ADHS bei Suchterkrankten
Oktober 12, 2027 @ 9:00 - 14:00
Dozent: Lennard Heuser
Mitarbeitergruppe: Ma Eingliederungshilfe/ Pflege / Gerontopsychiatrie
Zeitumfang: 6 Unterrichtsstunden
Kosten je TN: 120,00 €
ADHS und Suchterkrankungen treten häufig gemeinsam auf und beeinflussen den Krankheitsverlauf, die Behandlung sowie den Betreuungsalltag erheblich. Die Komorbidität bleibt jedoch häufig unerkannt oder wird erst spät diagnostiziert. Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis für das Zusammenspiel beider Störungsbilder und zeigt praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für die Begleitung betroffener Menschen auf.
Neben fachlichem Input stehen Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch und kleine Übungen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Anregungen, um Betroffene besser zu verstehen und herausfordernde Situationen im Berufsalltag sicherer zu bewältigen.
Schwerpunkte
- Epidemiologie und Zusammenspiel von ADHS und Suchterkrankungen
- Abgrenzung der ADHS-Kernsymptomatik von Intoxikations- und Entzugserscheinungen
- Die Selbstmedikationshypothese: Warum entwickeln Menschen mit ADHS häufiger Suchterkrankungen?
- Besonderheiten der medikamentösen Behandlung (u. a. Stimulanzien) im Suchtkontext
- Umgang mit Impulsivität sowie Förderung der Affekt- und Selbstregulation im Betreuungsalltag
Abmeldung / Rücktritt
Ist eine Teilnahme nicht möglich, bitten wir um eine schnellstmögliche schriftliche Abmeldung bis spätestens 14 Tage vor der Veranstaltung. Bei einem späteren Rücktritt wird die gesamte Teilnahmegebühr fällig.


