ADHS bei Suchterkrankten
Oktober 20 @ 8:00 - 15:30
Diese Fortbildung soll einen Zugang zur Thematik und damit Denkanstöße zum eigenen professionellen Umgang mit AD(H)S geben. Aufgezeigt werden Überschneidungen mit dem Thema der Suchterkrankung. Die beiden Störungen sind in der psychiatrisch-psychologischen Praxis häufig gemeinsam vorliegend anzutreffen und gehören somit zu den sogenannten komorbiden Störungen. D.h., es gibt eine Störung zu der zusätzlich eine weitere Störung (hier die Suchterkrankung) vorliegt. Neben der Arbeit an mitgebrachten Fallbeispielen beschäftigt sich die Fortbildung zum besseren Störungsbildverständnis mit den neurobiologischen Faktoren, den therapeutischen Zugängen für Erwachsene und den Leidensweg der Betroffenen seit der frühen Kindheit. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Betroffenen zu entwickeln und für sich daraus Handlungsempfehlungen für den Alltag mit ihnen abzuleiten.
Inhalte:
- Neurobiologische Ursachen, das Gehirn und sein Stoffwechsel;
- Kurzer Diskurs zur Neurodiversität (Mode oder sinnvolle Definition);
- Kindheit und Jugend von AD(H)S-Betroffenen;
- Störungsdefinition lt. der ICD-11 & Diagnostik;
- Angebote und Hilfestellungen für AD(H)S-Betroffene;
- Störungsbild-Teaching: zum kompetenten Umgang in eigener Sache;
- Was kann ich im Umgang mit AD(H)-Betroffenen selbst beachten und vermeiden– vom Genervtsein zum professionellen Handeln in der Praxis gelangen.
Leitung: Britta Radke
Mitarbeitergruppe: MA Eingliederungshilfe/ Pflege / Gerontopsychiatrie
Kosten je TN: 130,00 € zzgl. 7 € Mittagstisch


