkstatt. Und es dauerte nicht lang, da stand schon die dritte Eröffnung an, nach Huchting und Neustadt diesmal in Hastedt. Tischler Hans aus der Holzwerkstatt bringt es auf den Punkt: „Wir durften die Yeters bei ihrer Expansion als ihr Topp-Ausstatter begleiten!“

Kurz vor der Eröffnungsparty mussten der Empfangstresen und die weiteren Schränke unter Zeitdruck eingebaut werden. Kein Problem für die drei, mittlerweile perfekt eingespielten Fachleute: Carla, angehende Tischlerin, die demnächst ihr Gesellinnenstück anfertigen wird; Enrico, der sich bereits eine Zeitlang in der Holzwerkstatt bewährt und nun seine Ausbildung zum Tischler begonnen hat; und Fabian, der (fast) alles weiß und kann und immer hilfsbereit mit anpackt. Begleitet und unterstützt wurde das Trio von erfahrenen Tischlern, die die Qualitätssicherung gewährleisten. Eigentlich ist das aber gar nicht nötig, denn die drei arbeiten auch so perfekt Hand in Hand.

Vorbereitungen in der Holzwerkstatt

Vorbereitungen in der Holzwerkstatt

Einige Möbelteile können vormontiert werden.

Einige Möbelteile können vormontiert werden.

Enrico, Carla und Fabian wuppen das.

Enrico, Carla und Fabian haben den Bulli beladen.

In Zusammenarbeit entsteht der Empfang in der Fahrschule Let's Drive in Hastedt.

In Zusammenarbeit entsteht der Empfangsbereich in der Fahrschule Let’s Drive in Hastedt.

Alles muss an den richtigen Platz.

Alles muss an den richtigen Platz.

Fabian gibt dem Empfangstresen den letzten Schliff.

Fabian gibt dem Empfangstresen den letzten Schliff.

 

 

 

Judith beim DUOday

Zum DUOday in Bremen am 25. September hatte Judith, Beschäftigte in der Verwaltung der ArBiS, die Gelegenheit, einen Arbeitsplatz in einer großen Bremer Firma kennenzulernen.

Judith im Büro in der Verwaltung der ArBiS

Judith im Büro in der Verwaltung der ArBiS

Am DUOday öffnen Unternehmen, Vereine und Institutionen ihre Türen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Gemeinsam bilden sie ein „Duo“: Die teilnehmende Person begleitet für einen Tag eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter und kann in den Berufsalltag hineinschnuppern – wertvolle Erfahrungen für die Teilnehmenden mit einer psychischen, kognitiven oder körperlichen Beeinträchtigung und gleichzeitig ein Plus an Begegnung, Verständnis und Inklusion in der Arbeitswelt. Arbeitgeberinnen und -geber lernen die Potenziale und Fähigkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen kennen, – ein wichtiger Schritt für mehr Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe am Arbeitsleben.

Judith lernte am DUOday das Unternehmen Hansa-Flex kennen und verbrachte mit Hauke in der Marketingabteilung einen Arbeitstag. Hauke lernte Mediengestalter Bild und Ton und ist im Unternehmen Video-Producer. Er filmt und bearbeitet Videos für das Unternehmen und kümmert sich um die Onlinepräsentation und die Social-Media-Kanäle. Seine Ideen bespricht er z. B. mit einer Kollegin über Microsoft Teams per Chat, berichtet Judith. Besprochen wurde z. B., wie eine 3D-Actionfigur mit ChatGPT erstellt werden soll: Ein Foto wird hochgeladen und eine detaillierte Anweisung gegeben, wie die Figur aussehen, welche Kleidung sie tragen und wie die Verpackung aussehen soll. Das fand Judith sehr spannend.

Weitere interessante Einblicke bekam sie in die Unternehmenskultur (viel wird online besprochen) und in Haukes Fotostudio und seine Arbeitswerkzeuge. Er machte mit ihr einen Rundgang durch das große Gebäude und zeigte ihr die unterschiedlichen Abteilungen, vom Vorstand über die Produktion und den Vertrieb bis zur Buchhaltung mit ihren verschiedenen Bereichen. Außerdem hatte sie einen Test über Zeit und Persönlichkeit ausgefüllt und bei einer Online-Besprechung mit den Kolleginnen und Kollegen den Test ausgewertet. Die Verhaltenstendenzen der jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zeitmanagement wurde dann besprochen. Das fand Judith sehr spannend.

Gerne hätte sie Haukes Arbeitsbereich Content und Online Marketing noch näher kennen gelernt, doch dafür war der Tag zu kurz. Auf jeden Fall fühlte sie sich bei Hauke wohl und gut betreut und würde jederzeit wieder am DUOday teilnehmen. Judith empfiehlt allen, die sich für einen bestimmten Beruf oder ein bestimmtes Unternehmen interessieren, diese Chance zu nutzen. Der Termin für den DUOday in Bremen 2026 stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

 

 

Tag der offenen Tür im Berufsförderungswerk Friedehorst

Am 5. Juni lud das Berufsförderungswerk in Friedehorst zum Tag der offenen Tür, und die ArBiS kam mit einer Gruppe aus den Werkstätten und der Tagesstätte Nord.

Holz, Metallbau, Lager und Logistik, Hauswirtschaft und Verwaltung: Alles wurde vorgestellt, überall konnte man hineinschnuppern und bei Aktionen mitmachen. Die Gäste drehten am Glücksrad, frästen ihren Namen in einen Kartenhalter, nahmen an einer Büro-Olympiade teil – und erfuhren nebenbei Wissenswertes über das Eingangsverfahren  und den Berufsbildungsbereich (BBB). Beides sind Vorbereitungen für die sogenannte aLa-Maßnahme, die die ArBiS in den Werkstätten anbietet. Hier können Menschen, die zuvor in einer Maßnahme mit bis zu 15 Stunden in der Woche teilgenommen haben, mehr und arbeitsmarktorientierter arbeiten.

Durch die Kooperation der ArBiS Bremen mit dem Berufsförderungswerk Friedehorst absolvieren gerade zwei am BBB Teilnehmende den ausgelagerten Arbeitsbereich in der ArBiS-Holzwerkstatt.

So bleiben die Maßnahmen der Eingliederungshilfe für die Teilnehmenden abwechslungsreich und können vielfältige Anregungen für den Weg in den ersten Arbeitsmarkt geben. Der Tag der offenen Tür hat sicher dazu beigetragen.

ArBiS-Werkstatt Holz & Ideen

ArBiS-Werkstatt Holz & Ideen

Büro-Olympiade

Büro-Olympiade

 

 

Vogelhäuser in Serie

In der ArBiS-Werkstatt Holz & Ideen brummt es wie im Bienenstock. Die Vogelhäuser sind weit über das Sozialwerk hinaus bekannt und beliebt geworden, die Produktion kommt kaum nach. Was ist passiert? Gartencenter Ostmann machte den Anfang und nimmt regelmäßig eine größere Menge ab, und nun ist vor Kurzem Weingärtner hinzugekommen – mit seinen vier Standorten, die alle mit den liebevoll hergestellten Tränken, Nist- und Futterstellen versorgt werden wollen. Die bunten Häuschen gibt es nun auch in Lilienthal, Ritterhude, Verden und seit Neuestem auch in Cuxhaven zu kaufen.

Neulich kam gar eine Kundin in die Werkstatt, um ein im Gartencenter erworbenes Exemplar noch einmal zum Verschenken nachzukaufen. Und weil sie auch gern einmal sehen wollte, wie die Vogelhäuser hergestellt werden. Sie konnte sich davon überzeugen, dass alles sorgfältige Handarbeit ist. Die Beschäftigten freuten sich über ihr Lob und die Freude, die ihre Arbeit anderen Menschen macht. Feedback, vor allem positives, ist immer willkommen.

Die Werder-Bremen-Fanhäuschen finden reißenden Absatz und müssen laufend nachproduziert werden.

Die Werder-Bremen-Fanhäuschen finden reißenden Absatz und müssen laufend nachproduziert werden.

Vogelhäuser nicht nur zu Ostern

Anita freut sich: Sie und ihre Beschäftigten in der ArBiS-Werkstatt Holz und Ideen haben alle Hände voll zu tun, ein Großauftrag der Gartencenter Ostmann und Weingärtner lässt die Werkstatt brummen. Die Vogelhäuser, so liebevoll und individuell und gleichzeitig in solider Qualität handgefertigt, haben die Marktleitung überzeugt. Gespickt mit Smileys, jubelt Ostmann auf Facebook:

„Wir dürfen derzeit verschiedenste wunderschöne Nistkästen und Futterstellen anbieten, die in der ArBiS-Werkstatt „Holz & Ideen“ gefertigt wurden. Unter dem Leitgedanken „Nehmt einander an“ bietet die ArBiS („Arbeit, Bildung und Soziales“) den Teilnehmenden, wie Menschen mit persönlichen Einschränkungen und Leistungshemmnissen, individuelle Betreuung und Förderung in den Werkstätten. Wir sind ganz begeistert und freuen uns, dass solch kreative Projekte kreiert wurden, und auch die Vögel in euren Gärten werden sich sehr darüber freuen, wenn eines dieser Stücke bei euch einzieht!“

Und übrigens sind die bunten Häuschen das perfekte Ostergeschenk.

ArBiS goes ELFA

Wie praktisch: Die Tischlerei der ArBiS-Werkstatt „Holz und Ideen“ schaut auf den Campus am Schwarzen Weg hinaus und hinüber zum Kinderhaus ELFA, das wiederum ganz dringend neue Möbel braucht. So war die Ausgangslage, als Einrichtungsleitungen und Tischler miteinander ins Gespräch kamen. Wohnzimmer und Aufenthaltsraum, Garderobe, Büro und alle Kinderzimmer mussten neu eingerichtet werden. Betten, Schränke, Regale, Tische etc. – ein ziemlicher großer Auftrag für den kleinen Trupp Tischler und die einzige Frau unter ihnen, Azubine Carla.

Daraus wurde eine tolle Kooperation mit kurzen Wegen: Aus Haus ELFA kamen die Skizzen mit den Wunschmöbeln, und in der Tischlerei gegenüber wurden sie direkt gebaut. „Ulli the Bulli“, der Werkstatt-Bus, fuhr etliche Male hin und her, denn zum Schleppen war der Weg dann doch zu weit. Aber für die eine oder andere Ausbesserung oder Installation ging es auch mal schnell zwischendurch zu Fuß.

Für alle Seiten eine bereichernde Erfahrung – und ein schönes Ergebnis! Die Kinder sind happy, die Erzieherinnen auch, und für die Holzwerkstatt hat sich der Großauftrag auch gelohnt. Wenn irgendwas kaputt gehen sollte, ist die Hilfe von gegenüber auch schnell da. Aber danach sieht es erst mal nicht aus, die Möbel sind solide. Carla freut sich, sie hat viel geleistet und konnte ziemlich oft den Bulli fahren. Den wird sie vermissen, wenn sie ausgelernt hat. Aber noch ist es nicht soweit.

Weihnachtsbasar

Großer Andrang beim Tag der Offenen Tür! Die ArBiS hatte Ende November zum Weihnachtsbasar in die Werkstatt Holz & Ideen am Schwarzen Weg eingeladen, und viele Mitarbeitende und Gäste nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen und Live-Musik im breiten Angebot der ArBiS-Werkstätten zu stöbern und sich mit Geschenken einzudecken. Die kostenlosen Führungen durch Bäckerei und Holzwerkstatt waren ebenfalls gut besucht. Weihnachten kann kommen.